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America’s Cup Finale, 4. Rennen [2]

Mittwoch 27. Juni 2007, 16:01 Uhr
Alinghi gleicht aus

Ein fast perfekter Start-Ziel-Sieg bringt den Schweizern viel Selbstvertrauen.

Das tut gut: Alinghi und Ed Baird hatten beim Start zum vierten Rennen die Nase vorn und überdies mehr Speed als die Neuseeländer. Letztere hatten in der Vorstartphase etwas zurückhaltend agiert und bekamen prompt die Rechnung präsentiert. Alinghi blieb die halbe Kreuz in Luv der Kiwis und behielt ihren kleinen Vorsprung bis zum Anlieger. Damit war die erste Kreuz praktisch entschieden. Alinghi wendete erst mit großer Überhöhe und vergrößerte den Vorsprung bis zur Luvtonne auf 20 Sekunden.
Auf der zweiten Kreuz wurde es nochmals spannend, als Alinghi-Taktiker Brad Butterworth nach dem Gate nach rechts segeln ließ und die Neuseeländer links „entkamen“ – Match Racing sieht anders aus. Neuseeland kam zwar noch einmal heran, aber Alinghi profitierte auf der rechten Seite von einigen kleinen Drehern, führte in Luv erneut und ließ dann am letzten Vorwind nichts mehr anbrennen.
Jetzt steht es 2:2, für Freitag, Samstag und Sonntag sind die nächsten Rennen angesetzt. Frühestens am Sonntag könnte es 5:2 stehen – könnte, denn sehr wahrscheinlich ist ein Durchmarsch der Schweizer nicht.
www.americascup.org

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Kommentare

2 Kommentare zu “America’s Cup Finale, 4. Rennen”
  1. Kletzi II sagt:

    Statt Alinghi natrlich TNZ!!

  2. Kletzi II sagt:

    Ich habe das Rennen gestern teilweise live verfolgt. “Matchracing sieht anders aus”?
    In den ersten beiden Rennen hat Butterworth tatschlich (aus berheblichkeit) taktische Grundregeln des Matchracing vermissen lassen. Aber gerade die gestrige zweite Kreuz war lehrbuchmig. Im unteren Teil des Kurses war links mehr Wind, da blieb er bei Alinghi. Da aber spter die rechte Seite bevorzugt war, kam er nach einem Holer von rechts, legte sich auf Baird drauf, zwang ihn nach links und lie ihn auf die schlechtere Seite segeln. Das wiederholte er in kurzen Abstnden vier Mal und das demoralisiert den Gegner ja bekanntlich mehr, als ihn permanent in der Abdeckung zu halten – gell, Luis?

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