America’s Cup, Rennen 3 [3]
Was für ein verrücktes Rennen! Zuerst sah alles nach einem glatten Sieg der Kiwis aus, die nach mäßigem Start auf der Startkreuz rechts einen gewaltigen Dreher mitnahmen und mit 1:23 Minuten Vorsprung die erste Luvtonne rundeten. Dann holte Alinghi Meter für Meter auf und ging auf der zweiten Kreuz völlig überraschend in Führung.
Als es auf den letzten Vorwind geht, hat Ed Baird einen Vorsprung von fast 100 Metern, das Rennen scheint entschieden. Doch Brad Butterworth, der erfahrenste Taktiker der America’s-Cup-Szene, lässt – bei sehr leichtem Wind und schwierigen Bedingungen – in der Hoffnung auf etwas mehr Wind auf der einen Seite des Parcours die Kiwis frei segeln und deckt nicht einmal grob. Die Rechnung bekommen Butterworth und Ed Baird knapp vor dem Ziel, Emirates New Zealand passiert klar vor den Schweizern und stellt im America’s Cup-Finale auf 2:1.
Noch ist alles offen, doch das Selbstvertrauen bei den Schweizern ist schwer erschütttert. Wer solche Fehler macht, kann den Cup nicht gewinnen, hört man in Valencia.















und berhaupt:
heut’ hamma ihnen wieder zeigt, wo der hammer hngt, was?
also was jetzt?
ist NZ in Hochform quesen, oder haben sie mit dem winddreher und meinem fehler nur glck gehabt?
und an gerry:
vom nationalstolz kann ich nicht abbeissen – ich bin korrupt bis zum letzen und segle fr den brtchengeber – basta!
gerne wrde ich die schweizer als gesamtsieger sehen wollen, da ich mir die nchste cupveranstaltung in europa vor ort ansehen mchte. ohne jemanden etwas unterstellen zu wollen, wrde ich allerdings den neuseelndischen skipper der alinghi gegen einen europer austauschen. wie kann es sein, da ein so erfahrener mann gleich 2 mal derart taktische fehler macht, obwohl im bewusst sein mu, da sein sportgert bei leichteren winden gegen die kiwis wenig chancen besitzt.mr. butterworth wird doch nicht fr sein heimatland sondern fr seinen brtchengeber siegen wollen!