Österreichs Magazin für Segeln, Motorbootfahren und Wassersport

Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Alle Themen rund um Führerscheinwesen, Küstenpatent, Skippertrainings und Funkausbildung.

Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon felix » 25. November 2011, 17:30

DirtyHarry hat geschrieben:
Mal so eingeworfen, wozu stellt ein Binnenstaat eigentlich Lenkerberechtigungen fürs Meer aus?
Lassen wir es doch die machen die sich auskennen.

Machen sich die Holländer eigentlich auch so viele Gedanken um eine staatliche Bergführerausbildung?

BRAVO - ich bin von keiner Fraktion, da ich seit Jahren hervorragend mit dem deutschen SBF-See auskomme und mir die ewigen Diskussionen über die Scheine tatsächlich auch schon oft vorkommen wie die Diskussionen des holländischen Alpinski-Racing Teams zum Thema Carvingski!
Bin schon gespannt wann die Autofahrerklubs endlich auf die Idee kommen ihre Kassen aufzupolieren indem sie den Österreichern die unbedingte Notwendigkeit für irgendwelche Zusatzscheine aufschwatzen. Mit dem Vorbild der Bootsvereine könnte man eventuell auch nach Distanzen vorgehen. Führerschein 1 für diejenigen die nur in ihrer Heimatgemeinde fahren, Führerschein 2 für alle die im Bundesland fahren wollen, Führerschein 3 ..........
Für Autofahrer die Bergstrassen in Angriff nehmen wollen, sollte es natürlich eine Spezialprüfung geben.

Ob´s da auch Deppen gäbe, die diese Scheine alle tatsächlich machen würden? und sattes Geld an "Ihren" Autofahrerclub überweisen? Natürlich nicht ohne sich darüber zu beklagen .... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon tantris » 28. November 2011, 11:17

Also ich hätte noch ein paar Fragen :D

Wassermann hat geschrieben: Das sind aber ganz neue Töne! In Deutschland würden neue Verbände vielleicht mit eingebunden, aber doch nicht in unserer Alpenrepublik. Hier wird GEMEINSAM versucht jeden Mitwerber mit allen zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Rennen zu drängen.


Wer wäre den die GEMEINSAMEN und welche Mittel haben diese denn?
Welches Rennen? Bis jetzt weiß doch angeblich keiner welcher Vorschlag (weiß jemand die genauen Wortlaute der verschiedenen Vorschläge eigentlich? ) kommen wird! Also von welchem Rennen reden wir hier?
Wer hat denn nun wen versucht auszustechen?

Wassermann hat geschrieben: Es wäre wahrscheinlich eine GEMEINSAME Lösung, wie von Karl Ott beschrieben, wahrscheinlich gar nicht so schlecht. Nur da müsste man die Vorstände dieser alt eingesessenen Verbände auflösen um die permanenten Bremser loszuwerden. Da dies jedoch kaum in die Tat umzusetzen ist bin ich mir fast sicher, dass eine staatliche Lösung eine Themenberuhigung mit sich bringen würde.
.
1. Würde der Hick Hack über die Qualität der jeweiligen Führerscheine aufhören. (Ist ja nur im Moment ruhig weil beide Verbände auf Kuschelkurs unterwegs sind)
2. Die Prüfer würden über kurz oder lang über ein einheitliches Niveau verfügen.
3. Die Kostenfrage wird nur momentan von den beiden Verbänden hochgespielt, weil sie ihre Felle davonschwimmen sehen.


Immer wird auf Vorständen rumgehackt, aber machen will die ehrenamtliche Arbeit auch keiner!
Ich kenne andere Vorstände, die mal lieber die objektiven - nicht persönlichen Kleinkrieg führenden - ran lassen sollten!

zu 1: Kuschelkurs? Wenn es dann so sein sollte, kann man es den alten Verbänden nicht verübeln, denn Sie haben 30 Jahre lang , das Prüfungswesen am laufen gehalten und haben auch die mageren Jahre überstanden, wie wir alle wissen gab es ja 1998 einen Einbruch bei den Führerscheinen!
Also mit wem sollten Sie noch kuscheln? Wer wäre denn noch in der Lage dazu und hat die Erfahrungen?

Zu 2: Haben Sie das nicht bereits jetzt?

Zu 3: Wird nicht eher die Kostenfrage von anderen Verbänden „runtergespielt“, weil sie IHRE Felle davonschwimmen sehen? Mag daran liegen, dass sie nicht genug Substanz vorweisen können!


Wassermann hat geschrieben: Durch den möglichen Wegfall dieser Einnahmequelle muss sich der ÖSV, sowie es andere Sportverbände auch tun, Sponsoren suchen oder mit dem vorhandenen Budget sein Auskommen finden. Die Leistungssportler im ÖSV werden sowieso aus dem staatlichen Topf bedient.
Und beim MSVÖ ist es sowieso egal. Seinen Leistungssportler wurden und werden, lt. eigener Aussage auf der Homepage, sowieso nicht oder kaum gefördert.
Also nicht weinen Karl Otto!


Vorhandenes Budget? Besteht das nicht aus den Einnahmen aus dem Prüfungswesen?
Die Aussagen auf der MSVÖ Homepage zeigen ja nur das auf, was gezahlt werden „muss“ ( auch in mageren Jahren), wenn man sich aber die Mühe macht und einen Präsidenten eines MSVÖ Mitgliedsclub darum bitte alle Protokolle der Sitzungen anzuschauen und die „Sonderauslagen und Erfolgsprämien für die Rennfahrer“ zusammenzurechnen, kommt doch etwas zusammen, man kann aber auch auf der GV den Kassabericht genau verfolgen und weiß das weitaus mehr ausgegeben wird für die Rennfahrer als auf der Homepage steht!
Also nicht weinen Wassermann :D :D
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon winnfield » 28. November 2011, 14:10

ich verstehe jetzt überhaupt nix mehr

ich sehe

ein gesetz wurde vom vgh gekippt mit der auflage es bis ende 2011 zu reparieren. denke bis hierher klar

eigentlich sollte dann ein entwurf gemacht werden, von den von uns gewählten nationalratsabgeorneten diskutiert werden und in weiterer folge termingerecht beschlossen werden.......jetzt kommt das unverständniss!!!!

es wird stillschweigen beschlossen ?????? ja stillschweigen bei enem gesetzesentwurf ???????......weiter gehts mit dem unverständniss.

der termin der beschlussfassung im parlament wird voraussichtlich nicht eingehalten, gut gibts öffter, aber warum.

will jetzt einer im april ein boot chartern und hat noch kein papierl, kann er sich seinen urlaub aufzeichnen.


und keiner der beteiligten informiert, nein es wird von drei demokratisch gewälten (und dazu zähle ich republik Ö, msvö und ösv) eine nachrichtensperre verhängt.

ist das eine frage der nationalen sicherheit

wohl nein


höchst eigenartig und verwirrend, ein schelm der böses denkt :erstaunt:
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon Jugocaptan » 28. November 2011, 15:20

Eins ist5 aber klar. Die "Urlauberr" haben wahrlich kein Pro9blem. Sollen sie eben den Cro-Schein machen. Dauert 1 Tag und basta. Durch einen ÖSV- oder MSVÖ-Schein wird auch keiner ein besserer Seefahrer. Hätt ich keinen Schein würde mich dieser "östrerreichische Weg" nicht kratzen, kratzt mich sowieso seit 35 Jahren nicht.
Schöne Grüße
Peter
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon winnfield » 28. November 2011, 16:05

Jugocaptan hat geschrieben:Eins ist5 aber klar. Die "Urlauberr" haben wahrlich kein Pro9blem. Sollen sie eben den Cro-Schein machen. Dauert 1 Tag und basta. Durch einen ÖSV- oder MSVÖ-Schein wird auch keiner ein besserer Seefahrer. Hätt ich keinen Schein würde mich dieser "östrerreichische Weg" nicht kratzen, kratzt mich sowieso seit 35 Jahren nicht.



gut deine meinung, meine nicht

ich will mit einem staatlich beglaubigtem patent unserer republik alle meere bemotorn und besegeln dürfen und mich nicht in grauzohnen bewegen.

und jetzt haben wir eine grauzone, warum?

ich weis es nicht!

ich weis nur dass das parlament nix beschliesst, aber warum ist geheim.

ob irgendwer mit dem jugopatent oder wie der hauser segelt ist mir wurscht.

ich will wissen was gesetzeskonform ist, auch wenn das bedeutet das ich mir ein eigenes phantasiedokument ausstellen darf. (hab ich auch schon gemacht lbf 0,02 luftmatratzenbefähigungsausweis bis 0,02nm)

also nicht OT, oder mach noch einen jugopatentistsupertrööt auf, wir sprechen hier von den folgen des vgh-urteils

danke

die alten bfa,s mit ihren IC,s sind unbefridigend

mit einem ösv, ic darfst segel auch ein motor ist ok, wurscht wie stark, hast nur an stummelmast kanst ja immer noch sagen das badetuch an der reling ist das hauptvortriebsmittel

mit einem msvö, ic fahrst halt nur mit motor und der spargel dient hauptsächlich zum fenderstauen ( siehe fred fenderstauen, der im übrigen sehr lesenswert ist) wenn mal der grosse lappen hochgezogen wird dann nur als stützsegel.

alles in allem eine missgeburt, die jetzt anlassbezogen auf ordentliche füsse gestellt werden könnte, aber nein keine lösung?????????? also nachrichtensperre und gesetzesfreier raum


hmm, das waren aber jetzt mehr als 2 cent
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon winnfield » 28. November 2011, 16:40

korrektur

sehr befriedigende lösung, aber für wen?????

der fairness geschuldet sollte eine lösung vorangetrieben werden, also bitte

arbeitet mit dem ziel euer klientel (mitglieder und Ö-staatsbürger) zu vertreten! :bittelesen:

es sollte eine strenge linie zwischen


dem auftrag des staates bfa,s zu prüfen

und

der förderung des sportes

gezogen werden, oder?

schlussendlich

eine gesetz muss her, ohne wie auch immer geartete wirtschaftliche interessen zu unterstützen.
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon karl-otto » 28. November 2011, 21:28

ok, winnfield, wollt mich zwar ausklinken, aber für dich eine aufklärung, wie sowas (lt. österr. verfassung für ALLE ÖSTERR. GESETZE) läuft. ned bös sein, soll ka oberlehrerpartie werden.
winnfield hat geschrieben:...ein gesetz wurde vom vfgh gekippt mit der auflage es bis ende 2011 zu reparieren. denke bis hierher klar...

richtig, is ja schon öfter bei gesetzen passiert.
winnfield hat geschrieben:...eigentlich sollte dann ein entwurf gemacht werden, von den von uns gewählten nationalratsabgeordneten diskutiert werden und in weiterer folge termingerecht beschlossen werden...

...es wird stillschweigen beschlossen ?????? ja stillschweigen bei einem gesetzesentwurf ???????...

da liegt der fehler in deiner überlegung.
wenn ein oberstgericht ein gesetz aufhebt, wird dem veranwortlichen (in unserem fall dem verkehrsministerium und dort der OSB = Oberste Schifffahrtsbehörde) der auftrag erteilt, den lapsus auszubügeln.
die OSB macht jetzt einen (oder mehrere) vorschläge, die der ministerin vorgelegt werden (vorsicht! das is no ka gesetzentwurf).
die ministerin leitet die vorschläge (wenns mehr als einer sind) an das finanzministerium weiter, das eine kostenabschätzung der vorschläge für die republik vornimmt. dann geht das ganze an die ministerin zwecks entscheidung, was jetzt als GESETZENTWURF an die öffentlichkeit (und damit auch in begutachtung) gehen soll.
bis hierher sind die verbände (OeSV und MSVÖ) in keiner weise eingebunden. lediglich gerüchte können aus dem ministerium nach aussen dringen, die aber keine möglichkeit für diese bieten, in irgendeiner form in die meinungsbildung der ministerin und deren beamte einzuwirken.
natürlich kommen solche "gerüchte" auch anderen (z.b. wirtschaftskammer, ASKÖ, UNION, sonstige interessensverbände usw.) zu ohren, die auf grund ihrer politischen verankerung jetzt mehr oder weniger druck auf die inoffiziellen absichten ausüben. auch hier sind die verbände in bezug auf meinungsbildung noch immer aussen vor.
solche interventionen können natürlich den erforderlichen gesetzentwurf, der ja in begutachtung gehen muss, erheblich verzögern (was im falle des SeeSchG passiert ist).
is dann endlich ein gesetzentwurf ausformuliert, dann geht er in begutachtung (ab jetzt wird es öffentlich), und solche gesetze, die in begutachtung gehen, werden auch im internet veröffentlicht, und jeder, der was dagegen hat (auch die verbände, der herr koller, der winnfield, die mitzi-tant), kann jetzt seine bedenken äussern oder verbesserungsvorschläge einbringen.
dann werden die einwände entweder berücksichtigt oder eben nicht.
daraufhin wird ein korrigierter gesetzesvorschlag (der auch veröffentlicht wird) an das parlament zwecks beschlussfassung durch die gewählten abgeordneten weitergeleitet.

wenn du mit dieser vorgangsweise nicht einverstanden bist, hast du die möglichkeit, dich an einen gewählten abgeordneten oder an eine im parlament vertretene partei zu wenden oder ein volksbegehren zwecks änderung der österreichischen verfassung einzuleiten.

ich hoffe, damit ist dir klar, das es keine nachrichtensperre gibt (von wem du auch immer glaubst), weil bis zur begutachtung eines gesetzes nix auf dem tisch liegt, über was man diskutieren könnte.

so, jetzt is aber endgültig schluss für mich in diesem thread, weil auf plattheiten wie die von von felix (gibt´s ned auch führerscheine vom motorrad bis zur baumaschine) oder jugocaptain (versuch mal mit deinem gepriesenenen CRO-patent als österreichischer staatsbürger in deutschland, in portugal oder hier in sardinien eine kontrolle durchzustehen) hab ich keine lust mehr, einzugehen.

machz was wollz.

ps: was hier im forum diskutiert wird, interessiert die OSB, das verkehrsministerium und den gesetzgeber ungefähr soviel, wie wenn in china a radl umfallt...
...Diskutiere nie mit Idioten! Sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung...
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon Erich » 29. November 2011, 00:58

karl-otto hat geschrieben:ok, winnfield, wollt mich zwar ausklinken, aber für dich eine aufklärung, wie sowas (lt. österr. verfassung für ALLE ÖSTERR. GESETZE) läuft. ned bös sein, soll ka oberlehrerpartie werden.

Guten Abend Karl-Otto, denke bitte in Zukunft mehr an Deinen Blutdruck :twisted:
Du hast die Lage ganz schön zusammengefasst.
Nicht umsonst habe ich mich hierorts im letzen Jahr zurückgehalten - mein Hausarzt hat bestätigt, das hat gewirkt.
Wie auch immer...
Sollte es irgendwen irgendwann interessieren, wann, wo und welche Begutachtungsentwürfe seitens des Ministeriums veröffentlicht werden -> hier ist der Link:
http://www.bmvit.gv.at/ministerium/begu ... index.html
Wenn man schlau ist, setzt man sich auf diese Seite einen Tikker und bekommt ein E-Mail bei einer Veränderung.
Ich muß (aus der Diskussion) vermuten, es interresiert manche hiesigen Diskutanten nicht wirklich :erstaunt: .
Ich habe bedauerlicherweise in den letzten Jahren den Eindruck gewonnen (sowohl beim Lesen des 'Yachrevue'-Forums wie auch im Forum der 'Yacht'), daß es in den Diskussionen üblicherweise nicht um Substanz geht, sonden ums 'Revierverteidigen'.
Das ist ultimativ bedauerlich, weil destruktiv. Auf dieser Basis kann man nix weiter bringen und ins positive bewegen.
Schade, aber es ist ja ohnedies jeder seines Glückes Schmied...

Es hätte jeder von Euch also schon lang seinen geschätzen Input geben können :wink: ->
http://www.bmvit.gv.at/ministerium/orga ... 111001.pdf
Zuständig speziell Sektion IV W2

Besser und eventuell eine klizzekleine Kleinigkeit wirksamer :boese2: wäre das Spiel schneller über irgendeine Organisation (sportlich,Gemeide, Bund, Partei, oder was auch immer) gelaufen.
Hättet Ihr aber besser spielen müssen. So what. Mir ist's ja wirklich wurscht.

Aber ausser nur hierorts zu mozzen, hab't ihr hier ja absolut nix weitergebracht
Schämt Euch... ihr Raunzer :klatschen: .
Bessermachen wäre angesagt gewesen. Wer gekneifft hat- bitte melden. :lol:

Bekommt von mir als Orden den 'Rostigen Schäkel' :boese1:
ciao e
--
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon winnfield » 29. November 2011, 14:55

Danke KO für deine aufklärung der offiziellen vorgehensweise.

da gebe ich dir vollkommen recht.

ich denke du kennst die details wie die alte scheinlösung, mit den prüfenden stellen msvö und ösv und der staatlichen anerkennung, damals entstanden ist. :erstaunt:

für diejenigen die die details auch kennen erscheint dei letztes post in einem anderen licht.

aber schwamm drüber, warten wir aufs gesetz und üben uns in geduld.

eine antwort auf diese fakten könntest du mir aber schon geben

"
die alten bfa,s mit ihren IC,s sind unbefridigend

mit einem ösv, ic darfst segel auch ein motor ist ok, wurscht wie stark, hast nur an stummelmast kanst ja immer noch sagen das badetuch an der reling ist das hauptvortriebsmittel

mit einem msvö, ic fahrst halt nur mit motor und der spargel dient hauptsächlich zum fenderstauen ( siehe fred fenderstauen, der im übrigen sehr lesenswert ist) wenn mal der grosse lappen hochgezogen wird dann nur als stützsegel.

"

lg

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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon traveler » 5. Dezember 2011, 12:21

so wichtig kann das Thema aber nicht sein........ :wink:

den in der aktuellen Yacht Revue werden unter der Rubrik OESV die ganz wichtigen Angelegenheiten angesprochen und das
"Führerschein"- Thema ist da nicht dabei. Obwohl ein Fahrtechniktraining und Werbung für eine Automarke ist aus Seglersicht sicher immens wichtig........


lg Christian
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon kaphornier » 6. Dezember 2011, 15:01

Na ja, der ÖSV scheint sich seiner Sache aber sehr sicher zu sein, denn als ersten Schritt wirft er mit Jahresbeginn alle Ausbildungsstätten raus, die nicht bei einem ÖSV-Verein angesiedelt oder gewerblich sind.

Andererseits verlangt man von den verbleibenden ÖSV-lizensierten Ausbildungsstätten gleich mal die Lizenzgebühr für 2 Jahre voraus.

Entweder hat man im Präsidium bereits Kenntnis von der endgültigen Fassung der Gesetztesreparatur und ist der Meinung, dass die Pfründe aus dem Führerscheinwesen durch die Gesetzesänderung weiterhin gesichert bleiben

oder ...???

Diesen Schluss zu ziehen, überlasse ich der Phantasie der Forumsteilnehmer.
I sag gar nix.
Dös wird man doch noch sagen dürfen!
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon ULEBRUM » 6. Dezember 2011, 20:38

traveler hat geschrieben:ein Fahrtechniktraining und Werbung für eine Automarke ist aus Seglersicht sicher immens wichtig........

Beachtlich dass Du als Landratte die Wichtigkeit so einer Veranstaltung erkennst. Die teilnehmenden Segler legen im Jahr ca. 40-50000 Kilometer, meistens sogar mit Anhänger zurück. Dankenswerter Weise stellt diese Automarke dafür nicht nur die Autos zur Verfügung, sondern scheut auch nicht die Kosten für ein Sicherheitstraining. :klatschen: :klatschen: :klatschen:
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon traveler » 6. Dezember 2011, 21:39

...Die teilnehmenden Segler legen im Jahr ca. 40-50000 Kilometer, meistens sogar mit Anhänger zurück. Dankenswerter Weise stellt diese Automarke dafür nicht nur die Autos zur Verfügung, sondern scheut auch nicht die Kosten für ein Sicherheitstraining..


Na hoffentlich kommt dann in einer Autofahrerzeitschrift ein ausführlicher Artikel über die neuesten Segelmaterialien und -techniken.
Denn Wind gibt ja auch auf der Strasse....... :mrgreen:

Nein im Ernst, was mich ein bischen stört ist, dass der ÖSV weder in der YachtRevue (dort gibt es ja die Rubrik des ÖSV) noch auf der eigenen Internetseite irgendwas über die derzeitige Situation verlautbart.
Ich kann mich errinnern, das einmal was auf der Internetseite stand, kann das aber nicht mehr finden (entweder gelöscht oder ich habe zuwenig gesucht...)

ciao Christian
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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon Wassermann » 7. Dezember 2011, 09:25

Interessantes von der Präsidentenkonferenz.

Jahrzehntelang haben sich die beiden Verbände wie Hund und Katze verhalten. Der Vorstand des MSVÖ hat vor Jahren zwei Vorstandsmitglieder des ÖSV als Prüfer ausgeschlossen weil sie angeblich durch die Eingabe einer neuen Prüfungsordnung ohne Absprache mit dem MSVÖ die guten Sitten gröblich verletzt haben.
Die beiden Verbandspräsidenten hatten überhaupt keinen Gesprächsbasis, außer dass man sich bei Bootsaustellungen die Hand schüttelte.
Bei der Anerkennung des MSVÖ Führerscheins war jahrelang keine Annäherung seitens des ÖSV in Sicht. Es bestand auch kein besonderes Interesse seitens des MSVÖ, denn mit der Anerkennung des MSVÖ Scheines durch den ÖSV war für den MSVÖ ja kein Geld zu verdienen.
Heute ist alles ganz anders.
Bei der letzten Präsidentenkonferenz in Salzburg wurde durch die Präsidiumsmitglieder des ÖSV unisono betont wie freundschaftlich und kooperativ die Zusammenarbeit mit dem MSVÖ ist!
Es wurde sogar die Überlegung kundgetan, dass man nachdenken muss(soll), ob man überhaupt noch zwei Verbände benötigt?
2. Überlegung: Ob man in Österreich zwei unterschiedliche Führerscheine(ÖSV/MSVÖ) benötigt?


Interessant ist dieser plötzliche Gesinnungswandel zwischen den beiden Verbänden. Ich nenne dies Kuschelkurs und jahrelanges Verar……en seiner Mitglieder.

Wenn es zu einem Zusammenschluss von MSVÖ und ÖSV zu einem gemeinsamen Verband kommt,(diesbezügliche Absprachen müssen ja aufgrund der Aussage bei der Präsidentenkonferenz getätigt worden sein) wer wird sich schlussendlich auflösen? Inwieweit wurden die Mitglieder des MSVÖ, über diese Überlegungen des Hauptausschuss informiert?

Aber eigentlich gehen diese Überlegungen in die richtige Richtung.Leider etwas spät!

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Re: Änderungen nach dem VfGh-Erkenntnis

Beitragvon winnfield » 8. Dezember 2011, 18:52

es wird jetzt sicher mit toten katzen auf mich geworfen, ich stelle die frage trotzdem.

warum muss sich der nationalrat damit beschäftigen dass ein segelverband einen amtlich beglaubigten schein ausgibt, wo doch segeln von gesetzeswegen her ohne schein gestattet ist.

oder hab ich da einen gedankenfehler?

oder anders ausgedrückt, gelten die verbandsscheine für boote auf österreichischen gewässern?

nein !! mit motor braucht man den richtig amtlichen schein!
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