Österreichs Magazin für Segeln, Motorbootfahren und Wassersport

FB1 sinnvoll

Alle Themen rund um Führerscheinwesen, Küstenpatent, Skippertrainings und Funkausbildung.

FB1 sinnvoll

Beitragvon winnfield » 18. März 2012, 22:44

karl-otto hat geschrieben:
winnfield hat geschrieben:...machen bescheuerte eingaben (siehe wettbewerbsvorteil 8 m grenze fb1)

du siehst das bescheuert (auch manche landesregierung hat so eine "bescheuerte" eingabe gemacht), andere sehen das im hinblick auf die deutschen SBF-See - scheine als innovativ und deregulierend....


ich erachte den FB1, über den "dingischein" hinausgehend, nicht als sinnvoll.

mit diesem ausbildungsstand 24m motorjachten in küstennähe lenken zu dürfen ist fahrlässig.

:bittelesen:

ps. nicht alles was von einer regierung kommt muss sinnvoll sein
sackl nehmen, müll rein, foto machen und reinstellen!

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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon herbert » 19. März 2012, 14:06

Dann sind 80% der Deutschen fahrlässig.
Gruß
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon Blackpearl1 » 19. März 2012, 14:08

:mrgreen:
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon w.becker » 20. März 2012, 09:51

herbert hat geschrieben:Dann sind 80% der Deutschen fahrlässig.


Wenn dein Nachbar vom Donauturm springt, dann springst du nach?

Aber das Verhalten in den Anrainerstaaten zum "eigenen" Wasser ist sicher ein anderes als dies bei uns der Fall ist. Die Einwohner haben ein anderes Bewußtsein und die Regierung andere Ziele und Erfordernisse.

Wir müssen für unser Land keine Fremdenverkehrsindustrie am Meer und der Küste ankurbeln. Sicher auch nicht den kroatischen oder den italienischen Fremdenverkehr. Und schön gar nicht um den Preis der Sicherheit und um das Image der österreichischen Yachties.

Die Mentalität der Nationen und der Völker ist eine andere. Das es Össis, Piefkes, Engländer und Holländer und was auch immer gibt, zeigt sich ja auch in gewissen Unterschieden. Viele Deutsche haben praktisch schon am Steg und bei schönem Wetter die Rettungsweste an. Da tragen viele Österreicher fast nackt die Biertabletts am Steg zur Yacht. Zwei Engländer bilden eine Reihe wenn sie sich beim Autobus anstellen. usw...

Ich möchte damit nicht ausdrücken, dass dies gut und das Andere schlecht ist, es ist eben anders und was der Eine mit "deutscher Gründlichkeit" erledigt, das versucht der Andere mit Schmäh zu vermeiden.

Manchmal muss man halt die Leute vor sich selbst schützen. Das tun wir doch in viele Bereichen unseres Lebens. Z.B.: warum dürfen in Deutschland am Moped Kinder mitgenommen werden, aber bei uns nicht? Wie ist das mit den Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Autobahnen? Argumtentiert doch da, bei der gleichen Frau Mminister Bures, mit eurem Vergleich zu Deutrschland!

Weiters ist das Prüfungswesen in Deutschland, der Schweiz, in England, oder wo auch immer ganz anders organisiert. Wir haben jetzt die einmalige Chance unseren eigenen österreichischen Weg zu beschreiten.

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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon winnfield » 20. März 2012, 11:41

herbert hat geschrieben:Dann sind 80% der Deutschen fahrlässig.


köstlich, da bekommt das wort

"SCHEINARGUMENT"

einen doppelten sinn. :lol:
sackl nehmen, müll rein, foto machen und reinstellen!

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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon herbert » 21. März 2012, 14:48

Wenn dein Nachbar vom Donauturm springt, dann springst du nach?

Was soll das ?
Diesen Satz habe ich bei meiner Tochter vor 30 Jahren angewendet.

Aber das Verhalten in den Anrainerstaaten zum "eigenen" Wasser ist sicher ein anderes als dies bei uns der Fall ist. Die Einwohner haben ein anderes Bewußtsein und die Regierung andere Ziele und Erfordernisse.

Deutschland hat wesentlich mehr Festland als Küste.
Ich kann mir nicht vorstellen das der Schmied Franz aus München ein anderes Bewußtsein zum Meer hat als der Müller Hans aus Greifenstein.
Viele Deutsche haben praktisch schon am Steg und bei schönem Wetter die Rettungsweste an

Mag schon sein aber in Italien, Griechenland ist davon nichts zu sehen.
Manchmal muss man halt die Leute vor sich selbst schützen.

Soweit ich mich mit den Scheinen in anderen Ländern beschäftigt habe ist nur der ÖSV befähigt dies zu tun.

Wenn ich daran denke das es bis heute nicht möglich ist bei einem Wohnsitzwechsel z.B. seinen Schein weiterhin zu nutzen.
Da müßte ich den SBF See machen um in Deutschen Gewässern zu fahren, umgekehrt müßte der Deutsche mit SBF See den FB2 erwerben um in Krotien die erlaubte Bootsgröße wie beim SBF See zu führen.
Das Spiel kann man bis zur unendlichkeit ausdehnen.
Gerade in Zeiten der veränderten Arbeitswelt und der dadurch entstehenden Übersiedelung wäre es zumindest einfacher einen ÖSterreichischen SBF See so zu gestalten das er dem Deutschen gleich kommt.
Es ist doch kein Problem die Ausbildung beizubehalten aber die Länge auf den SBF See anzuheben.

Ausbildung, na ja selbst beim Kroatischen Patent ist es nicht verboten an Skippertraings teilzunehmen.
Neo Skipper
Manchmal muss man halt die Leute vor sich selbst schützen.
kann man auch auf andere Weise schützen aber das würde ja nicht in ein Monopol denken passen.
Gruß
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon onewaywind » 21. März 2012, 15:28

w.becker hat geschrieben:Wir haben jetzt die einmalige Chance unseren eigenen österreichischen Weg zu beschreiten.


Mit der Aussage kannst in einer nautischen Comedy-Show auftreten... :D :D :D

Kein Meter Meeresküste, die Ausbildungen und Patente von Küstenstaaten durch den Kakao ziehen, keine Ratifizierung von einem White-List-Abkommen, Verweis auf eine vergleichsweise 'unbedeutende' UN Resolution, veraltete und überholte Ausbildungsinhalte, ... aber eigene Wege gehen...? Was meinst was ein eigener österreichischer Weg wert ist der nicht zumindest auf europäischer Ebene abgestimmt ist?

Wie die eigenen Wege bisher aussehen kann man hier im YR-Forum detailliert in dieversen Beiträgen nachlesen... es geht in erster Linie um den Weg des Geldes der Ausbildungsinteressierten und sonst um nix.

Sorry aber das mußte ich angesichts der 'eigenen Wege' mal loswerden

Und zum Thema: Für Schlauchbootfahrer & co... meiner Meinung nach absolut sinnvoll. Wozu soll sich jemand durch einen FB II Kurs oder dergleichen schlagen wenn er nur mit einem 6 Meter Boot zum Baden flitzen will?

LG Georg
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon winnfield » 21. März 2012, 17:25

hi georg

kleines missverständniss denke ich!

es geht nicht um die sinnhaftigkeit des FB1 bis 8m vulgo dingischein sondern, ob keine längenbeschränkung sowie vom ösv eingegeben, bei der mini-prüfung, sinnvoll ist.

kann mir nicht vorstellen daß du es als sinvoll empfindest das österreicher mit dem fb1 und 24m motoryachten durch die kornaten fahren dürfen.

abgesehen davon sprichst du 2 verschiedene sachverhalte an.

1 die geltungsbereiche der ö. BFA, die dzt. vom gesetzgeber neu geregelt wird

2 die PO´s der einzelnen "rechtspersonen", und da gebe ich dir schon recht da wartet noch viel arbeit!
denn aus der PO resultiert ja dann auch die ausbildung und da gibt es sicher genügend möglichkeiten einen
praxisbezogenen, vernünftigen "österreichischen weg" zu gehen.


lg chris

ps. und wenn man der markwirtschaft spielraum lässt ist es auch vorbei mit der

MONOPOL-KOHLE
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon fetznfliaga » 21. März 2012, 18:37

OFFTOPIC:
winnfield hat geschrieben:
herbert hat geschrieben:Dann sind 80% der Deutschen fahrlässig.


köstlich, da bekommt das wort

"SCHEINARGUMENT"

einen doppelten sinn. :lol:


Freu Dich doch.

Jetzt hast eine eindeutige Scheindiskussion mit zweideutigen Scheinargumenten. Definitiv und nimma mehr nur provisorisch, tät der Jörg Mauthe (*) sagen. :boese2:

SCNR,
da fetznfliaga
BFA FB1 ohne Längenbeschränkung Befürworter

P.S.: Jetzt wart ma nur noch, was da alles noch so raussprudelt. :teuflisch3: :bgdev:

(*) Für die Nichtwiener: Der Jörg Mauthe war Kulturpolitiker und hat einige nette Bücher über die Bürokratie geschrieben. Die große Hitze, die Vielgeliebte aber auch Wien für Anfänger usw. usf.
Bessa 3 Einsa im Segel als fünf Fetzn.
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon herbert » 22. März 2012, 13:14

winnfried
kann mir nicht vorstellen daß du es als sinvoll empfindest das österreicher mit dem fb1 und 24m motoryachten durch die kornaten fahren dürfen.

ob es sinn macht ist nicht die frage wenn rundherum die anderen länder es so vorsehen.
macht es sinn wenn man mit dem deutschen sbf see das sehr wohl darf und das mit weniger praxisanspruch als beim fb1
vom kroatischen patent ganz zu schweigen.
merke auch das manche user den fb1 nur in verbindung von segeln und beiboot sehen.

ich kenne einige mobo fahrer mit fb3 die zwar ihre damals 500 sm abgesessen haben, von hafenmanöver aber keine ahnung haben.
Gruß
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon onewaywind » 22. März 2012, 14:25

Weil's dazu paßt und aktuell ist:

von der Yacht.de Seite:

Freie Fahrt. Und zwar sofort

22.03.2012 Uwe Janßen - Die Bundesregierung gibt Gas bei ihren Reformprojekten: Schon ab Mai sollen Boote bis 15 PS ohne Führerschein gefahren werden dürfen

Hier der Link:

http://www.yacht.de/panorama/news/freie ... 70583.html

LG Georg
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon DirtyHarry » 22. März 2012, 14:54

onewaywind hat geschrieben:Weil's dazu paßt und aktuell ist:

von der Yacht.de Seite:

Freie Fahrt. Und zwar sofort

22.03.2012 Uwe Janßen - Die Bundesregierung gibt Gas bei ihren Reformprojekten: Schon ab Mai sollen Boote bis 15 PS ohne Führerschein gefahren werden dürfen

Hier der Link:

http://www.yacht.de/panorama/news/freie ... 70583.html

LG Georg



Das stellt sich der Uwe so vor, hat er denn schon unseren Forumskasperl um Erlaubnis gefragt?

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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon Blackpearl1 » 22. März 2012, 15:09

DirtyHarry hat geschrieben:Das stellt sich der Uwe so vor, hat er denn schon unseren Forumskasperl um Erlaubnis gefragt?

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Nicht auch noch Öl ins Feuer gießen, Schmutziger Harald.

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freundliche Seglergrüße
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon happysailing » 22. März 2012, 18:03

:o Hab ich was verpasst???
Ich dachte der FB1 ist für solche gemacht die mit dem Motorboot oder Jolle an die Kroatische Adria fahren und ein bischen umherschippern wollen und nicht ein paar Kilo Euronen für einen FB2 oder höher hinlegen müssen um für ihr 5m Boot eine Berechtigung zu erhalten.
Für die macht es auf jedenfall Sinn wenn sie den Schein machen und schon ein 10m Patent haben.
Auch das Kroatische Patent ist für solche sinnvoll wenn sie nur in Cro. bleiben wollen.
Nach meinem Wissen darf man mit dem FB1 Motorbetriebene Fahrzeuge bis 8m länge, bis 3SM von der Küste inkl. Inseln lenken. Segelboote sind dabei längenmäßig unbeschränkt lenkbar.
Nur der Haken ist dabei das du weder aus dem Hafen raus noch rein fahren darfst weil es ja mit laufender Maschine ein Motorfahrzeug ist.
Beispiel: Du darfst zum Beispiel mit einer Bavaria 44 segeln, aber mit dem Motor hast du keine Berechtigung.
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Re: FB1 sinnvoll

Beitragvon berny » 26. März 2012, 13:39

Nach langem mitlesen habe ich mich entschlossen, doch mal etwas dazu zu sagen:

Zu meiner Person:
Ich bin überzeugter Schlauchbootfahrer und bin auch in verschiedenen Schlauchbootforen aktiv (so manche kennen mich ja ;-) )

Zum Thema selber:
Ja, der FB1 ist sinnvoll.

Eigentlich könnte ich schon wieder aufhören zu schreiben, aber weil ich halt gerne meinen Senf zu manchen Dingen abgebe:
Ich verstehe so manche Argumente nicht, da werden künstlich Qualitätskriterien geschaffen, die viele in der Praxis gar nicht brauchen.
Warum soll ein Bootsfahrer, der gerade mal zur nächsten Insel zum Baden rausfahren will, einen FB2 oder mehr machen?
Alleine die Navigation ist für mich ein relatives Thema, wenn man davon ausgeht, dass viele Kleinbootfahrer in Sichtweite der Inseln fahren, elektronische Navigationsgeräte an Bord haben, oft nicht mal Seekarten mithaben, usw usw usw.

Beim ganzen Thema geht es letztlich nicht um die berühmte Theorie, sondern um die Praxis, und diese muß man sich selber erarbeiten.

Auch auf den sogenannten Törns kann man verschiedenste Praktiken nicht erklären bzw schulen, zB wie man sich bei einer plötzlich auftauchenden Bora verhält, oder den Tank bei Wellengan nachfüllen muß, oder was zu tun ist, wenn plötzlich Nebel auftaucht.
Diese Dinge sind letzlich alles nur Theorie, solange, bis man es selber erlebt hat.

So manche "Professoren" erfinden also ein hoch qualifiziertes Patent, mit dem ein Österreicher stolz sein darf.
Nur vergessen sie dabei, dass dann die meisten Leute sich fragen, wozu soll ich mir diese Mühe machen, wenn es auch günstigere und einfachere Alternativen gibt?

Im Sinne der Bootsfahrer und der Fahrschulen sollte man also an einem einfachen für Anfänger leicht erreichbaren Patent arbeiten.
Jeder fängt mal klein an, und wenn jemand will, kann er sich weiterentwickeln (FB2 und mehr).
Wenn er aber nicht will, so soll man dem mündigen Österreicher doch selbst die Wahl lassen, was er wie machen will.

Eines habe ich in meiner Bootsfahrerzeit gelernt, Grundkenntnisse sind gut, Erfahrungsaustausch noch besser, aber einen guten Bootsfahrer zeichnet leider nicht das erreichte Patent aus :wink:

Es wird Zeit, dass die Verantworlichen der diversen Verbände mal an einem Strang ziehen und nicht immer die eigenen Interessen vertreten, sondern endlich mal die Interessen der Bootsfahrer, zurück zur Basis also.

Den FB1 gab es schon mal, wurde abgeschafft, mit dem Erfolg, dass die meisten Bootsfahrer sich einen kroatischen Küstenschein oder sogar einen deutschen Schein erarbeiten, aber letztlich nie einen FB2 oder mehr machten.

Dies war letztlich auch der Grund, warum der FB1 plötzlich wieder interessant wurde (abgesehen von den kroatischen Neuregelungen 2006)

Den Seglern sei gesagt:
Jeder hat das Recht, am Meer mit einem Boot Urlaub zu machen, egal, ob man einer 12m oder 24m Segeljacht, eine größeren Motorjacht, ein 6m Schlauchboot oder sogar nur ein 3,5m Schlauchboot hat.

Und das mit der 8m Begrenzung ist letztlich Schwachsinn, Jetskifahrer sind unter Umständen gefährlicher unterwegs als ein Kaptain mit einer 12m Jacht...

Und ja, auch ich wundere mich oft über so manche Bootsfahrer, was die so alles anstellen, wo man nur mit dem Kopf schütteln kann.

Aber: Es geht um die Eigenverantwortung, die jeder Bootsfahrer mitbringen muß, und diese kann man nicht über ein Patent steuern.
Ich weiß nicht, woher manche Herren diese Idee immer haben :?:
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