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Mittwoch 28. Juli 2010, 06:00 Uhr
Plastikflaschen-Schiff ist nach vier Monaten in Syndney wohlbehalten gelandet

Er wollte den Pazifik überqueren und auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam machen – beides ist ihm gelungen. David de Rothschild, Umweltschützer und Spross der berühmten Bankiersfamilie, war im März auf einem 18 Meter langen Katamaran, der aus 12.500 (gebrauchten) Plastikflaschen gebaut worden war, von San Francisco aus losgesegelt, unterwegs legte die sechsköpfige Crew mehrere Stopps auf diversen Pazifikinseln ein. Nun wurde die 8.000-Meien-Expedition erfolgreich beendet: Plastiki lief in Sydney ein, wo Rohtschild und seine Leute von hunderten Schaulustigen begrüßt wurden. Das Schiff wird in den nächsten Monaten im dortigen Meeresmuseum zu besichtigen sein. Umweltschutz wurde selbstverständlich während des Törns ganz groß geschrieben: Strom gewann man aus Solarzellen, Windturbinen und mit Fahrrädern betriebenen Generatoren, Wasser durch, ähämm, Aufbereitung des eigenen Urins.
Rothschild berichtete, dass er am Pazifik mehr Müll als Meerestiere zu Gesicht bekommen habe, ein Zeichen dafür, dass die Ozeane dringend unserer Hilfe bedürfen und die Wegwerfgesellschaft eine ernste Bedrohung für die Ökosysteme unserer Erde darstelle.
www.theplastiki.com

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