Rettungsaktion während Race Cap Istanbul [2]
Cap Istanbul ist ein Solo-Race, das die Teilnehmer in fünf Etappen von Nizza nach Istanbul führt, 1.660 Seemeilen gilt es insgesamt zu bewältigen. Am 14. September 2008 startete die dritte Auflage dieser Regatta, 27 Männer und 2 Frauen gingen über die Linie vor dem Alten Hafen von Nizza und machten sich auf den Weg nach Cagliari. Während der zweiten Etappe von Cagliari nach Marzamemi kam es zu einem dramatischen Zwischenfall. Der französische Skipper Matthieu Girolet fand die Yacht seines Landsmannes und Konkurrenten Christoph Bouvet mit zerfetztem Spinnaker auf dem Wasser treibend vor, von Bouvet war keine Spur zu sehen. Sofort wurde eine offizielle Suchaktion der Küstenwache gestartet, der sich nach und nach alle anderen Teilnehmer anschlossen. Tatsächlich konnte der geschockte, aber unverletzte Christoph Bouvet innerhalb von zwei Stunden gefunden werden.
Er war während einer 45-Knoten-Böe über Bord gegangen. Im kalten Wasser des Atlantiks hätte sein Abenteuer auch anders ausgehen können.
Alle Yachten kehrten nach Cagliari zurück, die Etappe wird neu gestartet.
www.capistanbul.com

















So wars gemeint: Wre Bouvet bei einer anderen Regatta ber Bord gegangen und zwei Stunden im Atlantik statt im Mittelmeer gepaddelt, wren seine Chancen dramatisch gesunken.
tolle Story. bin nur verwundert, dass man von Sardinien nach Sizilien durch den Atlantik fuehrt. Oder sollte es im Artikel heissen, dass ein solcher Zwischenfall bei Regatten, die durch den Atlantik fuehren, anders ausgehen haette koennen?