Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

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wolfgangA
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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 8. Januar 2014, 12:44

womit wir wieder dort wären, wo wir waren

was tun wir, wenn wir ne flüchtlingsyacht sehen?


das tragemoment ist geklärt, aber die rechtliche situation bei weitem noch nicht...

was also tun, wenn man zu so einem drama dazukommt?

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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon martin.kempf. » 8. Januar 2014, 13:21

Das hat der KO doch schon ganz gut mit Links zu Publikationen erklärt!
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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 8. Januar 2014, 14:11

@martin

irgendwie suche ich noch immer nach einer rechtlich sicheren zusammenfassung

aber das ist wohl illusorisch, glaub ich mal
und das wird sich wohl in den nächsten jahren auch net ändern....

und irgendwelche links bilden noch lange keine rechtssicherheit...

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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon fetznfliaga. » 10. Januar 2014, 03:23

martin.kempf hat geschrieben:
fetznfliaga hat geschrieben:Ich brauche nicht angeben, es reicht den einfachsten Fehler in Bezug auf den Auftrieb einer Kielyacht zu erwähnen. Bei einer 46-er mit ca. 12 to sind da einmal so um die 3 to abzuziehen. Grob geschätzt.


Da liegst nicht richtig.
Das Gesamtgewicht (Kiel, Material, Diesel, Rumpfgewicht, Crew, Bier im Kühlschrank, ...) der Yacht ist durch die Verdrängung der Yacht vor der Zuladung bereits 100% ig abgedeckt!
Bei meiner Abschätzung gings nur um den ZUSÄTZLICHEN Tiefgang bei einer weiteren Zuladung.
Und da stimmt meine einfache Abschätzung mit ausreichender Genauigkeit.

Siehe auch meine Antwort auf Dein Post weiter oben.

Tja, dann ermittle die nach Deiner Methode maximal zulässige Gesamtbeladung. Mach daraus einen schweren Bleiklotz und stell den gut angebunden hinten auf's Badedeck. Vorschiff wär auch ein nettes Platzerl.

Andere Frage, um Dir den Sachverhalt besser zu verdeutlichen. Warum montieren wir Deiner Rechnung nach den Kiel nicht im Masttop? Gewichtsmäßig macht das doch keinen Unterschied, oder?

Moment mal,
da gibt's doch eine wichtige physikalische Größe zu berücksichtigen (und nicht nur die),
meint da fetznfliaga

P.S.: Zum Glück denken Bootskonstrukteure weniger eindimensional.
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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 10. Januar 2014, 13:14

Tja, dann ermittle die nach Deiner Methode maximal zulässige Gesamtbeladung.


das hat er schon...


Mach daraus einen schweren Bleiklotz und stell den gut angebunden hinten auf's Badedeck. Vorschiff wär auch ein nettes Platzerl
.

das wäre rein technisch net mal DAS problem, aber:

wenn schon, dann mittschiffs, der trimmung wegen und unter der berücksichtigung dessen, ob das material der yacht eine solche punktbelastung auch aushielte




Andere Frage, um Dir den Sachverhalt besser zu verdeutlichen. Warum montieren wir Deiner Rechnung nach den Kiel nicht im Masttop? Gewichtsmäßig macht das doch keinen Unterschied, oder?


du meine güte
solche fragen sind wohl nur rein populistisch und grenzwertig zu betrachten


Moment mal,
da gibt's doch eine wichtige physikalische Größe zu berücksichtigen (und nicht nur die),


nein, keine GRÖSSE, sondern ein statisches moment
das ist ein wichtiger unterschied


P.S.: Zum Glück denken Bootskonstrukteure weniger eindimensional.


zu denen DU ja offensichtlich und gsd eh net gehörst

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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon winnfield » 10. Januar 2014, 15:05

so eine eigenartige argumentation

probier mal das volumen von 100 flüchtlingen in das volumen eines gleich schweren bleiblocks zu bringen.

die denkrichtung kann ich nachvollziehen aber wie sollen 100 flüchtlinge nur auf einer seite stehen damit die 46 fuss schüssel kentert,

chris

ps, sollte man nicht sagen aber ich hatte, zwar vor anker, schon mal 60 personen auf einer 49er.
Das Schwein, das in dem Koben grunzt,
Gibt Proben einer groben Kunst.

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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon martin.kempf. » 10. Januar 2014, 16:48

fetznfliaga hat geschrieben:Tja, dann ermittle die nach Deiner Methode maximal zulässige Gesamtbeladung. Mach daraus einen schweren Bleiklotz und stell den gut angebunden hinten auf's Badedeck. Vorschiff wär auch ein nettes Platzerl.

Andere Frage, um Dir den Sachverhalt besser zu verdeutlichen. Warum montieren wir Deiner Rechnung nach den Kiel nicht im Masttop? Gewichtsmäßig macht das doch keinen Unterschied, oder?


Na so gehts nicht. Weis mir einen Fehler in meiner Überlegung nach, aber das wirst nicht schaffen. Als Abschätzung passt das auf weniger als 10% und zwar auf der "sicheren" Seite.

Ich hab auch nie behauptet die 100 Personen per Fall aufs Masttop hieven zu wollen. Lies mein Post.
Gleichmässige Verteilung, vor allerm unter Deck, hab ich geschrieben.

Ist nicht unlängst ein etwas über 10m Schifferl mit über 100 pax unterwegs gewesen.

Und keinesfalls wollt ich mit einer groben Abschätzung ein Boot konstruieren.

Deine Argumentation geht an meiner ursprünglichen Aussage komplett vorbei.
Die war: Eine Zuladung von 100 PAX ist auf einer 44 möglich ohne dass das Schifferl sinkt oder umfällt.

Es könnte nur an einer Stelle ein Problem geben. Zwar ein leicht lösbares aber daruf ist noch keiner gekommen. :-)
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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 10. Januar 2014, 19:00

nämlich dass das deck das gewicht der oben untergebrachten personen nicht aushält, aber das geht schon...

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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 10. Januar 2014, 19:01

der fetzn ist halt einfach nur dillüttütü.. :kopfandiewand:

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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon fetznfliaga. » 11. Januar 2014, 01:57

Und der WolfgangA ohne Argumente macht den Forumskasperl.

QED. :bittelesen:

P.S.: Ob das Schiff nach dem Sinken kaputt ist, war nicht die Frage.
Zuletzt geändert von fetznfliaga. am 11. Januar 2014, 03:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon fetznfliaga. » 11. Januar 2014, 02:22

Lieber Martin!
martin.kempf hat geschrieben:
fetznfliaga hat geschrieben:Tja, dann ermittle die nach Deiner Methode maximal zulässige Gesamtbeladung. Mach daraus einen schweren Bleiklotz und stell den gut angebunden hinten auf's Badedeck. Vorschiff wär auch ein nettes Platzerl.

Andere Frage, um Dir den Sachverhalt besser zu verdeutlichen. Warum montieren wir Deiner Rechnung nach den Kiel nicht im Masttop? Gewichtsmäßig macht das doch keinen Unterschied, oder?


Na so gehts nicht. Weis mir einen Fehler in meiner Überlegung nach, aber das wirst nicht schaffen. Als Abschätzung passt das auf weniger als 10% und zwar auf der "sicheren" Seite.

Ich hab auch nie behauptet die 100 Personen per Fall aufs Masttop hieven zu wollen. Lies mein Post.
Gleichmässige Verteilung, vor allerm unter Deck, hab ich geschrieben.

Ist nicht unlängst ein etwas über 10m Schifferl mit über 100 pax unterwegs gewesen.

Und keinesfalls wollt ich mit einer groben Abschätzung ein Boot konstruieren.

Deine Argumentation geht an meiner ursprünglichen Aussage komplett vorbei.
Die war: Eine Zuladung von 100 PAX ist auf einer 44 möglich ohne dass das Schifferl sinkt oder umfällt.

Es könnte nur an einer Stelle ein Problem geben. Zwar ein leicht lösbares aber daruf ist noch keiner gekommen. :-)

Ein Loch bohren wär eine zynische Antwort. Oder das "absolute" Gegenteil von einer spiegelglatten See mit ein bißchen zuviel Segelfläche..

Zurück zum Thema. Gewicht ohne Moment und Stabilität funktioniert nicht, maximal in der Badewanne, aber es sei jedem belassen, das experimentell auszuprobieren. Ich habe Dir schon ein Beispiel gegeben, wie ich ein Schifferl versenke. Blei im Schiffsinneren, dann brauch ich nur noch ein bisserl Gewicht dazu tun, halt am Mast festlaschen.

Probieren wir es aus. Du zahlst die 44-er, ich zahle das Blei. Aber nicht als Kautionsversicherung Deinerseits. Mußt schon Dein eigenes Schifferl zu Verfügung stellen.

Wind und Welle haben wir noch nicht berücksichtigt. Da brauch ich nicht den Kiel im Masttop, da reicht der Bleiklotz im Bug oder achtern.

Hintennach kann ich immer was dazu geben. Ich habe Dich nur auf den Kiel aufmerksam gemacht, Du hast mit Auftrieb geantwortet. Tja, und da war nicht von Momenten oder von einer Stabilität die Sprache. Eine Zigarettenschachtel kann ich locker in der Badewanne versenken. Navigationslos. Als Marlboroschachterl.

Es gehen wesentlich mehr Leute auf ein Schlauchbooterl d'rauf als angegeben. Da gebe ich Dir recht. Deswegen fährt auch die italienische Küstenwache Patrouille. Weil Auftrieb (in dem Fall mit Auftrieb aufgrund von Speed im Rahmen des dynamischen Gleichgewichts) ist nicht "alles".

Liebe Grüße,
da fetznfliaga
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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 11. Januar 2014, 14:58

Es könnte nur an einer Stelle ein Problem geben. Zwar ein leicht lösbares aber daruf ist noch keiner gekommen.


jetzt sags schon....kratz
:D

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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 11. Januar 2014, 15:12

Weil Auftrieb (in dem Fall mit[u] Auftrieb aufgrund von Speed im Rahmen des [u]dynamischen Gleichgewichts[/u][/u]) ist nicht "alles".


da fetznfliaga


es ist sensationell, wie man etwas durcheinanderbringen kann, egal, ob mit absicht oder nur aus halb oder pseudowissen heraus

fetzn:

auftrieb durch DYNAMIK ist etwas, das die uboote brauchen, zb durch tiefenruderanstellung zum auftauchen UND in kombination durch fahrt durchs wasser
auch vergleichbar mit den SINKbrettern der windsurfer

was wir bei unseren yachten brauchen, das nennt sich STATISCHER auftrieb
was nix anderes heisst, dass die yacht auch bewegungslos schwimmt, zb im hafen...

was du da von dir gibst, hat ja schon fast kultcharakter....

edit:

noch was

was in der badewanne geht, rein physikalisch, geht auch im nordatlantik oder sonstwo, gleiche wellen und windbedingungen vorausgesetzt...nur so zur info

ich hoff nur, dass du net auch noch so ein "ausbildner" bist....

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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 11. Januar 2014, 15:22

wolfgangA hat geschrieben:
Es könnte nur an einer Stelle ein Problem geben. Zwar ein leicht lösbares aber daruf ist noch keiner gekommen.


jetzt sags schon....kratz
:D


oder hilf uns mal

meinst du ein technisches oder ein anderes problem?

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Re: Migranten/Flüchtlinge im Mittelmeer

Ungelesener Beitragvon martin.kempf. » 11. Januar 2014, 17:34

Die Oberkante Ruderkocker könnte bei +25cm Tiefgang unter die Wasserline kommen.
Da sollt aber nicht allzuviel "reintröpfeln".

@ Fetzn:
Wiederlegen tut man in dem Fall zum Beispiel mit einer Rechnung.
Ich hab aber auch nie von Bleiklotz, Schrödingergleichung, ... geschrieben.
All das hast aber schon als Argument gebracht.

This is Martin

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Zuletzt geändert von martin.kempf. am 11. Januar 2014, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.
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