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messe tulln nachdacht

Verfasst: 8. März 2015, 20:25
von winnfield
ich bin mir ja nicht sicher, aber derzeit werden die booterln scheinbar von möma und p-max ausgebaut.
anders kann ich mir diese "qualitätsausbauten" nicht erklären. (und da sprech ich nicht von schlingerleisten)

aussenliegende wanten, großschotführung und haushaltkühlschränke (ohne klappe von oben) etc. vervollständigen mein bild von "modernen booterln". gut die df 25 war eine wohlgefällige ausnahmen.

jetzt meine frage:

für wen bauen die diese kartons?

wundert sich chris

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 9. März 2015, 10:33
von w-sailingteam
Chris, das ist eben jetzt modern, diese Anmutung von "begehbaren Schuhschränken". Der Masse scheint es zu gefallen.

freundliche Seglergrüße
Hermann

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 9. März 2015, 15:21
von Jugocaptan
auptsächlich wird eben versucht so billig als möglich zu produzieren. Und zum sonnenbaden reicht's alleweil. Steht ja nirgends, dass das Schiffe sind.

Bei den größeren Schiffen, Hanse etc. waren diese Mängel etwas weniger, aber immer noch festzustellen. (z.B. Ablagen die zum Rumpf nicht abschließen, Kleinteile fallen ungehindert bis in die Bilge :kopfandiewand:

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 9. März 2015, 17:52
von kaphornier
Auch bei den größeren (billigeren) Einheiten wird gespart:
Die Bodenbretter (schauen aus wie von IKEA) im Salon einfach niedergeschraubt, keine Inspektionsluken etc.

Ob sich die Konstrukteure das auch so gedacht haben - oder ist das einfach dem Sparstift zum Opfer gefallen.
:kopfandiewand:

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 11. März 2015, 07:15
von wursti
Hi,

Einen vorteil hats: immer mehr leute können sich immer größere yachten leisten.

Lg

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 12. März 2015, 17:11
von Erich.
webbie hat geschrieben:Hi,
Einen vorteil hats: immer mehr leute können sich immer größere yachten leisten.
Lg

Kaufen können sie größere vielleicht. Ob sie sich die Grosse dann auf Dauer leisten können steht auf einem anderen Blatt. :twisted:

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 13. März 2015, 12:34
von aprovis.
MnM wird die große Maße für den Charterbetrieb gebaut.
Es muss günstig sein, Qualität ist nicht mehr so wichtig. Hauptsache der kurze Profit passt.
Boote werden dann halt mit 5-6 Jahren ausgemustert.

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 13. März 2015, 15:47
von w-sailingteam
aprovis. hat geschrieben:MnM wird die große Maße für den Charterbetrieb gebaut.

Genau, und als Charterer kann ich sagen mir ist es egal, weil ich diese Schrottschiffe nach 1-2 Wochen wieder los bin. Aber es wird nicht daran gedacht welche Eigner sich die nach 6-10 Jahren ausgemusterten Schiffe kaufen sollen. Vermutlich werden diese Billigbauten zu einem weiteren Preisverfall am Gebrauchtbootmarkt führen - was wiederum die Werften zwingt Neujachten noch billiger zu bauen. Eine Qualitätsspirale nach unten.

freundliche Seglergrüße
Hermann

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 14. März 2015, 11:52
von abcdef
.

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 14. März 2015, 14:21
von winnfield
DirtyHarry. hat geschrieben:Fahrtenyacht bedeutet Badeinsel mit Übernachtungsmöglichkeit?

Ahoi
Harry


ist die einzig logische erklärung

chris

ps. ansonst wäre der begriff "fachmagazin" auch zu hinterfragen

Re: messe tulln nachdacht

Verfasst: 16. März 2015, 12:44
von aprovis.
w-sailingteam hat geschrieben:Aber es wird nicht daran gedacht welche Eigner sich die nach 6-10 Jahren ausgemusterten Schiffe kaufen sollen. Vermutlich werden diese Billigbauten zu einem weiteren Preisverfall am Gebrauchtbootmarkt führen - was wiederum die Werften zwingt Neujachten noch billiger zu bauen. Eine Qualitätsspirale nach unten.


Nun ja, irgendwann wird diese Spirale unterbrochen, denn irgendwann wird keiner die gebrauchten Billigschrottboote mehr kaufen, sondern nach "guten alten Booten" Ausschau halten.
Tw. wird ja auch jetzt schon beobachtet, dass viele Firmen ihre Produktion wieder aus China abziehen, da sie mit den Supportfällen mehr Geld und Zeit verbrauchen, als wenn sie gleich hier produzieren lassen.
Deshalb bin ich überzeugt, dass auch im Yachtbau eine Umkehr eintreten wird.
Momentan gehts halt in die falsche Richtung.