Hausboot-Überführung

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Hausboot-Überführung

Ungelesener Beitragvon Hausbootfreak » 16. Dezember 2014, 17:44

hallo

bin neu hier und habr folgende Frage,hoffentlich haltet Ihr mich nicht vollkommen durchgeknallt

Wir wollen ein Hausboot mit Max-Länge 15 m kaufen und 2015 nach Malta überführen
was ist bei dem Kauf zu beachten ( Motorisierung, Tiefgang, Bootstyp)

Die Reise soll im Frühjahr 2015 losgehen in Hamburg....Zeit genug haben wir für die Überführung
da ja unterwegs recht viele interessante Häfen sind. Wir wollen in Küstenähe bleiben und dann
"nur " noch von Sizilien die letzte Etappe haben.

Würde mich über Tips freuen

GLG

der Hausbootfreak

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Re: Hausboot-Überführung

Ungelesener Beitragvon STG. » 23. Januar 2015, 21:31

Die Elbe hoch – Elbe Seitenkanal – Mittellandkanal – Dortmund Ems Kanal – Rhein – Canal du Rhone au Rhin – die Rhone bis Marseille. Dann immer an der Wand entlang….

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Re: Hausboot-Überführung

Ungelesener Beitragvon Jugocaptan » 25. Januar 2015, 14:51

Aber eine "gewisse" Seetauglichkeit sollte das Ding für die Überfahrten schon haben.
Schöne Grüße
Peter

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Re: Hausboot-Überführung

Ungelesener Beitragvon yachtcoach. » 25. Januar 2015, 15:14

Dann dürfte es eigentlich auch weniger ein Hausboot sein, als eher ein bewohnbares Schiff.
Und davon gibts z.B. in Holland so viele, dass die solche sogar verkaufen.
Also schau mal da auf dem Markt. Da wirst du sicher fündig.
Wenn du unten im Süden kaufst, wirst du wohl eher eine Baustelle erwerben müssen.

Mit einem sogenannten Hausboot, was ja mehr ein schwimmender Ponton ist,
dürfte eine solche Tour auch eher unwahrscheinlich sein.
I.d.R. sind die Dinge nur mit einem Flautenschieber versehen,
während ein Wohnschiff mit richtiger Maschine ausgerüstet ist.
Manche haben sogar Mast und Segel.....welche man ja später am festen Liegeplatz
zum Wäscheaufhängen oder zur Beleuchtungshalterung nebst Antennenmast nutzen kann. :roll:
Hausboot werden i.d.R. bei längeren Tranporten im Binnenbereich und beim kurzen Transport im
gaaaanz nahen Seeuferbereich eher geschleppt.
Was zum einen nur langsam geht und zum anderen ein zweites Boot benötigt.

Die meisten bewohnten Schiffe im maritimen Bereich, welche ich kenne,
sind also eher ehemalige Berufsschiffe, Plattboden, Fischkutter, Dampfer usw usw..
Und es sind wenige von ihnen, welche noch fahrbar bzw. wirklich motorisiert sind.
Alles andere dümpelt an irgendwelchen idylischen Orten oder auch in Hafenecken nur herum.

Für diese Tour brauchst du
a) viel Zeit
b) ein Schiff (Boot) welches selbst bei Schönwetter noch seegängig ist.
Ansonsten hast du wegen Schlechtwetter und Wellengang evtl. mehr Liegetage, als dir lieb ist.
c) mit einem vernünftigen Motor.

Wieso eigentlich unbedingt Malta als festen Liegeplatz ?

8)
something more:
http://sailors-seaside.blog.de
http://city-check-koblenz.blog.de
http://www.my-seaside.net/html/kolumne.html

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Re: Hausboot-Überführung

Ungelesener Beitragvon SkipperAlex. » 26. Januar 2015, 15:48

ausserdem eine Zulassung für das "Schiff", um am Meer überhaupt fahren zu dürfen. was ein hausboot wohl nicht bekommen wird.
www.b3-onWater.at
www.sailaustria.at

sail fast.live slow.

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Re: Hausboot-Überführung

Ungelesener Beitragvon Franjo100 » 9. Februar 2015, 23:25

Lieber Hausbootfreak
dein Vorhaben reicht an einen Faschingsscherz heran.
Ich bin mir sicher, dass es auch als Scherz gemeint war.
Jeder verantwortungsbewusste Bootsfahrer wird ein
solches Vorhaben niemals befürworten. Bitte lass die Finger davon.
Mit freundlichen Grüßen Franjo
NS: Verzeih mir meine harten Worte! :erstaunt:


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