zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

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abcdef

Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon abcdef » 8. September 2011, 07:40

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Zuletzt geändert von abcdef am 20. Juni 2015, 14:20, insgesamt 1-mal geändert.

winnfield
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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon winnfield » 8. September 2011, 09:51

DirtyHarry hat geschrieben:
winnfield hat geschrieben:nochmal, es geht nur um gleichbehandlung, wenn der msvö seine gebühren auf die ösv gebühren und ihre anforderungen anhebt,

bin ich sofort ruhig

sorry luis


Wie im Kindergarten - wenn ich es nicht gut haben kann, sollen es die anderen zumindest genauso schlecht haben...

:muede:



sorry das war nicht meine idee,

sicherlich gibt es auch lösungen bei denen der ÖSV die zusatzprüfung der des MSVÖ angleicht, aber ich denke alle sehen die ungleichbehandlung bei den zusatzprüfungen.

man könnte auch andere wege gehen, es könnten ja beide verbände die prüfungen zusammenlegen. ist vielleicht eine diskusion wert!
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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon Wassermann » 8. September 2011, 19:58

winnfried hat geschrieben:

man könnte auch andere wege gehen, es könnten ja beide verbände die prüfungen zusammenlegen. ist vielleicht eine diskusion wert!

Das wäre die Idee schlechthin.Das Problem wird jedoch sein alle Verantwortlichen zu einem Konsens zu bewegen und da spielen die Befindlichkeiten der Verbandsverantwortlichen eine große Rolle. Logischerweise würden einige Funktionäre überflüssig werden. Die werden sich abermit allen Mitteln wehren.

Deinen Idee sollte man aber weiterverfolgen.

mfg.
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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon karl-otto » 9. September 2011, 18:45

hey,leute, haltet den ball mal ein bisschen flacher. und lasst die kirche im dorf.

auf die gefahr hin, von manchen foristen als "verteidiger des österreichischen führerscheinwesens" abqualifiziert zu werden, hier meine gedanken zu der ausufernden diskussion:

@wassermann: die behauptung, dass der MSVÖ der juniorpartner des ÖSV sei, is kühn. aus welcher ecke der kommt, kann ich mir vorstellen. von leuten, die in die verhandlungen mit OSB und Verkehrsministerium eingebunden waren, sicher nich...

Wassermann hat geschrieben:...1.Alle Fb Mobo -Prüfungen müssen auf MoBo abgehalten werden...

dein wort in gottes ohr. dann muss es aber getrennte FBA´s für verdränger, gleiter usw. geben.
oder bist du der meinung, dass das fahrverhalten eines 12-m - stahlkutters, der mit 100 ps motorisiert is, sich vom fahrverhalten eines 20-m - gleiters, der mit 2 x 700 ps motorisiert is, nicht unterscheidet?

Wassermann hat geschrieben:...2. fbx Umschreibungen von Segelscheinen auf MoBo Schein bedarf einer Praxisprüfung auf einer Motorjacht...

damit tust du dem pensionisten auf seinem verdränger einen bärendienst.
wie definierst du eine motorjacht? mindestens wieviele maschinen? wieviele KW? dürfen auch jachten mit 2x150 PS - AB als prüfungsschiffe dienen?
dass das ganze dann auch im seeschiffahrtsgesetz verankert sein muss, is dir wohl klar,weil sonst wäre der schein ja nicht mehr amtlich...

Wassermann hat geschrieben:...3. Prüfen dürfen nur Prüfer die nachweisbar MoBo Praxis haben...

soviel ich weiss, haben alle MSVÖ-prüfer (auch wenn sie gleichzeitig ÖSV-prüfer sind) vor ihrer bestellung einen mindestens 3-jährigen besitz eines MSVÖ-BFA´s nachzuweisen. darüberhinaus den bedarf an einem prüfer...
dass für den erwerb des MSVÖ-FBA als praxisnachweis nur die motorstunden auf einer segeljacht zählen, dürfte auch nicht allgemeines gedankengut sein...

PS: glaubst du nicht, dass die hafenmanöver mit einer segejacht unter motor gegenüber einer motorjacht mit bug- und heckstrahlruder ungleich schwieriger sind?

@ winnfield: im übrigen, wer sagt, dass das alles mit der neufassung des SeeSchG nicht sowieso vereinfacht wird?
loss da a weng zeit...
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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon winnfield » 10. September 2011, 09:22

mach ich k.o.

danke
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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon Wassermann » 10. September 2011, 16:32

karl-otto hat geschrieben:
„auf die gefahr hin, von manchen foristen als "verteidiger des österreichischen führerscheinwesens" abqualifiziert zu werden, hier meine gedanken zu der ausufernden diskussion:“

es liegt mir fern dich, der eine ehrliche meinung zu einem thema hat, abzuqualifizieren.
wenn ich dich in deiner funktionärsehre gekränkt haben sollte, dann geschah dies ohne böse absicht und ich bitte dich gehörig um entschuldigung.

karl otto :
@wassermann: die behauptung, dass der MSVÖ der juniorpartner des ÖSV sei, is kühn. aus welcher ecke der kommt, kann ich mir vorstellen. von leuten, die in die verhandlungen mit OSB und Verkehrsministerium eingebunden waren, sicher nich...


nach deinem insiderwissen zu urteilen und nach durchsicht deiner vielen artikel in diesem forum nehme ich an, dass du möglicherweise ein funktionär des segelverbandes bist und es ist daher logischerweise klug, während der laufenden verhandlungen mit der OSB und dem Verkehrsministerium, seinem mittstreiter ein gewisses selbstbewusstsein zu lassen.
„Denn nur gemeinsam seid ihr stark“. - gilt jedoch nur während der verhandlungen.

Wassermann hat geschrieben:...1.Alle Fb Mobo -Prüfungen müssen auf MoBo abgehalten werden...

Karl-otto :

„dein wort in gottes ohr. dann muss es aber getrennte FBA´s für verdränger, gleiter usw. geben.
oder bist du der meinung, dass das fahrverhalten eines 12-m - stahlkutters, der mit 100 ps motorisiert is, sich vom fahrverhalten eines 20-m - gleiters, der mit 2 x 700 ps motorisiert is, nicht unterscheidet?“

du hast unbedingt recht, der unterschied zwischen der rumpfform eine gleiters , verdrängers usw. und deren fahrverhalten sind sehr unterschiedlich, aber eines haben sie gemeinsam sie sind motorboote/yachten und die unterscheiden sich gravierend von der rumpfform und dem fahrverhalten eines heutigen segelfahrzeugs.
allein aus diesem grund sind an- und ablegemanöver(zB. bei wind) schon anders als mit einen segelfahrzeug mit 1,80m kieltiefe.

Wassermann hat geschrieben:...2. fbx Umschreibungen von Segelscheinen auf MoBo Schein bedarf einer Praxisprüfung auf einer Motorjacht...

Karl-otto:

„damit tust du dem pensionisten auf seinem verdränger einen bärendienst.“

soll das heißen: wenn du lange genug segelfahrzeuge gefahren bist kannst fahren was du willst. eigenartige auffassung1.

Karl-otto:

„wie definierst du eine motorjacht? mindestens wieviele maschinen? wieviele KW?


ist ja im §2 JachtZulVo klar definiert und die mindestlängen vorgeschrieben. wenn das boot den bestimmungen entspricht und seinen antrieb vornehmlich von einem motor erhält, also keinen hilfsmotor und von der Rumpfform ein MoBo ist.

„dürfen auch jachten mit 2x150 PS - AB als prüfungsschiffe dienen?“

das können auch AB sein. warum nicht? Aber es soll der Rumpfform ein MoBo sein
bin vor kurzem ein 8,50m kajütboot mit 2x 225 Ps AB gefahren. musst du auch einmal fahren können!

„dass das ganze dann auch im seeschiffahrtsgesetz verankert sein muss, is dir wohl klar, weil sonst wäre der schein ja nicht mehr amtlich...“
Ich nehme an, dass dazu einen Novelle der Jachtzulassungsverordnung ausreichen müsste.


Wassermann hat geschrieben:...3. Prüfen dürfen nur Prüfer die nachweisbar MoBo Praxis haben...


Karl-otto:

[i]„soviel ich weiss, haben alle MSVÖ-prüfer (auch wenn sie gleichzeitig ÖSV-prüfer sind) vor ihrer bestellung einen mindestens 3-jährigen besitz eines MSVÖ-BFA´s nachzuweisen. darüberhinaus den bedarf an einem prüfer...
dass für den erwerb des MSVÖ-FBA als praxisnachweis nur die motorstunden auf einer segeljacht zählen, dürfte auch nicht allgemeines gedankengut sein...
“[/i]

„das glaubst du aber selbst nicht! Ein mir bekannter hochrangiger MSVÖ Prüfer hat mir bei einer MoBOfahrt gestanden, dass er noch nie ein motorboot gefahren hat. Meilenkontrollen? wer kontrolliert sie?
Erzähl mir jetzt nur nicht, dass dies die OSB oder der Msvö durchführt.“


PS: glaubst du nicht, dass die hafenmanöver mit einer segejacht unter motor gegenüber einer motorjacht mit bug- und heckstrahlruder ungleich schwieriger sind?

Nicht schwieriger, nicht leichter, aber anders.
Da du aber der ansicht bist, dass die hafenmanöver mit einem segelfahrzeug unter maschine für einen MoBo schein ausreicht, so kann man das prüfungsrefart des MSVÖ ja auflassen und die prüfungskompetenz dem ÖSV übertragen. oder geht’s ums geld?


lg. wassermann

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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon karl-otto » 11. September 2011, 10:04

@wassermann: du brauchst dich nich zu entschuldigen, du hast mich nich gekränkt oder verunglimpft, und a bisserl was muass ma aushalten...

jetzt aber zu deinen anderen punkten:

Wassermann hat geschrieben:...ist ja im §2 JachtZulVo klar definiert und die mindestlängen vorgeschrieben. wenn das boot den bestimmungen entspricht und seinen antrieb vornehmlich von einem motor erhält, also keinen hilfsmotor und von der Rumpfform ein MoBo ist...

die rumpfform des motorboote is mir neu. wodurch unterscheidet sich die rumpfform eines segelkatamarans von der rumpfform eines motorkatamarans, wenn der hersteller und die kunststoffform die gleichen sind und der unterschied lediglich in der tatsache, dass einer einen mast hat und der andere etwas stärkere motoren?
wenn man deiner logik folgt, dann wird zu recht eine prüfung für einen FB2-BFA auf einem 6,1 m langen schlauchboot (6 m sind laut JachtZulVo zulassungsbedingung für den FB2) und einem 15 - PS - AB durchgeführt. der kandidat erwirbt dann das recht, den besagten motorkatamaran zu fahren.
der mann oder die frau, die auf dem baugleichen segelkatamaran die prüfung gemacht haben, dürfen aber nich...

Wassermann hat geschrieben:...bin vor kurzem ein 8,50m kajütboot mit 2x 225 Ps AB gefahren. musst du auch einmal fahren können!

das glaub ich dir auf´s wort, insbesondere, nachdem du vielleicht 1 woche vorher die prüfung auf dem besagten 6,1 m schlauchboot gemacht hast!

Wassermann hat geschrieben:...da du aber der ansicht bist, dass die hafenmanöver mit einem segelfahrzeug unter maschine für einen MoBo schein ausreicht, so kann man das prüfungsrefart des MSVÖ ja auflassen und die prüfungskompetenz dem ÖSV übertragen...

probier mal den umkehrschluss: nachdem jede segelyacht nach dem starten des motors ein maschinenfahrzeug ist, könnte man auch das prüfungsreferat des OeSV auflassen und bei jeder MSVÖ-prüfung für jene, die einen segelschein haben wollen, eine Segel-zusatzprüfung machen lassen (so läuft es in deutschland: der Sportbootführerschein See, der dort VORSCHRIFT ist, ist ein Motorbootschein, und du kannst freiwillig eine segelprüfung dazumachen).

wassermann, dass wir zwei ned z´sammkommen, is schon klar, aber trotzdem: immer eine handbreit, ob´s jetzt die "rumpfform" MoBo oder SeeBo is :-P
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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon winnfield » 11. September 2011, 12:12

hallo k.o.

wollen wir doch mal ein experiment machen.

lassen wir die gesamte geldproblematik weg.

ohne prüfungsgebüren, wie würde deiner meinung die optimele lösung der msvö und ösv prüfung im sinne der ausbildung und der sicherheit aussehen?

lg chris
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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon Wassermann » 11. September 2011, 16:32

Hallo karl otto!

Karl-otto:

die rumpfform des motorboote is mir neu. wodurch unterscheidet sich die rumpfform eines segelkatamarans von der rumpfform eines motorkatamarans, wenn der hersteller und die kunststoffform die gleichen sind und der unterschied lediglich in der tatsache, dass einer einen mast hat und der andere etwas stärkere motoren?
wenn man deiner logik folgt, dann wird zu recht eine prüfung für einen FB2-BFA auf einem 6,1 m langen schlauchboot (6 m sind laut JachtZulVo zulassungsbedingung für den FB2) und einem 15 - PS - AB durchgeführt. der kandidat erwirbt dann das recht, den besagten motorkatamaran zu fahren.
der mann oder die frau, die auf dem baugleichen Segelkatamaran die prüfung gemacht haben, dürfen aber nich...


gesetzt den fall ich würde mich deiner ansicht anschließen, dass zwischen motorbooten und segelboote (ausgenommen bei einigen wenigen exoten)kein wirklicher unterschied besteht, dann lass uns innovativ sein und eine feretti 45 aufriggen.

Karl-otto:
das glaub ich dir auf´s wort, insbesondere, nachdem du vielleicht 1 woche vorher die prüfung auf dem besagten 6,1 m schlauchboot gemacht hast!


ob ein schlauchboot derzeit für einen fb2 prüfung zugelassen ist oder werden soll kommt zwar nicht von mir, aber da du ja prüfer beider verbände bist kläre mich bitte auf ob der MSVÖ einen neue schlauchbootregelung eingeführt hat. Es könnte ja sein, da ja motorschlauchboote(nicht segelschlauchboote) in die kompetenz des MSVÖ fallen! Fb1-4 schlauchbootführerschein wäre eine marktlücke.

Wassermann hat geschrieben:...da du aber der ansicht bist, dass die hafenmanöver mit einem segelfahrzeug unter maschine für einen MoBo schein ausreicht, so kann man das prüfungsrefart des MSVÖ ja auflassen und die prüfungskompetenz dem ÖSV übertragen...

karl – otto:
probier mal den umkehrschluss: nachdem jede segelyacht nach dem starten des motors ein maschinenfahrzeug ist, könnte man auch das prüfungsreferat des OeSV auflassen und bei jeder MSVÖ-prüfung für jene, die einen segelschein haben wollen, eine Segel-zusatzprüfung machen lassen (so läuft es in deutschland: der Sportbootführerschein See, der dort VORSCHRIFT ist, ist ein Motorbootschein, und du kannst freiwillig eine segelprüfung dazumachen).


auch dieser umkehrschluss ist zulässig und ich könnte dieser idee sogar etwas abgewinnen. nur dürfte es den Segelschein dann nicht mehr als amtlichen schein geben, sondern nur als verbandsschein. Einen schein eben „just for fun“.
allerdings setzt das aber auch voraus dass die prüfungsstelle weder der MSVÖ noch der ÖSV sind, sondern eine staatliche behörde.
Ein positiver aspekt wäre dabei der wegfall lästigen vereinsfinanzierungen und es gäbe nur mehr EINEN SCHEIN
also karl-otto du siehst wir sind gar nicht soweit voneinander entfernt. Der einzige unterschied ist nur „ wie erklärst du diese SUPERIDEE deinem verbandsvorstand?“

lg. wassermann

Ps. gehe jetzt einmal 14 tage segeln in einem revier, wo sich kein mensch sich über die österrechischen fb´s gedanken macht.

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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon Wassermann » 12. September 2011, 06:11

Hallo winnfield!

du hast zwar die frage einer optimalen lösung an k.o gestellt , aber vielleicht ich darf auch ein paar gedanken einbringen.

Da es in bei der theorie keinen unterschiede geben kann , (terr.navigation, gezeiten,wetter,kvr, u strom usw.) müsste die theoretische prüfung Mobo und Segler gleich sein (keinen Segeltheoriefragen). selbst wind und strom betrifft segler wie mobofahrer sollte es nur einen einheitliche prüfung geben. motortechnik kann auch kein Thema sein, da die technikprüfung (MSVÖ) kaum ein höheres niveau hat als die motorfragen des ÖSV.

Dh. Ein kandidat meldet sich bei einer prüfungstellen an bekommt die theoriefragen löst diese und hat die theorieprüfung ohne einschränkung bestanden.

praxisprüfung:
Es gibt nur einen praxisprüfung. Diese erfolgt auf dem meer . sie beinhaltet die praktische überprüfung des theoretischen wissen. Nach bestehen diese prüfung hat der prüfungskandidat einen Führerschein und darf

Lösung 1.) Alle fahrzeuge fahren

Lösung 2. ) eingeschränkt maschinenfahrzeuge fahren (PS stärke limitieren) nach einen erfahrungsnachweis
von x sm wird einen erweiterung durchgeführt

Lösung 3.) darf maschinefahrzeuge uneingeschränkt fahren , will er segelfahrzeuge fahren legt beim
zuständigen sportverband einen segelprüfung ab.(er weist nach ,dass er in der lage ist eine segelyacht
segeltechnisch richtig zu handhaben ). diese überprüfung wird auf einer segelyacht in österreich
durchgeführt
.mit dieser bestandenen prüfung wird im ein fb segeln ausgestellt.

Lösung 4.) Lösung 2+ segelschein des zuständigen sportverbandes.

Ich persönlich würde eher aus sicherheitsgründen die variante 4 bevorzugen.

Lg
wassermann

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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon zawi » 12. September 2011, 14:10

Und was ist da der Unterschied zu Motorschein + Skippertraining Segel ?!

Dem Vercharterer oder dem Versicherer oder dem Schifffahrtsgericht werden die Österreichischen Befindlichkeiten ziemlich wurst sein ...

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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon Schurkerl » 13. September 2011, 16:41

Es scheint sich ja langsam eine Meinung heraus zu kristalisieren, meinungsmäßig enthalte ich mich weiterhin.

Nur folgendes zur Aufklärung: Eine zusätzliche Motorbootfahrerlaubnis, in Österreich genannt Befähigungsausweis für den Fahrbereich 2 (oder 3 oder 4), ist lt. österreichischem Recht tatsächlich erforderlich, wenn der Segelskipper ein Fahrzeug führen möchte, dessen Antrieb hauptsächlich über Maschine erfolgt. Umgekehrt gilt das genau so, also brauche ich eine Segelbootfahrerlaubnis (Befähigungsausweis Fahrbereich 2, 3, 4 Segeln) für Segelboote, wenn ich ein Fahrzeug führen möchte, dessen Antrieb hauptsächlich durch den Wind erfolgt. Wie gesagt, österreichisches Recht, noch kenne ich keinen Küstenstaat, der einen Unterschied zwischen Segel- und Motorboot macht, scheint also nur interessant zu werden, wenn man vor einem österreichischen Gericht steht. Kenne aber selbst noch kein Urteil, bei dem es eine Rolle gespielt hätte, ob ein MSVÖ oder OeSV Patent vorliegt. Zu kroatischen Küstenpatenten gibt es tatsächlich schon Fälle, bei denen das kroatische Patent als nicht ausreichend befunden wurde.

Zumindest also theoretisch macht es sehr wohl einen Unterschied, ob ich denn jetzt "nur" ein MSVÖ Patent habe und kein OeSV Patent, ist also, wenn auch widerrum nur rein theoretisch, nicht nur was für Patentsammler, sondern hat tatsächlich einen gesetzlichen Hintergrund.

Die Frage der Gleichbehandlung will ich da nicht weiter betrachten - das wäre eine Beurteilung der derzeitigen Lage und dazu - siehe oben.

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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon fendergirl » 14. September 2011, 13:23

Oisdan, ich hab den FB2 Segel und danach den FB3 Motor gemacht (wie übrigens einige Segler, da der MSVÖ schon früher als der ÖSV auf eine zusätzliche/neuerliche Praxisprüfung verzichtet hat)

Was müsste ich wohl nun für eine Zusatzprüfung für einen Segel-FB3 machen??
Oder krieg ich den auf Antrag und gegen Einwurf kleiner Münzen automatisch, da ja segeln ohnehin mit dem FB2 geprüft und nachgewiesen wurde?

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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon karl-otto » 15. September 2011, 14:51

fendergirl hat geschrieben:...oder krieg ich den auf Antrag und gegen Einwurf kleiner Münzen automatisch, da ja segeln ohnehin mit dem FB2 geprüft und nachgewiesen wurde?

...o ja, stell den antrag!
nach meinem dafürhalten müsstest du den FB 3 bekommen...

und erzähl uns darüber :twisted: !
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Re: zusatzprüfung msvö auf ösv fbx

Ungelesener Beitragvon karl-otto » 15. September 2011, 15:03

winnfield hat geschrieben:...wie würde deiner meinung die optimale lösung der msvö und ösv prüfung im sinne der ausbildung und der sicherheit aussehen?

hallo chris!

nachdem der "kas scho g´essn is" (die gesetzesänderung des SeeSchG ist auf schiene), wäre meine persönliche meinung eine rein akademische fingerübung, für die ich aber wegen der mehr oder minder vollendeten tatsachen meine zeit hier im sonnigen süden (dzt. procida/Italien) ned verschwenden will...
liaber trink i no a glaserl chianti und lass mir die sunn auf´m bauch scheinen :D

und frag mi bitte ned, wie die neue regelung ausschauen wird (voraussichtlich, wenn´s das parlament absegnet), da wird dir keiner der beteiligten ministerien, behörden oder personen, die damit befasst waren, derzeit auskunft geben...
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