das prüfungsdilemma

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das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 9. November 2013, 13:43

ich lager das aus um nicht den interessanten trööt hsv vs. ocean 7 zu stören.

Lois Katz hat geschrieben:troll, oder einfach nur lächerlich.

bitte adminIn, bereite diesem thread sein unrühmliches ende,


zuerst beleidigen und dann die einstellung des für manche peinlichen trööts zu fordern, sind das keine nebelgranaten?

gut warum bezeichnest du mich als troll?

weil ich fordere:

leichter zugang zum booterlfahren.

bessere ausbildung durch praxisnahe prüfungsfragen.

transparenz bei den prüfungsfragen

verbänd die für die booterlfahrer arbeiten und nicht um den größten anteil des kuchens

eine echte vertretung gegenüber dem gesetzgeber

kein lobbying für die ausbildungsstätten




keine dieser vorderungen wurden nur ansatzweise überdacht (mit ausnahme einer po) und als trollen abqualifieziert.
einen respektvoller umgang möchte ich auch noch einfordern

chris

ps. gut der schlußsatz ist eine vorlage! lol
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 9. November 2013, 14:38

ich möchte noch ein kleines beispiel anfügen.

thema: vorgeschriebenes radar auf prüfungsyachten

wurde ja scheinbar von der OSB vorgeschrieben und keine po hat dagegen argumentiert.

radar auf sportbooten ist ein dinosaurier, genau wie loran c oder decca

in einigen jahren wird radar durch ais in verbindung mit dem kartenplotter und gps abgelöst

warum wurde diese tatsache gegenüber der OSB nicht kommuniziert,

weil die ausbildungstätten ihre alten, mit radar ausgerüsteten prüfungsbooterl weiterhin im monopol betreiben wollen.
kein kandidat würde freiwillig auf so ein schifferl gehen wenn im charterbereich wesentlich angenehmere boote zu günstigeren konditionen angeboten werden.

und was machen die verbände? sie schützen ihre ausbildungsstätten.

da sitzt beim hsv ein vorstandsmitglied, der mit seinem alten booterl noch immer ausbildung und prüfungen macht.

denkt da jemand über diese praktiken nach oder heißt es wieder der ist unbequem der ist ein troll.

chris
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 10. November 2013, 18:38

@ begradian, kaphornier und segeljunkie etc

warum wurde damals der motorschein und der segelschein vom gesetzgeber getrennt?

könnte es eine österreichische lösung gewesen sein um der guten segebruderschaftl auch einnahmen aus der prüfung zu verschaffen?

warum wurde im gesetz unterschieden? ehrlich jungs warum?
möge sich jeder seine meinung selbst bilden.

und das zieht sich durch viele bereiche in Ö durch!

warum können die neuen POs nicht diese sinnlose gesetzgebeung als interessenvertretung hinterfragen.

lg euer vollkoffer (danke sir richard, vielleicht o7)
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon Bagradian » 10. November 2013, 18:51

wenn ich schon angesprochen werde:

ich bi weder Prüfer noch Ausbildner noch in einer Prüfungsorganisation engagiert.

Ich bin ein interessiertes Mitglied der österreichischen Segelcommunity, verfolge das YR-Forum mit gewissem Interesse, weil der Regattasegelsport in Österreich und weltweit mein Beruf ist und ich gerne die Meinung anderer höre und lese (so wie gerade eben am Abend einer ISAF-Tagung in Oman). Es ärgert mich, wenn jemand eine solche Diskussionsplattform zur Selbstdarstellung benutzt, noch dazu, da er/sie einfach nicht weiß, wann es einfach genug ist.
Und für mich ist Kollege winnfield genau dieser Forumszerstörer, der einfach immer und überall seinen Senf dazu geben muss.
Und deswegen mein Unmut.
Und nicht, um irgendwelche Verschwörungen der Ausbildungsstätten gemeinsam mit der CIA und dem MI6 auf Area 51 zu decken.

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon Lois Katz. » 11. November 2013, 10:12

lieber winnfield,

ein troll ist für mich, wer sich wie ein troll verhält.

persönlich sind mir diese ganzen prüfungsdiskussionen so was von wurscht, ich bin weder ausbildner noch prüfer und ob jemand den einen oder anderen schein besitzt ist mir gleich zweimal wurscht. hauptsache, er hat ein gewisses seglerisches verständnis und den willen, sich weiter zu entwickeln.

langsam sollte dir auch bewusst werden, dass mit dir hier niemand (mehr) diskutieren will. die gründe wurden schon genannt.

und ich troll mich jetzt...
Ich bin der schönste Mann in uns'rer Mietskaserne...

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon martin.kempf. » 11. November 2013, 18:10

winnfield hat geschrieben:ich möchte noch ein kleines beispiel anfügen.
vorgeschriebenes radar auf prüfungsyachten
wurde ja scheinbar von der OSB vorgeschrieben und keine po hat dagegen argumentiert.


Es wurde so einiges an Ausrüstung für Prüfungsyachten vorgeschrieben...
... und das ist gut so.
Es kostet einen Haufen Geld so eine Schulyacht tip top zu halten und ordentlich auszurüsten.
Für mich und viele meiner Kollegen ist das zwar selbstverständlich, so soll aber verhindert werden, dass die Schüler auf mies ausgerüsteten billigst Charterschüsseln unterrichtet werden.

Geh bitte ... da kann man doch nix dagegen haben.


winnfield hat geschrieben:radar auf sportbooten ist ein dinosaurier, genau wie loran c oder decca
in einigen jahren wird radar durch ais in verbindung mit dem kartenplotter und gps abgelöst
warum wurde diese tatsache gegenüber der OSB nicht kommuniziert,


Übermässiges Fachwissen plagt Dich ja wirklich nicht!
Radar, eines der aktuell besten Syteme zur Navigation und Kollissionsverhütung, mit Loran C und Decca (beides veraltet) zu vergleichen ist ein starkes Stück.

Echt lustig ist da schon, dass Du Radar durch AIS, Plotter und GPS ersetzen möchtest.

Du weisst ja offensichtlich nicht einmal was die einzelnen Systeme können bzw. was die technischen Limits sind.
Im FB 2 Kurs würde nur eine Einführung in Radarkunde und AIS ca. 2,5 Stunden dauern. Das tipp ich da jetzt nicht alles runter aber ich versuch ein paar Hinweise für Dich in ein paar Zeilen:

Was kann AIS in Verbindung mit Plotter und GPS. Und wir reden jetzt nur mal von passivem AIS:
Du kriegst Infos über Position, Kurs, Geschwindigkeit, ...
Dazu noch statische Daten wie Grösse, Tiefgang, MMSI, Name, ...
Daraus und aus Deinen Daten werden abgeleitete Grössen berechnet CPA, TCPA.
Das ist meiner Meinung nach eine grosse Hilfe für den Nautiker und natürlich habe ich das auf meinem Schiff.

Was kann AIS aber NICHT:
Es zeigt die meisten Schiffe und Jachten nicht an!!!!!
Warum? Ganz einfach, weil nur die ausrüstungspflichtigen Schiffe (das sind die richtig grossen Pötte) Ihre Daten schicken müssen.
Also noch mal: nicht angezeigt werden die meisten Fischer, Yachten, kleinen Frachtschiffe, ....
Das hingegen kann Radar!!!!

Zusätzlich zeigt Dir Radar, wenn Du nur Basiskenntnisse hast, zusätzlich noch: Bojen, Küste, Regengebiete.
Mit ein wenig mehr Fähigkeiten könnte man auch noch viel mehr ablesen und rausfinden aber das würde hier zu weit führen.
Allerdings muss man ausreichend Kenntnisse haben das Radar richtig einzustellen und die Daten auch korrekt zu deuten.
Wie willst das denn ohne RADAR an Bord schaffen??

M

Gib jemanden als einziges Werkzeug einen Hammer und alles wird für Ihn wie ein Nagel aussehen. ;-)
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 11. November 2013, 21:13

lieber martin

danke für die antwort, einige meiner ideeen.

zur frage der ausbildungsyachten, es ist absolut in ordnung das die aussbildungsstätten ihre yachten pflegen.
wenn wir aber davon ausgehen, das fast keine nicht ausbildungsyachten, egal ob eigner oder charter, mit radar ausgerüstet sind, verhindert man dann auch die verwendung einer anderen yacht zur prüfung. oder nicht? was bringt also die ausbildung des radars wenn wahrscheinlich keiner der kandidaten jemals mit radar in berührung kommt?

zum thema ais und gps/plotter.
wenn wir davon ausgehen wollen das durch preisgünstigere systeme bald alle yachten mit aktiven AIS ausgerüstet sein werden, und das diejenigen die nicht ausrüsten (zb. fischer) auf dem radar sowieseo nicht zu erkennen sind.

da ist doch die kombination ais und plotter zumindest in der zukunft die bessere wahl, und radar ein auslaufmodell.

lg chris

ps.

zitat: so soll aber verhindert werden, dass die Schüler auf mies ausgerüsteten billigst Charterschüsseln unterrichtet werden.

so wird aber auch verhindert das ich mit meiner eigenen yacht die prüfung mit meiner frau und den kindern ablegen kann. was ja eigentlich das gesetz oder die prüfungsordnungen vorsehen würde!
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 11. November 2013, 21:24

Bagradian hat geschrieben:wenn ich schon angesprochen werde: weil der Regattasegelsport in Österreich und weltweit mein Beruf ist


werter begradian.

dann möchte ich daran erinnern das einem österreichischen weltklassesegler scheinbar einmal kurzfristig der a-schein ausgestellt und nachgesendet wurde, weil er ihn zwar nie gemacht hat aber vorweisen musste.

oder ist dieses gerücht falsch?

chris
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon w-sailingteam » 11. November 2013, 21:43

Ein Weltklasse Segler kann ja wohl segeln.

freundliche Seglergrüße
Hermann
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 11. November 2013, 21:51

Blackpearl1 hat geschrieben:Ein Weltklasse Segler kann ja wohl segeln.

freundliche Seglergrüße
Hermann


hermann

ja und, auch wenn ich segeln kann muss sich der ausstellende verband an seine eigenen regeln halten,oder?


aber eigentlich sollte sich begradian dazu äussern warum scheinbar scheine ohne prüfung ausgegeben wurden!

chris

ps, um vorzugreifen, die regeln sind einfach falsch, sicher ist dem welklasse segler das a scheinderl ohne prüfung nachzusenden.
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon Bagradian » 12. November 2013, 06:59

also, ich hab meinen A-Schein seit ca 1986, mein Prüfer war damals Werner Marsano im UYCNs. Mir wurde nie ein Schein zu einem sonstigen Zeitpunkt ausgestellt und nachgesendet.

Und DAS ist das wirkliche Problem von w.:
er stellt eine vage Behauptung auf, die nichts mit dem Adressaten zu tun hat, und verlangt, dass man darauf antwortet. Tut man dies nicht, fühlt er sich in seiner Behauptung bestätigt, antwortet man negativ, dann ist es ohnehin nur eine "Nebelgranate" oder ein Vertuschungsversuch.

Ganz grauslich finde ich diese Rufmord-Strategie:
irgendjemand (der "OeSV" - wer ist das? das Sekretariat, das Präsidium, die Mitgliedsverein, alle Mitglieder????) hat irgendjemand irgendwann einen A-Schein ausgestellt und nachgesendet.

Würde w. sagen, dass X im Jahr Y folgendes passiert ist, dann könnte man versuchen, darauf eine Antwort geben.

Aber, und das ist das tragische, das will er ja gar nicht. Es sind ihm seine, aus der Anonymität heraus gezündeten Stinkbomben wichtiger als die Sache an sich.

Wir sind wieder dort, wo wir immer wieder enden: winnfields dümmliche Ansagen vertreiben das letzte bisschen Lust, in diesem Forum zu posten. Aber ich will mich nicht von diesem Psychopathen aus dem YR-Forum vertreiben lassen.

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon kaphornier » 12. November 2013, 08:32

Bagradian hat geschrieben:Wir sind wieder dort, wo wir immer wieder enden: winnfields dümmliche Ansagen vertreiben das letzte bisschen Lust, in diesem Forum zu posten.


:daumen: Dem kann ich mich nur voll anschließen!
I sag gar nix.
Dös wird man doch noch sagen dürfen!

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnyfieldy » 12. November 2013, 10:51

Kinder reicht Euch wieder die Hände und seid gut miteinander! Im Kindergarten macht man das auch so! :lol:

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 18. November 2013, 20:38

zurück zum radar

ist radar wirklich notwendiger stoff für den fb2?

ich denke nicht, aber was ist eure meinung?

lg chris
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon karl-otto » 18. November 2013, 21:31

winnfield hat geschrieben:...ist radar wirklich notwendiger stoff für den fb2?

meiner meinung nach (und martin kempf hat es ja hervorragend begründet) unbedingt ja.
das, was da beim FB2 über radar geprüft wird, ist ohnehin minimalistisch.

dass radar ein auslaufmodell ist, entspricht deinem wunschdenken (weil du selbst keines hast).
wenn nämlich radar auslaufmodell wäre, dann erkläre mir bitte, warum kein einziger anbieter mehr ein reines radargerät im programm hat, sondern nur in verbindung mit einem kartenplotter. AIS wird nur als option angeboten (anschlussmöglichkeit).
in dem hafen, wo ich liege, haben alle ca. 80 yachten radar, sowohl die eigner- als auch die charteryachten. das kleinste schiff hat 32 fuss...
ein blick in die liste der seriösen vercharterer würde dich auch eines besseren belehren, die haben nämlich auch mehrheitlich radar.
...Diskutiere nie mit Idioten! Sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung...


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