das prüfungsdilemma

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winnfield
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 12. Dezember 2013, 10:11

da sind doch einige ungereimtheiten in deiner aussage

1.LI hat geschrieben:Der FB2 ist mMn der navigationstechnisch Schwierigste. Unzählige Unfälle zeigen das.


nix wird da gezeigt, diese aussage vergleicht die südosttangente mit einem feldweg in furz an der knatter!!!
logisch das bei mehr verkehr auch mehr passiert. die einteilung in fb 2/3/4 ist unnötig. das zeigt sich!!!!

1.LI hat geschrieben:Aber irgendwo muss man Anfangen und auch wieder Aufhören. Deswegen sind die Gezeiten halt beim FB3 gelandet.


deswegen sind sie halt dort gelandet? komische aussage!

das zeugt doch nur von absoluter willkür. da wird ein völlig praxisfremdes ausbildungssystem konstruiert um möglichst viele prüfungsstufen im sinne der geldvermehrung zu erzeugen!

1.LI hat geschrieben:Eigentlich könnte dort schon die Astro sein, aber die ist erst im 4er drinn.


astronavigation im fb3, sehr gut überlegt, da schippert einer aus den 20 sm raus und braucht einen sextanten.
etwas übertrieben, oder?

ausserdem gibts dann beim fb4 nix mehr zu prüfen. wobei die astro eigentlich in einen extra kurs für interessierte gepackt gehört.

1.LI hat geschrieben:Die Frage was wo rein soll und was nicht ist aber eine Müßige, weil alles aufschnüren bringt doch auch Nichts.


warum soll das nichts bringen, eine stufenausbildung die nicht schlüssig ist zu ändern soll nix bringen?

diese aussage kommt mir irgendwie so vor als würde beim pkw schein die druckluftbremsanlage geprüft werden und die behörde sagt, da ändern wir jetzt nichts mehr.

1.LI hat geschrieben:Ich denke die Verbände die bei der ursprünglichen Einteilung schon dabei waren, hatten mit dem FB2 immer die Adria im Hinterkopf, nur natürlich wollte das niemand einschränken. Wozu auch bzw. wäre das ja noch schöner (und österreichischer) ein FB2 Adria und ein FB2 Solent/Bretagne/wasweißich.


was die im kopf hatten entzieht sich meiner kenntniss. die idee mit der adria im hinterkopf zeugt ja nur von fehlendem weitblick im aufbau der fb stufen. einen schein für adria, einen für den solent, einen für die kapverden etc etc, das währe wirklich schwachsinn.

"aber natürlich wollte das niemand einschränken" ist ja auch so überheblich und gönnerhaft, danke liebe verbände (winnfield am boden kniehend und die schuhe der verbände küssend), dreimal danke!

jeder wird erkennen aus welchem grund dieses ausbildungsystem zusammengeschustert wurde.

machts einen 200 sm schein - praxisbezogen und einen ähnlich dem cro-patent, einfach und ohne unnötigen inhalten, und fertig.

alles andere kann auf freiwilliger basis gelehrt werden!

meint chris


nachtrag: ein RYA schein wird der ö schein (solange er für berufsskippern nicht anerkannt wird) sowieso nie werden!!!!
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 12. Dezember 2013, 12:56

nix wird da gezeigt, diese aussage vergleicht die südosttangente mit einem feldweg in furz an der knatter!!!
logisch das bei mehr verkehr auch mehr passiert. die einteilung in fb 2/3/4 ist unnötig. das zeigt sich!!!!


eigentlich ist es eh ein wunder, dass net mehr passiert jedes jahr, wenn man sich anschaut, was so alles auf der adria herumfleucht und kreucht

jaja, ich weiss eh, was jetzan wieder für posts kommen :lol:

trotzdem

mfg wolfgang :D

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 12. Dezember 2013, 12:59

noch als nachtrag:

astro gehört eigentlich in den 4er. tide in den 3er FB

mein ich halt

wolfgang

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 12. Dezember 2013, 13:11

wolfgangA hat geschrieben:noch als nachtrag:

astro gehört eigentlich in den 4er. tide in den 3er FB

mein ich halt

wolfgang


find ich nicht.

ausreichend ist:

* ein buchtenbummlerschein (innerhalb hoheitsgewässer)

* ein mehr als buchtenbummlerschein (ausserhalb hoheitsgewässer)

zwos 1 2 3 4, ausserhalb der hoheitsgewässer brauchst ja nichteinmal ein klo-papierl!

keep it easy, bezüglich der prüfung,

ausbildung ist wichtig aber individuell,man kann man ja anbieten was man will.
astro zb. wenn ich nicht vorhabe über den teich zu schippern, wie wahrscheinlich die meisten, brauch ich sie einfach nicht.

also gute ausbildung, nach den bedürfnissen der kunden, und einfach gehaltene prüfung!

lg chris
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon SkipperAlex. » 12. Dezember 2013, 15:03

das entspricht dann halt nicht den Anforderungen an das IC.
Klar, man kann über jedwede Einteilung diesbezüglich diskutieren, was ist schon perfekt.


Aber wenn ich schon eine Ausbildung mache, die nebst Lerneffekten auch das Ziel haben soll, dass ich das in anderen Ländern eine Grundausbildung nachweisen kann, dann sollte das halt weitgehend international anerkannt sein.

Also ist es relativ sinnlos, über diese Einteilung zu diskutieren.

WAS wann und wie unterrichtet und vor allem geprüft wird, ist sicher diskutabel. Aber die neue Verordnung lässt den POs ( und damit den Segelschulen) ja eh jede Menge Spielraum.
www.b3-onWater.at
www.sailaustria.at

sail fast.live slow.

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 13. Dezember 2013, 14:54

winnfield hat geschrieben:
wolfgangA hat geschrieben:noch als nachtrag:

astro gehört eigentlich in den 4er. tide in den 3er FB

mein ich halt

wolfgang


find ich nicht.

ausreichend ist:

* ein buchtenbummlerschein (innerhalb hoheitsgewässer)

* ein mehr als buchtenbummlerschein (ausserhalb hoheitsgewässer)

zwos 1 2 3 4, ausserhalb der hoheitsgewässer brauchst ja nichteinmal ein klo-papierl!

keep it easy, bezüglich der prüfung,

ausbildung ist wichtig aber individuell,man kann man ja anbieten was man will.
astro zb. wenn ich nicht vorhabe über den teich zu schippern, wie wahrscheinlich die meisten, brauch ich sie einfach nicht.

also gute ausbildung, nach den bedürfnissen der kunden, und einfach gehaltene prüfung!

lg chris


@chris

ich beziehe mich auf die ausbildung und nicht auf die prüfung
auch hab ich nichts gegen beides
wenn wer scheingeil ist, soll demjenigen genüge getan werden und dann soll der auch dafür bezahlen..

aber: wenn schon die logik gefragt ist, dann gehört die tide eigentlich schon ins 1er, oder?

fair winds

wolfgang

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 13. Dezember 2013, 15:19

grundsätzlich hast du mit dem 1er recht, ich seh den aber als dingischein für kroatien damit die admiralin nicht das cro-patent macht wenn sie wegen frischen semmeln lostuckern will. :boese2:


lg chris
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 13. Dezember 2013, 16:53

@chris

was ich mich aber grundsätzlich frage:

du bist hier seit ewigen zeiten registriert, hast schon über 1000 posts geschrieben, bist hier als der obertroll verschrien, aber du bist noch immer net gesperrt..

wie geht das?

lg wolfgang

btw: mit dir und deiner frau würden wir gern mal einen gemeinsamen segeltörn ins auge fassen, gern auch als flottillentörn :D

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 13. Dezember 2013, 17:38

ja wolfgang, noch nicht gesperrt

meine meinung dürfte also doch nicht so abwegig sein.

andererseits, ein yacht magazin ist doch interessiert an möglichst vielen booterlfahrern, sogesehen ist ein vernünftiger zugang zum wassersport auch in deren interesse.

und ohne das thema ausbildung gäbe es ja sowieso nur mehr 2 posts pro monat.

lg chris

ps. wir treffen uns sicher mal in cro, freu mich schon

pps. an alle

wie heisst die frau vom santa claus? :lol:
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 14. Dezember 2013, 14:01

[
meine meinung dürfte also doch nicht so abwegig sein.


ich finde die sogar sehr informativ!



und ohne das thema ausbildung gäbe es ja sowieso nur mehr 2 posts pro monat.


stimmt :daumen:



ps. wir treffen uns sicher mal in cro, freu mich schon


gut, du machst den skip, und ich den bordkoch, das wird sicher super :daumen:
aber wenns mal kachelt, darf ich auch mal anlegen, ja? büüddde :mrgreen:


wie heisst die frau vom santa claus?


des is eindeutig des christkindl :mrgreen:

schliesslich simma net im amiland :D

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon winnfield » 17. Dezember 2013, 13:18

jetzt zieh ich mal meine gedanken zum mob vom cro-scheintrööt ins

dilemma

rüber.

geprüft wird ja irgendwas wie: fender rein und materialschonen zum fender hinwurschteln, leider.

die praxis ist dann eine ganz andere.

grundsätzlich motor an und hinfahren, mit beachtung der unterschiedlichsten gegebenheiten egal ob der spargel von oben kommt!

nur wer will bei der prüfung wegen einem fender den mast riskieren. keiner! :boese2:

also wird fernab der praxis die praxis geprüft.
der ösv gibt das MOB aus dem A-schein vor, alle anderen verbände kupfern das ab und die osb und das ministerium sind zufrieden.

und das ist das dillema!!!!

chris
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 19. Dezember 2013, 08:46

es würde mich interessieren, ob bei auch nur eine einziger segelprüfer bei der prüfung das münchner manöver bzw den quickstopp prüft....
ich mach das bei jedem skippertraining

traveler.
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon traveler. » 19. Dezember 2013, 09:48

also ich kann nur von mir sprechen, das Hamburger Manöver bei der MOB Durchführung hat dem Prüfer ausgereicht. Keine Frage nach Q-Wende oder dergleichen.

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon w-sailingteam » 19. Dezember 2013, 09:54

wolfgangA hat geschrieben:es würde mich interessieren, ob bei auch nur eine einziger segelprüfer bei der prüfung ... den quickstopp prüft....


Ich weiß, daß dieses Manöver diesen Mai bei einer Prüfung des SVF Süd geprüft wurde. Das sagt natürlich nichts darüber aus was andere Prüfer machen.

freundliche Seglergrüße
Hermann
live the dream between sky and sea

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 19. Dezember 2013, 10:09

traveler hat geschrieben:also ich kann nur von mir sprechen, das Hamburger Manöver bei der MOB Durchführung hat dem Prüfer ausgereicht. Keine Frage nach Q-Wende oder dergleichen.


@traveler

hamburg ist gut, münchen effizienter :D
kommt aber auf die situation an

die q-wende wird gerne bei starkwind auf binnenseen gefahren, um mastbruch durch ungeübte zu verhindern

auf see mit einer yacht bei schwerem sturm und dementsprechendem seegang ist eine q-wende der absolute schwachsinn, weils da schnell zum umschlagen kommen könnte, da macht man ne halse
abgesehen davon: bei schwerem wetter vor dem wind fährt man ja eh nur genua..

aber kennst du auch das münchner manöver? das ist wesentlich effizienter, wenn man sofort erkannt hat, dass wer über bord gegangen ist
speziell in der nacht

lg wolf
Zuletzt geändert von wolfgangA am 19. Dezember 2013, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.


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