das prüfungsdilemma

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wolfgangA
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 19. Dezember 2013, 10:26

Blackpearl1 hat geschrieben:
wolfgangA hat geschrieben:es würde mich interessieren, ob bei auch nur eine einziger segelprüfer bei der prüfung ... den quickstopp prüft....


Ich weiß, daß dieses Manöver diesen Mai bei einer Prüfung des SVF Süd geprüft wurde. Das sagt natürlich nichts darüber aus was andere Prüfer machen.

freundliche Seglergrüße
Hermann


wennst jetzt noch einem unwissendem cro-patent troll erklären würdest, was svf-süd bedeutet, wär ich dir sehr verbunden :D
kann aber net sehr wichtig sein, denn sonst würde ich das kennen :mrgreen:

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon w-sailingteam » 19. Dezember 2013, 10:42

Sorry, Tippfehler :oops:

http://www.sfv-sued.at/

freundliche Seglergrüße
Hermann
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flo82
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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon flo82 » 19. Dezember 2013, 10:44

wolfgangA hat geschrieben:es würde mich interessieren, ob bei auch nur eine einziger segelprüfer bei der prüfung das münchner manöver bzw den quickstopp prüft....
ich mach das bei jedem skippertraining

Fein, endlich wird der "trööt" sachlich:

Welches Manöver ist das beste?
--Zitat von wikipedia:
Quickstopp-Manöver
ohne an den Segeln etwas zu verändern, wenden und mit dichten Segeln (eventuell mit Motorhilfe) einmal im Kreis fahren und beidrehen. Beiliegend das Opfer an Lee aufnehmen. Quickstopp kann auch mit zahlenmäßig kleiner Crew gefahren werden. Das Schiff bleibt in der Nähe des Überbordgefallenen.
Münchner-Manöver
drei Schiffslängen Am-Wind, beidrehen und zum Opfer zurücktreiben lassen. Das Münchner-Manöver kann einhand gefahren werden.
Hamburger-Manöver
Fock bleibt auf dem Rückweg zum überbord Gegangenen back stehen. Die Segel werden in der Wende nochmals dicht geholt, was in der Endphase zum Beiliegen führt. Die Fahrt sinkt auf ein Minimum, die Yacht krängt stark nach Lee und erleichtert so die Bergung.
--Zitat Ende
Quickstopp: das schnellste, aber nur aus Halb- bzw. Am Wind,
Münchner: aus am Wind ok, andere Kurse: Schoten dichtnehmen erfordert zumindest Crewhilfe
Hamburger: dtto

Was wird von den meisten Schulen gelehrt: auf Halbwind gehen, 5-8 Bootslängen weg, Wende oder Halse,
Halbwind zurück, Beinahe Aufschiesser in Luv des zu Bergenden.
Für "Anfänger" das sicherste, weil man auf der Höhe (windbezogen) des zu Bergenden bleibt und die gewonnene Zeit für die Vorbereitung und Koordination des eigentlichen Berge-Manövers genutzt werden kann.

Wenn der Prüfling dieses Standardmanöver hinbringt, bin ich zufrieden. Alles andere ist "Perfektion".
flo82
Schütze Du mich vor dem Land, .....

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 19. Dezember 2013, 11:02

, 5-8 Bootslängen weg,

ungeachtet aller anderen aussagen, auf die ich noch eingehen werde
ist das einfach unsinn

ich bleib mit dem boot so nah wie möglich am opfer, und versuche es so gut als möglich, hereinzuholen

schraubeneinsatz: keine, so gut wie möglich
crweeinsatz: so viel wie möglich

und so nebenbei: ein mensch wiegt a bissl mehr als ein fender
und das einholen eines bewusstlosen sollte man nicht an der badeleiter vollziehen, nur so nebenbei....

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 19. Dezember 2013, 11:04

flo82 hat geschrieben:
wolfgangA hat geschrieben:es würde mich interessieren, ob bei auch nur eine einziger segelprüfer bei der prüfung das münchner manöver bzw den quickstopp prüft....
ich mach das bei jedem skippertraining

Fein, endlich wird der "trööt" sachlich:

Welches Manöver ist das beste?
--Zitat von wikipedia:
Quickstopp-Manöver
ohne an den Segeln etwas zu verändern, wenden und mit dichten Segeln (eventuell mit Motorhilfe) einmal im Kreis fahren und beidrehen. Beiliegend das Opfer an Lee aufnehmen. Quickstopp kann auch mit zahlenmäßig kleiner Crew gefahren werden. Das Schiff bleibt in der Nähe des Überbordgefallenen.
Münchner-Manöver
drei Schiffslängen Am-Wind, beidrehen und zum Opfer zurücktreiben lassen. Das Münchner-Manöver kann einhand gefahren werden.
Hamburger-Manöver
Fock bleibt auf dem Rückweg zum überbord Gegangenen back stehen. Die Segel werden in der Wende nochmals dicht geholt, was in der Endphase zum Beiliegen führt. Die Fahrt sinkt auf ein Minimum, die Yacht krängt stark nach Lee und erleichtert so die Bergung.
--Zitat Ende
Quickstopp: das schnellste, aber nur aus Halb- bzw. Am Wind,
Münchner: aus am Wind ok, andere Kurse: Schoten dichtnehmen erfordert zumindest Crewhilfe
Hamburger: dtto

Was wird von den meisten Schulen gelehrt: auf Halbwind gehen, 5-8 Bootslängen weg, Wende oder Halse,
Halbwind zurück, Beinahe Aufschiesser in Luv des zu Bergenden.
Für "Anfänger" das sicherste, weil man auf der Höhe (windbezogen) des zu Bergenden bleibt und die gewonnene Zeit für die Vorbereitung und Koordination des eigentlichen Berge-Manövers genutzt werden kann.

Wenn der Prüfling dieses Standardmanöver hinbringt, bin ich zufrieden. Alles andere ist "Perfektion".


is schoh recht

aus wiki kopiert, das ist keine kunst..

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Re: das prüfungsdilemma

Ungelesener Beitragvon flo82 » 19. Dezember 2013, 11:17

wolfgangA hat geschrieben:aus wiki kopiert, das ist keine kunst..


… nur zur Klärung der Begriffe, damit wir alle vom gleichen reden.
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