Prüfungsorganisationen

Alle Themen rund um Führerscheinwesen, Küstenpatent, Skippertrainings und Funkausbildung.
Adriani
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Re: Prüfungsorganisationen

Ungelesener Beitragvon Adriani » 22. Januar 2016, 10:23

Hallo Judy,
ich nehme die Einladung gerne an, da ein offenes persönliches Gespräch immer gut ist.
Da können wir dann über offizielle Gültigkeit und allgemein übliche Akzeptanz reden.
Beste Grüsse
Adriani

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Edwin
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Re: Prüfungsorganisationen

Ungelesener Beitragvon Edwin » 24. Januar 2016, 21:33

winnfield hat geschrieben:danke edwin, für diese schonungslose beurteilung der lage eines neueinsteigers


Edwin hat geschrieben:
Abschließend nochwas - weil den Ausbildungsstätten gerne unterstellt wird, dass sie sich die Änderungen der JachtPrO herbeigewünscht hätten - das mag vielleicht auf ein paar wenige zutreffen, aber der Großteil wird wohl eher kaum völlige Einsteiger bei der Hand nehmen, mit denen dann für den FB3 1.500 Meilen segeln gehen, sie davon 500 SM als Schiffsführer fahren lassen, 50 Std. nonstop fahren, davon min. 10 Std. ausserhalb des FB2 und das alles freilich min. 48 Tage lang.


L.G.

Edwin


was mich nur wundert, dieser fakt will von den verteidigern der projacht und der osb sowie dem ministerium nicht gesehen werden. ja nichtmal betroffene ausbildungsstätten kritisieren dies mit der notwendigen härte.


Doch, das wurde schon auch von etlichen Ausbildungsstätten kritisiert und zwar gegenüber dem Ministerium, als man vor Einführung der JachtPrO die Stellungnahmen zum Entwurf an das BMVIT schicken konnte.

Aber leider wurden die Einwände ganz offensichtlich vom BMVIT ignoriert, obwohl es über 100 davon gegeben haben soll...

L.G.

Edwin
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Jugocaptan
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Re: Prüfungsorganisationen

Ungelesener Beitragvon Jugocaptan » 25. Januar 2016, 01:46

Ja und?
Irgendwie die die ganze Ausbildungsgeschichte sowieso aus dem Ruder gelaufen.
War's nicht mal so, dass am zuerst mal einen A-Schein machte (da lernte man die Grundzüge der Segelei), hatte ein bissl Umgang mit Segelbooten und wusste vielleicht worum es geht.

Wer aufs "Meer" wollte fuhr irgend wann mit wem mit und hatte Gusto auf mehr, hatte ein paar Meilen und überlegte selbst ein Schinakl zu bewegen. Versuchte eben, den damaligen B-Schein, sogar mit halbwegs brauchbarer Ausbildung.
Fertig, vorerst mal aus. Viele eigene Meilen, egal worauf. Eigener Kahn oder Chartergurke.

Wer dann wirklich dachte , er würde "Seemann" werden müsste, begab sich Richtung noch mehr. Aus fertig.

Irgend wer will heute von Anfang an aus Nobodis Kapitäne machen, warum?
Schöne Grüße
Peter

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Re: Prüfungsorganisationen

Ungelesener Beitragvon winnfield » 25. Januar 2016, 12:22

Jugocaptan hat geschrieben:
Irgend wer will heute von Anfang an aus Nobodis Kapitäne machen, warum?


warum, warum wirklich? eine gute frage!

scheinbar ist es so,das niemand einen belastbaren zusammenhang zwischen "schlechter" ausbildung und erhöhtem unfallrisiko herstellen kann. wenn dem so wäre hätten die versicherungen dies als erste aufgegriffen.

haben sie aber nicht!

also könnte man daraus schließen das es schlichtweg kein erhöhtes risiko gibt. nichtmal das ach so "pöse" cro-zetterl wird von versicherungen erwähnt oder ein mögliches risiko durch höhere prämien abgedeckt.

also lasse ich das "sicherheitsargument" nicht gelten!

also warum dies brimborium mit den ösi-scheinen? hat doch in zeiten des duopols gut und sicher funktioniert! wenn auch im aufwand manchmal auch im umfang stark übertrieben.

warum also eine derartige "verschärfung" der anforderungen und des aufwands?

chris
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Gibt Proben einer groben Kunst.

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Re: Prüfungsorganisationen

Ungelesener Beitragvon Edwin » 26. Januar 2016, 01:45

winnfield hat geschrieben:warum also eine derartige "verschärfung" der anforderungen und des aufwands?


Offensichtlich weil eine Handvoll Herrschaften meinen, darin ein lukratives Geschäftsmodell entdeckt zu haben. Vielleicht glaubt man, das seinerzeitige etwas "Elitäre" wieder zum Leben erwecken zu können? :nixweiss:

Ich frag mich halt nur, wo die glauben, dass sie die Kundschaft dafür her bekommen, damit sich das letztendlich auch für sie rechnet - in Zeiten, wo auch bei den feineren Leuten "Geiz ist geil" durchaus gesellschaftsfähig ist, wird das wohl ein etwas schwieriges Unterfangen...

L.G.

Edwin
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Re: Prüfungsorganisationen

Ungelesener Beitragvon Jugocaptan » 26. Januar 2016, 12:33

Da hast sicherlich recht.
Aber für dich sowieso gar nicht so schlecht.... :mrgreen:
Schöne Grüße
Peter


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