mann über bord manöver

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wolfgangA
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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 20. Dezember 2013, 11:48

Mit Bordhaken wirds wohl schwierig werden.


net mal nachdenken drüber 8)


Ich hab eine rettungstalje zusammengebastelt,


du meinst wohl, so eine art rettungsgeschirr, das man dem mob im fall der fälle im wasser umlegen kann

sowas gibts schon, das nennt sich lifebelt oder life west
da brauchst das spifall nur mehr einklinken und den mob an bord winschen


Ansonsten und vor allem bei unterkühlten Personen muss die PüB waagrecht raufgeholt werden. Und das geht nur mit Bergesegel.


ach ja, und das bergesegel findet man auch auf jeder charteryacht, ja?
und selbst wenn du jetzan mit dem einwand kommst, dazu geht jedes segel, dann zeig mir das doch bitte mit rollgross und genua



. Dann muss einer von der Crew ins Wasser, gesichert, um die PüB mal anzuhängen


in 99% aller fälle :daumen:

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon flo82 » 20. Dezember 2013, 12:18

Schon wieder Wiki Zitat:
"In der Seemannssprache wird ein Flaschenzug als Talje und
die Flasche als Block bezeichnet;
das bei der Talje verwendete Tau heißt Läufer."

Falls da jemand in diesem "Trööt" die Seemannschaft und
die dazu gehörige Weisheit mit dem Suppenschöpfer gegessen hat:

Wieviele wirkliche Mann über Bord Manöver mit Mann habt's denn
schon fahren müssen? (bei + 60.000 SM oder noch viel mehr)

Eben! Das Wichtigste ist doch: Anhängen! MOB DARF NICHT PASSIEREN!

Das ist den geschätzten Beginnern einzubleuen.
Das ist gute Seemannschaft.

... und wieviele bewusstlose, unterkühlte Überbordgegangene mussten schon
Waagrecht geborgen werden? MOB Theorie # Praxis.
Und da regt sich wer auf, dass zuviel Theorie gelehrt wird und die
Leute ahnungslos seien.
Zuletzt geändert von flo82 am 20. Dezember 2013, 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 20. Dezember 2013, 12:21

, Mayday auslösen,


usw.geübt werden.
Das kann und soll man bei jedem Törn eintrainieren.


DAS MEINST JETZT ABER NICHT SO; ODER?

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 20. Dezember 2013, 12:25

Eben! Das Wichtigste ist doch: Anhängen!


MOB DARF NICHT PASSIEREN!



Das ist den geschätzten Beginnern einzubleuen.



Das ist gute Seemannschaft


in JEDEM punkt absolut richtig!

sollte ich meine persönliche meinung über dich doch noch korrigieren müssen?
wird dir wohl egal sein, aber

in diesem post :daumen:

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 20. Dezember 2013, 12:41

... und wieviele bewusstlose, unterkühlte Überbordgegangene mussten schon
Waagrecht geborgen werden?


bzw wurden schon waagrecht geborgen

ich geb hier mal zu, dass ich hier noch keinen wissenshintergrund habe

kann mir hier wer erklären, warum ein unterkühlter mob waagrecht geborgen werden muss?
medizinische hintergrüde?

wo die gefahren bei nichtbeachtung liegen?

und was man bei nichtbeachtung in folge mit dem mob tut, um folgeschäde zu vermeiden?

ich meine, und ich glaube, auch als langjährig gedienter skipper:
ich ziehe den einfach aus dem bach, versorge ihn nach bestem wissen und gewissen und dann gehts wieder, so gott will...
oder doch nicht?

das macht mir schon gedanken....

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon Cpt. Honey » 20. Dezember 2013, 14:14

wolfgangA hat geschrieben:
kann mir hier wer erklären, warum ein unterkühlter mob waagrecht geborgen werden muss?
medizinische hintergrüde?

wo die gefahren bei nichtbeachtung liegen?

....

damit das kalte blut aus beinen und armen nicht zum herz kommt, die werden nämlich nach einer oder besser bei einer unterkühlung nicht mehr versorgt. sollte das kalte blut zu schnell zum herz kommen, besteht herzstillstand.
Ahoi!

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 20. Dezember 2013, 14:25

Cpt. Honey hat geschrieben:
wolfgangA hat geschrieben:
kann mir hier wer erklären, warum ein unterkühlter mob waagrecht geborgen werden muss?
medizinische hintergrüde?

wo die gefahren bei nichtbeachtung liegen?

....

damit das kalte blut aus beinen und armen nicht zum herz kommt, die werden nämlich nach einer oder besser bei einer unterkühlung nicht mehr versorgt. sollte das kalte blut zu schnell zum herz kommen, besteht herzstillstand.


danke :daumen:

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon SkipperAlex. » 20. Dezember 2013, 14:53

Eigentlich wollt ich ja gewissen Menschen hier nicht mehr antworten.

Aber wenn jemand nicht weiss, nachdem er 30 jahre gesegelt ist, was eine Talje ist!


Ich hab mir mit einem doppel- u d einem dreifachblock, 2 Karabiner und 25 m Leine einen effektiven Flaschenzug zusammengebaut. Materialpreis 100 euro. Passt in jede Segeltasche. zu montieren am Baum.
Nach weihnachten stell ich mal fotos ins netz.

Klar gibts keine rettungssegel an bord einer charteryacht, wie vieles andere auch. Eine segelschule könnte aber sowas zu schulungszwecken schon mitnehmen,oder? Kostet ca 150,-

Btw- klar löse ich bei den PüB kein richtiges Mayday aus, Scherzkeks.
Aber den Ablauf trainieren wir ein, anhand eines beim Navitisch aushängende Merkblattes.

Und natürlich! Ist das Anhängen im Cockpit das Gebot erster Stunde! Trainieren muss man PüB trotzdem!
www.b3-onWater.at
www.sailaustria.at

sail fast.live slow.

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon flo82 » 20. Dezember 2013, 14:56

Cpt. Honey hat geschrieben:
wolfgangA hat geschrieben:
kann mir hier wer erklären, warum ein unterkühlter mob waagrecht geborgen werden muss?
medizinische hintergrüde?

wo die gefahren bei nichtbeachtung liegen?

....

damit das kalte blut aus beinen und armen nicht zum herz kommt, die werden nämlich nach einer oder besser bei einer unterkühlung nicht mehr versorgt. sollte das kalte blut zu schnell zum herz kommen, besteht herzstillstand.


Es gibt Berichte vom 1979 Fastnet race, wo Unterkühlte, noch
Lebende nach Hubschrauber-Bergung tot am Haken hingen,
weil das letzte, noch halbwegs warme Blut in die untere
Peripherie versackte. Trotz intensiv med. Betreuung
war nichts mehr zu machen.
Ob das Aufwinschen am Spifall das selbe Risiko ist?
Jedenfalls so schnell wie möglich unter Deck und langsam
wieder aufwärmen (body to body)
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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon winnfield » 21. Dezember 2013, 11:00

danke flo

interessant währe zu wissen wann da der kritische zeitpunkt eintritt, also wassertemperatur und zeit im wasser.

vielleicht auch aus der feder eines mediziners, bietet nicht der hsv erste hilfe für yachties an, da könnte kompetent geantwortet werden.

lg chris

ps. dieser trööt entwickelt sich mmn doch sehr gut! :daumen:
Das Schwein, das in dem Koben grunzt,
Gibt Proben einer groben Kunst.

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 21. Dezember 2013, 11:25

Aber wenn jemand nicht weiss, nachdem er 30 jahre gesegelt ist, was eine Talje ist!


klar weiss ich was ne talje ist, aber ich hielt dies für einen irrtum deinerseits

Ich hab mir mit einem doppel- u d einem dreifachblock, 2 Karabiner und 25 m Leine einen effektiven Flaschenzug zusammengebaut. Materialpreis 100 euro. Passt in jede Segeltasche. zu montieren am Baum.


bravo zur fleissarbeit, aber wozu

du kannst da jederzeit das spifall, dirk oder ggf das grossfall oder fockfall verwenden
ist immer mit an bord, kann man winschen


Nach weihnachten stell ich mal fotos ins netz.


fein, zeig uns nen flaschnzug :D


Klar gibts keine rettungssegel an bord einer charteryacht, wie vieles andere auch. Eine segelschule könnte aber sowas zu schulungszwecken schon mitnehmen,oder? Kostet ca 150,-


könnte die segelschule, klar
aber wozu? wenns der schüler in zukunft eh net zur verfügung hat, was soll er dann damit
ist zwar gut, es mal gesehen hat, aber da reicht a video auch

Btw- klar löse ich bei den PüB kein richtiges Mayday aus, Scherzkeks.


aber genau das hast du geschrieben, soll ichs zitieren? scherzkeks 8)

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 21. Dezember 2013, 11:31

interessant währe zu wissen wann da der kritische zeitpunkt eintritt, also wassertemperatur und zeit im wasser.


stimmt schon, aber da wohl 90% der hier anwesenden mittelmeer und adria bevölkern, sollte sich dieses problem wohl nur bedingt stellen
klar, wenn wer ab februar fährt, dann sollte derjenige (zumindest der skip) schon bescheid wissen, wie er einen mob so rasch als möglich aus dem bach holt, auf welche art auch immer

für nord und ostsee stellt sich das zwar etwas anders dar, aber dortige segler werden wohl (hoffentlich) auch bescheid wissen

genauso wie, wenn wer ne atlantiküberquerung macht, der keinen blinddarm mehr haben sollte

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon wolfgangA » 21. Dezember 2013, 11:49

damit das kalte blut aus beinen und armen nicht zum herz kommt, die werden nämlich nach einer oder besser bei einer unterkühlung nicht mehr versorgt. sollte das kalte blut zu schnell zum herz kommen, besteht herzstillstand.


hmmm, weil ich mir das gerade nochmals durchlese

herzstillstand bedeutet ja nicht gleichzeitig den (hirn)tod

wenn man also einen mob mit herzstillstand hat, so sollte eigentlich eine, wenn auch länger dauernde, reanimation zum wiederbeleben und damit zum erfolg führen

sehe ich das falsch oder stimmt das so?

ich glaub, besser stundenlang reanimieren als einfach aufzugeben

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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon Cpt. Honey » 21. Dezember 2013, 12:20

google mal: bergungstod
Ahoi!



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Re: mann über bord manöver

Ungelesener Beitragvon flo82 » 21. Dezember 2013, 12:25

wolfgangA hat geschrieben:A herzstillstand bedeutet ja nicht gleichzeitig den (hirn)tod

B wenn man also einen mob mit herzstillstand hat, so sollte eigentlich eine, wenn auch länger dauernde, reanimation zum wiederbeleben und damit zum erfolg führen.
ich glaub, besser stundenlang reanimieren als einfach aufzugeben


ad A stimmt, haben wir beim letzten 16 Stünder-ErsteHilfefürSeefahrer mit dem Intensiv-Mediziner auch so
besprochen, beim Unterkühlten ist aber anscheinend die zu tiefe Kerntemperatur (> 30 Grad) das Problem, damit die
basalen Körperfunktionen u. natürlich auch das Herz wieder anspringen.

ad B Wir haben uns auf ca. eine Stunde(ohne Gewähr) Reanimation mit mehreren Helfern geeinigt, weil es Schwerstarbeit und mehr einem Laien nicht zuzumuten ist.
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