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Zu Tode geprügelt [1]

Donnerstag 26. März 2009, 09:20 Uhr
Britischer Blauwassersegler in thailändischen Gewässern von Piraten ermordet

Leiser treten, den Ruhestand genießen, gemeinsam mit seiner Gattin Linda die Welt unter Segel bereisen: So hatte sich der 64-jährige Malcolm Robertson aus East Sussex, Inhaber einer Coffeeshop-Kette in Großbritannien, die nächsten Jahre vorgestellt. Doch sein Lebenstraum nahm ein jähes, tragisches Ende.
Das Paar segelte mit seiner Yacht bei ganz leichtem Wind zwischen Thailand und Langkawi, es war fünf Uhr nachmittags, Linda hielt in ihrer Kabine ein Nickerchen, Malcolm befand sich im Vorschiff. Da näherte sich plötzlich ein kleines Boot mit drei jungen Männern an Bord. Sie enterten die Yacht und versuchten das Beiboot zu stehlen. Als Malcolm Robertson sie daran hindern wollte, schlugen sie mit Fäusten und Hämmern so lange auf ihn ein, bis er sich nicht mehr rührte; dann warfen sie den Sterbenden ins Wasser. Linda Malcolm wurde gefesselt und geknebelt, danach das Schiff gründlich nach Wertsachen durchsucht.
Einem Fischer fiel auf, dass das Boot scheinbar führerlos über das Wasser trieb und alarmierte die Polizei. Als diese eintraf, versuchte das Trio zu fliehen, wurde aber bald gestellt und festgenommen. Linda Robertson überlebte den Überfall leicht verletzt, der Leichnam ihres Mannes wird noch gesucht.

Fotocredit: Reuters

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Zu Tode geprügelt”
  1. Rudolf Seele sagt:

    kann man denn bald nirgendwo mehr ohne Gefahren segeln? Sind alle abgelegenen Buchten und einsame Strnde bald tabu?

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