Yachtrevue 8/2018

August 2018
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Liebe Leserin, lieber Leser

Noch haben wir Sommer und man kann sich nicht vorstellen, dass schon bald die ersten ungemütlichen Tage ins Land ziehen könnten. Die kälteempfindliche JDM will das auch gar nicht, deshalb versucht sie bei ihrer Törnplanung stets dem Winter ein Schnippchen zu schlagen. Mit dem Revier, das sie in diesem Heft im Rahmen unserer Cover-Story vorstellt, gelang ihr das ganz vorzüglich: Die Seychellen zählen für die Chefin des Reise-Resorts, die schon von Neukaledonien bis Island Segelerfahrungen gesammelt hat, zu den schönsten Gegenden der Welt, dementsprechend positiv fällt ihre Bilanz aus. Und das obwohl Wind und Wetter einige Überraschungen und Aufregungen bereit hielten …. Aber lesen Sie selbst: „Was das Herz begehrt“, ab Seite 24.

E-Mobilität am Wasser spielt hierzulande eine immer größere Rolle, ein Trend, dem wir mit zwei technischen Geschichten Rechnung tragen. Zum einen beschäftigte sich Verena Diethelm intensiv mit der Frage, welcher Elektromotor am besten zu welchem Segel- bzw. E-Motorboot passt („Größenordnung“, ab Seite 40), zum anderen beleuchtet Experte Burkhard Linke das Thema Ladegeräte in allen Facetten. Sein Text ist zweifellos schwere Kost, sollte aber Pflichtlektüre für all jene sein, die ihre Batterien via Landstrom laden wollen („Auf einer Linie“, Seite 50).

Landstrom wird Norbert Sedlacek für sehr lange Zeit nicht zur Verfügung haben: Der Solo-Segler hat sich wieder auf große Fahrt begeben. Ich habe den rebellischen Ex-Straßenbahnfahrer vor 24 Jahren kennen gelernt, all seine Projekte journalistisch begleitet und ihn mittlerweile ehrlich ins Herz geschlossen. Sein Ehrgeiz, seine Entschlossenheit und auch sein Mut verdienen Respekt, für sein aktuelles Abenteuer Ant-Artic-Lab, das er auf einer aus Vulkanfaser und Balsaholz gebauten, kaum getesteten Open 60AAL in Angriff nimmt, kann man Norbert Sedlacek nur viel Glück wünschen. Erste große Nagelprobe wird die Nordwestpassage sein, in die er in der letzten Augustwoche einfahren will – vorausgesetzt die Eissituation lässt es zu. „Aufbruch ins Ungewisse“, ab Seite 62.

Herzlichst

Roland Duller

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