Schwimmende Stadt

Die Megayacht Streets of Monaco soll eine Kopie des Fürstentums am Mittelmeer werden

Themenyachten sind das Spezialgebiet der britischen Entwickler von Yacht Island Design. Ihr neuestes Projekt: ein 155-Meter-Koloss, der Monaco detailgetreu nachbildet. Mit Kosten von über 1,1 Milliarde Dollar (umgerechnet rund 744.000.000 Euro) könnte es die bislang kostspieligste Yacht werden. Für ihr gigantisches Schiff aus Stahl und Aluminium haben die Designer eine besondere Rumpfform im Auge, SWATH (Small Waterplane Area Twin Hull) genannt. Dabei liegen zwei Auftriebskörper unter Wasser, eine Plattform ruht über Wasser darauf. Der geringe Wasserkontakt macht das Schiff so unempfindlich gegenüber Seegang.
Nur 70 Crew-Mitglieder und 16 Passagiere sollen in der schwimmenden Stadt Platz finden. Sie finden viele der weltbekannten Attraktionen des Fürstentums auf hoher See wieder. Geplant sind Nachbauten der Grand-Prix-Rennstrecke und des Casinos. Aber auch Monacos Luxushotels oder das Gourmet-Restaurants La Rascasse werden den Entwürfen zufolge aufs Meer
Für die Passagiere haben die britischen Tüftler sieben Suiten vorgesehen. Platz dürfte hier kein Problem sein. Die Villen auf See sind 135 bis 356 Quadratmeter groß, verfügen allesamt über einen eigenen Empfangsraum, Ankleidezimmer und Balkon. Getoppt wird dieser Luxus allenfalls vom Owner's Apartment. Es erstreckt sich auf 1460 Quadratmetern über drei Etagen und bietet noch ein paar Zusatzextras wie mehrere Balkons, ein privates Sonnendeck, einen eigenen Pool sowie Yacuzzi.
Freizeitvergnügen satt ist ebenfalls geplant. Auf dem Außendeck soll ein Riesenpool entstehen. Er ist dem Port Hercule nachempfunden und bis zu drei Meter tief. Tennis- und Basketballplätze, ein Fitness-Center und ein großer Spa ergänzen das Sport- und Wellnessangebot. Ein Kino und eine Bücherei sorgen bei schlechterem Wetter für Unterhaltung.
Und auch daran haben die britischen Entwickler gedacht: Wer die schwimmende Stadt mal verlassen will, kann das problemlos tun. Jet Skis, Schnellboote, ein U-Boot und ein Helikopter warten auf eine Tour über den Ozean.
Nur eine Frage bleibt noch offen: Warum nicht gleich in Monaco urlauben?

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