Yachtrevue 3/2014

März 2014
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Liebe Leserin, lieber Leser!

Segel aus Polyester, besser bekannt als Dacron-Segel, sind seit Jahrzehnten sehr beliebt. Die Gründe liegen auf der Hand: Erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis, gute Formstabilität und überragende absolute Lebensdauer sind schlagkräftige Argumente. Minderwertiges, häufig aus Fernost stammendes Material macht diese Pluspunkte allerdings zunichte, denn aus diesen Tüchern kann man Müllsäcke schneidern, aber keine Segel, die ihren Namen auch verdienen. Leider ist im Neuzustand der Unterschied zwischen gutem und schlechtem Dacron kaum zu erkennen, schon gar nicht von einem Laien. Wir haben daher in Zusammenarbeit mit renommierten Segelmachern sowie dem Vertriebschef des weltgrößten Tuchherstellers einen Leitfaden („Dauerbrenner Dacron“, ab Seite 18) erar­beitet, der alle Aspekte rund um diese Segel beleuchtet und hilfreich bei der Anschaffung einer neuen Garderobe sein soll. Meine persönliche Meinung dazu: Segel sind der Motor einer Yacht und es lohnt sich in diese zu investieren. Mehr noch als bei einem Auto, denn auf dem Wasser gibt es keine Geschwindigkeitsbeschränkung.

Boot Tulln. Im Mittelteil dieser Ausgabe finden Sie wie gewohnt den umfangreichen Messekatalog. Die Austrian Boat Show ist ausverkauft, die Zahl der Aussteller mit 370 so hoch wie nie zuvor und eine sehr interessante Auswahl namhafter Werften vor Ort. Geadelt wird die Messe zudem durch die Präsenz von drei der insgesamt vier kürzlich gewählten Europas Yachten des Jahres. Eine kleine Sensation – die Sie vielleicht zusätzlich zum Messebesuch motiviert.

Herzlichst
Roland Duller

Artikel in dieser Ausgabe:

Ressort Achteraus

Von Früh bis Spät

März 2014: Die private Monatsbilanz von Judith Duller-Mayrhofer

Ressort Home
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25 Jahre Seenomaden 25 Jahre Seenomaden

25 Jahre Seenomaden

Jubiläum auf See

Ressort Ausrüstung
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Dacron-Segel Dacron-Segel

Dacron-Segel

Wissenswertes über das universelle Segeltuch

Ressort Layline
Februar. Und ein Sonntag, wie man ihn getrost verrinnen lassen kann. Irgendwann finde ich YouTube und die letzte Wettfahrt des letzten America’s Cups. Der Trostpreis für die Tragödie des ertrunkenen Andrew Simpson. Für die Farce der „Ausscheidung” der Herausforderer. Und für die Schummeleien im Camp von Oracle. Beim Punktestand von 8:8 ging’s um alles oder nichts. Vordergründig war’s ein Zweikampf von Kats mit Wingsegeln und Tragflügeln, die vor der grandiosen Kulisse von San Francisco mit bis zu 40 Knoten übers Wasser schossen, oft nur wenige Meter voneinander entfernt. Segeln, das es so noch nie gab. Als Zirkus und TV-Spektakel für die Massen perfekt ins Bild gesetzt. Dahinter spielten sich Duelle der anderen Art ab: Russell Coutts gegen seine ehemaligen Teamkollegen. James „Pitbull” Spithill gegen Dean Barker. Und ganz Neuseeland gegen die Milliarden von Larry Ellison. Wie es ausging, ist bekannt. Weniger bekannt ist die Partnerschaft, die half, das Fegefeuer der Eitelkeiten an diesem Ort zu entzünden. Das Geschäft, das es Larry Ellison ermöglichte, die Verteidigung in seinem Heimatrevier auszutragen und dabei seine Vision für den Cup umzusetzen. Die Zweckfreundschaft, wenn man so will, die er mit dem Automechaniker Norbert Bajurin schloss, der dem Golden Gate Yacht Club in San Francisco als Commodore vorsteht. Für Norbert, dessen Vater 1952 aus dem kroatischen Fischerdorf Hodilje in die USA floh, war es der Rettungsring, der seinen bescheidenen Club vor dem sicher scheinenden Bankrott bewahrte. Anders als die Funktionäre des noblen St. Francis Yacht Clubs schräg gegenüber, war Bajurin nämlich nicht an Machtpolitik interessiert, sondern am Weiterbestand des Golden Gate. Den half Larry mit dem Beitritt seines Teams sichern. Und für Ellison war’s die Gelegenheit, als Cupverteidiger schalten und walten zu können und Segeln damit ins 21. Jahrhundert zu katapultieren. Im Guten wie im Schlechten. * Das Buch mit dem Originaltitel The Billionaire and the Mechanic wurde von Julian Guthrie letzten Sommer veröffentlicht. Die überarbeitete und aktualisierte deutsche Ausgabe, die auch das Geschehen des 34. America’s Cups im Detail erzählt, erscheint demnächst unter dem Titel Der Milliardär und der Mechaniker im Delius Klasing Verlag. Übersetzt wurde sie von der deutschen Segeljournalistin Tatjana Pokorny und dem Autor dieser Zeilen.









 

Freundschaft mit Zweck

Ressort Abdrift

Katastrophe auf Pump

Kolumne Jürgen Preusser: Ist das Häusl die Schwachstelle einer Yacht oder sein Benutzer?

Ressort Segelboottests
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Dragonfly 32

Eleganter, schneller Trimaran mit erstaunlich viel Platz

Ressort Revierberichte
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Peloponnes

Drei-Wochen-Törn um die südlichste Halbinsel Griechenlands