Lex 610 Jet

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Mit Rotax-Jetantrieb wird aus dem kleinen Lex eine echte Rakete

Boote, die in kleinen Serien gebaut werden, haben den Vorteil, dass sie mit wenig Aufwand an die individuellen Wünsche des Eigners angepasst werden können. 17 Lex 610 hat die Werft Lex Boats vom Wörthersee bereits gebaut – und keines gleicht dem anderen.

Die Eigner können sich aber nicht nur bei Rumpffarbe, Polsterung und Ausstattung verwirklichen, sondern auch bei den angebotenen Motorvarianten aus dem Vollen schöpfen. Es stehen sowohl Elektro- als auch Verbrennungsmotoren bis 60 kW bzw. 60 PS zur Wahl; deshalb hat man dem ursprünglich als reines Elektroboot konzipierten eLex 610 (siehe auch YR 9/17) auch das "e" aus dem Namen gestrichen.

Um zu zeigen, dass ihr Boot, das mit dem "German Design Award" ausgezeichnet wurde, nicht nur gut aussieht, sondern auf dem Wasser auch eine echte Rakete sein kann, haben Nina und Christian Lex in einen Rumpf kurzerhand einen Jetantrieb eingebaut. Unter der Sonnenliege werkelt ein Motor aus österreichischer Produktion, ein Rotax 900 HO ACE, der über zwei Inspektionsluken leicht zugänglich ist.

Wer zum ersten Mal mit einem Jetantrieb unterwegs ist, muss sich erst einmal an das unkonventionelle Fahrverhalten gewöhnen. Anders als bei anderen Antrieben wird die Motorleistung ohne Reibungsverlust eines Getriebes direkt ins Wasser gebracht. Gibt man Gas, steht sofort die volle Beschleunigung zur Verfügung. Weitere Vorteile des Jetantriebs sind Wendigkeit, geringe Verletzungsgefahr, Flachwassertauglichkeit und schnelles Aufstoppen.

In erster Linie macht so ein Jetantrieb aber richtig Spaß.

Den gesamten Fahrbericht lesen Sie in der Yachtrevue 12/2019, am Kiosk ab 4. Dezember!