
Wassersport ist nicht gleich Wassersport. Wasserskifahrer verlangen nach hohen Geschwindigkeiten und glattem See, Wakeboarder nach mittlerem Tempo und einer Welle als Absprungrampe, Wakesurfer begnügen sich mit einer langsamen Gangart, benötigen aber eine endlose und formbare Wake zum Absurfen.
Mastercraft hat für Bootsfahrer mit vielseitigen Wassersportinteressen die XT-Modellreihe ins Leben gerufen und diese als Allrounder zwischen den Einsteigermodellen der NXT-Reihe und den Premiumbooten der X-Reihe positioniert. Der jüngste Zugang, das XT21, tritt das Erbe des Crossover-Bootes X10 an, verfügt über klassische Linien mit spitz zulaufendem Bug statt eines "Doppelenders" und soll den Anforderungen aller Wassersportler gleichermaßen gerecht werden.
Ermöglicht wird das durch das patentierte und für jedes Mastercraft-Modell maßgeschneiderte Gen 2 Surf System, das aus vier Säulen besteht: Vector Drive Rumpf, Ballasttanks, die für die nötige Verdrängung sorgen, an die jeweilige Rumpfform angepasste Trimmklappen, die die Heckwelle formen, sowie eine leistungsfähige Software, die sämtliche Komponenten nahtlos zusammenführt und steuert. Per Touchscreen lässt sich die Welle von sanft bis happig gestalten sowie von der Steuer- auf die Backbordseite und wieder zurück schicken. Zudem kann man individuelle Profile erstellen oder zwischen vier verschiedenen Surfzonen wählen – so haben sowohl Einsteiger als auch Profis ihren Spaß.
Alles aus einer Hand
Da bei unserem Test im März rund um den Wörthersee noch der Schnee von den Bergen blitzte, verzichteten wir darauf, die Wellen des Mastercraft abzureiten, und widmeten uns vielmehr den inneren Werten des Multifunktionsbootes. Damit Wassersportler auch hierzulande (wo es gilt, auf Fahrverbote und sonstige Beschränkungen für Verbrennungsmotoren Rücksicht zu nehmen) ihrem Hobby frönen können, baut Mastercraft-Generalimporteur René Mureny seit 2010 Elektromotoren in die US-Boote ein. Der Anteil der Elektroversion liegt inzwischen bei 40 Prozent aller von Mureny verkauften Mastercraft-Boote. Von Beginn an setzte der Betreiber einer Wasserskischule in Reifnitz auf die Technologie des österreichisch-slowenischen Elektromotor-Herstellers Piktronik. Von diesem bezieht Mureny ein Komplettpaket aus Antriebseinheit, Regler, Ladegerät, Anzeige sowie Wasser- und Brandalarmmelder, das nach dem höchsten Sicherheitsstandard, der ISO Norm 16315, verbaut und zertifiziert wird.
Den gesamten Fahrbericht lesen Sie in der Yachtrevue 5/2019, am Kiosk ab 3. Mai!
