Die vierte Etappe ist entschieden

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 © Xaume Olleros / Volvo Ocean Race
27 February, 2015. MAPFRE crosses the line as the winners of Leg 4 from Sanya, after 20 days of sailing.AUCKLAND, NEW ZEALAND - FEBRUARY 27: In this handout image provided by the Volvo Ocean Race, MAPFRE crosses first the finish line during the finish of Leg 4 from Sanya to Auckland, New Zealand. The Volvo Ocean Race 2014-15 is the 12th running of this ocean marathon. Starting from Alicante in Spain on October 04, 2014, the route, spanning some 39,379 nautical miles, visits 11 ports in eleven countries (Spain, South Africa, United Arab Emirates, China, New Zealand, Brazil, United States, Portugal, France, The Netherlands and Sweden) over nine months. The Volvo Ocean Race is the world's premier ocean yacht race for professional racing crews. (Photo by Xaume Olleros/Volvo Ocean Race via Getty Images)©Xaume Olleros / Volvo Ocean Race
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Hauchdünner Sieg für Mapfre und Ersatzskipper Xabi Fernández

Vertretungsskipper Xabi Fernández fuhr in der vierten Etappe mit dem Sieg für sein Team Mapfre einen eindrucksvollen Erfolg ein. Der 38-jährige Baske hat in den letzten beiden Teilstücken das Ruder von seinem langjährigen Segelpartner und besten Freund Iker Martinez übernommen, weil sich dieser auf seine Olympiakampagne im Nacra17 konzentrieren wollte. In dieser Rolle gelang ihm nun der erste Sieg. Und der war denkbar knapp: Nach 5.264 Meilen betrug der Vorsprung von Mapfre auf das zweitplatzierte Team Abu Dhabi lediglich vier Minuten und 25 Sekunden. Als Dritte ging Dongfeng über die Linie; der Rückstand betrug acht Minuten. Die spanische Mannschaft hat sich damit nach einem enttäuschenden Beginn einigermaßen erholt, liegt aber im Zwischenklassement mit einem Gesamtscore von 16 Punkten dennoch nur auf Rang 5. Gleichauf an der Spitze rangieren Abu Dhabi und Dongfeng mit jeweils 8 Punkten. „Ich bin überglücklich, ich bin überglücklich“, stammelte Fernández in die Mikrophone, „es war sehr hart, speziell die letzten paar Tage, als wir gegen Abu Dhabi und Dongfeng um die Führung gekämpft haben.“ Dem Motto „Never change a winnig team“ wird Mapfre aber nicht folgen: Iker Martinez kommt zurück und wird wieder in die Rolle des Skippers schlüpfen, so wie es immer geplant war. „Ich freue mich sehr, das er zurück an Bord kommt“, kommentierte Fernández, „mit unserem Navigator Jean-Luc Nélias und dem ganzen Rest der Jungs sind wir zweifellos ein starkes Team, aber mit Iker sind wir sicherlich noch stärker.“ Ob Martinez nun für den gesamten Rest des Rennens Skipper bleiben wird, steht noch nicht fest, das, so Fernández, hänge von seinen restlichen Verpflichtungen ab. In vier Etappen sah man damit vier verschiedene Sieger – das Konzept einer ausgewogenen Einheitsklasse hat sich damit voll bestätigt. Die nächste Etappe führt über rund 6.770 Meilen nach Itajai, der Start ist für den 15. März anberaumt.

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