Alaska, Yukon River

Yukon-River. In einem offenen Kanu paddelte ein 37-jähriger Wiener von Kanada aus quer durch Alaska bis zum Beringmeer. Text und Fotos: Manfred Fiala

„Ich hab von einem Bären geträumt!“ weckte mich meine Freundin Helga. Es war unsere erste Nacht abseits der Zivilisation, inmitten der Wildnis Kanadas. „Träum weiter“, antwortete ich, öffnete unser Zelt und – was war das? Wie kamen all die Löcher in unsere Schnapsflasche? Der Verlust des Inhalts ließ sich verkraften, aber dass Helgas Traum Realität war, traf uns wie ein Schlag. Tatsächlich: All unsere Lebensmittel lagen vor dem Zelt verteilt. Was für eine Bescherung! Dennoch hatten wir Glück, denn außer einem großen Tiegel Margarine, einem Sack Honigmüsli und unserer zerbissenen Schnapsflasche war immerhin noch alles da. Als wir an einer Lüftungsöffnung unseres Zelts drei Löcher entdeckten, verstanden wir auch den Ratschlag, Lebensmittel nicht ins Zelt mitzunehmen … Wir verdammten den Bären, wünschten ihm einen kräftigen Kater und jede Menge Kopfschmerzen.
In einem offenem Kanu auf dem Yukon-River 3.200 Kilometer von Kanada quer durch Alaska bis zum Beringmeer zu paddeln, ist keine gewöhnliche Reise sondern harte Knochenarbeit. Jeden Tag die gleiche Prozedur: Boot be- und entladen, Lager auf- und abbauen und dann noch sieben bis acht Stunden paddeln. Das bedeutet Muskelkater, besonders am Anfang.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 8/2003.
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