Kreta

Obwohl die Marina-Projekte stocken, finden sich da und dort gute Plätze. Michael Wechsler (Text und Fotos) über die kretische Nordküste

Kreta ist mehr als nur die größte griechische Insel; hier, sagt man, stand einst die Wiege der europäischen Kultur, höchst eigenständig sind auch Flora, Fauna und Küche. Die 2.400 m hohen, bis in den Frühsommer mit Schnee bedeckten Berge schaffen ein besonderes Klima. Und der stolze, in Freiheitskriegen gestärkte Kreter wirkt unnahbarer als andere Griechen: Zuerst ist er Kreter, dann erst Grieche. Kurz, es ist ein anderes Griechenland, das den Segler erwartet, der die weite Anreise und oft rauen See- und Windverhältnisse nicht scheut.
Die 140 Meilen lange Insel liegt wie ein Bollwerk am südlichen Rand der Ägäis. Die Nordküste ist durch den von Frühsommer bis Herbst vorherrschenden Meltemi Legerwall, gute Häfen sind hier ein Thema. Im Folgenden von Ost nach West ein Überblick der Neuigkeiten und die Situation in den Häfen, Marinas und wenigen guten Buchten.

Siteia. Sicherer Hafen im Osten
Dieser absolut sichere Hafen ist ein wichtiger Anlaufpunkt für alle aus dem Osten kommenden Yachten. In den letzten Jahren hat sich hier viel verändert, die nördliche Kaimauer wurde verlängert, so dass sie nun den südlichen Wellenbrecher überlappt.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2004.
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