Kroatien, Buchten & Konobas

Buchtentipps, Marinapreise, Bojeninfos: Was Sie heuer erwartet

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Kein Pappenstiel: Der nautische Tourismus bringt Kroatien pro Jahr über 800 Millionen Euro und ist deshalb neben dem Normaltourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Verständlich, dass man nervös wird, wenn ein Nachlassen der Nachfrage zu verspüren ist. 2010 verbuchten die Marinas vor allem im einträglichen Transitgeschäft Rückgänge bis zu 20 %, etwa in Veruda (Pula) oder in Punat. Sogar die für Transitgäste ideal gelegene, allerdings hochpreisige Marina Tribunj liefen 15 % weniger Yachten an. Wer aber Jahr für Jahr und auch in Krisenzeiten an der Preisschraube dreht, darf sich darüber nicht wundern, in freier Marktwirtschaft sind Preis und Nachfrage eng verknüpft. Immerhin sind die rund 17.000 Jahresliegeplätze in den 52 kroatischen Marinas annähernd ausgelastet, und das wird wohl auch so bleiben. Die Marinabetreiber haben auf das leichte Nachlassen reagiert und die Preise nicht mehr so stark erhöht wie in den letzten Jahren (siehe Tabelle Seite 40), der ACI heuer überhaupt nicht. Apropos ACI. Direktor Anto Violi?, der auch der Vereinigung der kroatischen Marinas vorsteht, ließ Mitte 2010 in einem Interview mit der Tageszeitung Vjesnik mit der Bemerkung aufhorchen, man sollte in hübschen Buchten möglichst rasch das Ankern verbieten, weil die Yachties „Unordnung machen und Abfall hinterlassen“ würden. Außerdem hätten weder der Staat noch die Marinas finanziell etwas davon. Aus der Sicht eines erfolgreichen Marinadirektors, der den ACI mit seinen 21 Marinas gut saniert hat, ist dies ein kluger Ansatz, der an das in den letzten Jahren diskutierte „Ankerverbot“ anschließt. Doch von einer Durch\u00ACsetzung solcher Pläne ist derzeit im Ministerium keine Rede, und Kroatien-Kenner Karl-Heinz Beständig, Autor des Hafenführers „888 Häfen& Buchten“, ist hier höchst zuversichtlich: „Nach meiner Einschätzung kommt ein Ankerverbot– wenn überhaupt – jedenfalls nicht so bald.“

Buchten: Zahlen – wo und wieviel?
Seitens des Ministeriums konzentriert man sich derzeit mehr auf die „Vermarktung“ attraktiver Ankerplätze per gebührenpflichtiger Bojen. Man bemüht sich geeignete Konzessionäre zu bekommen – was schwierig ist – und die Preise für das Übernachten in solchen Bojenfeldern transparent zu gestalten. Wir haben eine aktualisierte Liste jener Buchten zusammengestellt, die offiziell als Buchten mit gebührenpflichtigen Bojen deklariert sind.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 4/2011.

Der komplette Bericht als PDF-Download:

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