Menorca

Balearen. Ihre Küsten sind authentisch und unvermarktet, ihre Häfen seit der Antike Legende. Nicht nur deshalb ist Menorca mehr als nur eine Alternative zur hektischen Touristen-Insel Mallorca. Text und Fotos: Carl Victor

Menorca ist wie eine mittelalterliche Festung, die umgeben von Felsmauern inmitten des Meeres liegt. Fornells, das Nordtor, ist gleichsam ihr Königstor. Wer die Insel über diese große, gut geschützte Bucht betritt, könnte auf den spanischen König Juan Carlos treffen, der hier mindestens ein Mal im Jahr seine Yacht vor Anker legt, um die Spezialität des einstigen Fischerdorfes, der Caldereta de Llagosta zu genießen. Wer sie über ihr Osttor betritt, vertraut sich dem Schutz des größten Naturhafens des Mittelmeeres an. Hier kann er sich von Mahón bezaubern lassen, einer Stadt, die spanischer nicht sein könnte, obwohl die Briten fast hundert Jahre lang versucht haben, ihr englische Lebensart einzubläuen. Wer von Süden her Einlass begehrt, wird kein Tor vorfinden, dafür aber unzählige Pforten, Calas genannte Buchten, an der kein Reisender vorbeisegeln sollte.
Wer, so wie wir, von Mallorca kommt, betritt Menorca, die Kleine, meist durch das Westtor, hinter dem das prächtige Ciudadela wartet. Schwer auszumachen ist dieses Tor, und so dauert es, bis unser Schiff seine Nase zwischen den Fels der Wälle stecken und sich seinen Weg durch das Türkisblau der tiefen Cala suchen kann.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 9/2005.
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