Traunsee kulinarisch

Essen. Vom Schmalzbrot über Reinanke zum Wolfsbarsch. Wo man am Traunseeufer anlegen und essen gehen kann. Ein Kulinarikführer mit Insidertipps. Text und Fotos von Luis Gazzari

Steckerlfische werden auf der Holzkohle gegrillt und nicht geräuchert“, weiß Christiane Mayer aus Almünster, die in Sachen Fisch ziemlich firm ist. Kein Wunder, denn ihre Familie betreibt seit Jahrzehnten ein Steckerlfischbuffet in Altmünster am Westufer des Traunsees. Frau Mayer weiß auch, dass nur ein Riedling als Steckerlfisch über die Budel darf. Der Riedling ist der bodenständigste Fisch des Traunsees, wird etwa zwölf Zentimeter groß und gilt neben der weit größeren Reinanke als der beste Fisch dieses Alpensees, zumindest laut Frau Mayer. Die Reinanke ist dem Saibling ähnlich und im Traunsee beheimatet (= autochton). Sie hat ein festes, aber dennoch zartes Fleisch und steht laut Mayer über Hecht und Seeforelle. Die Reinanke, auch Renke genannt, wird gezüchtet, indem Mutterfischen zur Laichzeit Eimaterial entnommen und in Gläsern erbrütet wird, bis die Jungfische in großen Becken ausgesetzt werden können. Nach zwei bis drei Jahren wandern diese dann fangfrisch auf die Teller fast aller Wirtshäuser und Restaurants, die wir auf unserer Traunseerunde besucht haben.
In diese Übersicht wurden ausschließlich Lokale aufgenommen, die per Segel- oder Motorboot erreichbar sind, d. h. wo man auch anlegen kann.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 5/2003.
Diese Ausgabe kann online nachbestellt werden.

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