Großzügig

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Traumhaft. Volle Besegelung, genügend Druck – da fühlt sich die neue Leopard 46 so richtig wohl und stellt neben Fahrtentauglichkeit auch ihre Segeleigenschaften unter Beweis

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Volumsmodell. Sowohl in puncto Raumangebot als auch beim Verkauf sind die einleitenden Worte Beschreibung und Auftrag. Dazu überzeugt die neue Leopard 46 seglerisch im Fahrtensegment

Die Fußstapfen wirken einigermaßen groß, denn vom Vorgängermodell Leopard 45 sind insgesamt 379 Stück auf den Weltmeeren unterwegs. Das laut Plan und Bezeichnung um einen Fuß längere Nachfolgemodell Leopard 46 fällt damit in die wichtigste Produktklasse der Marke, aber auch der Werft Robertson and Caine. Das in Südafrika angesiedelte Unternehmen zählt im Segment der Katamarane zu den Weltmarktführern, produziert unter der Marke Leopard Modelle für private Eigner und versorgt mit den baugleichen Moorings-Modellen unter dem Dach des Travelopia-Konzerns auch den internationalen Chartermarkt. Dementsprechend kann man auf ein ebenso umfassendes wie breit gestreutes Feedback im Design- und Entwicklungsprozess zugreifen, und dieses Know-how fließt sicht- und spürbar in die neuen Modelle ein. Das gilt auch für die neue Leopard 46, die wir sowohl beim Cannes Yachting Festival als auch im Rahmen der Tests rund um den letzten Award European Yacht of the Year näher unter die Lupe nehmen konnten.

Gesegelt wurde die Performance-Version, was zum Beispiel Großsegel mit Square-Top und damit 94,2 m² (statt 86,5 m² beim Standard-Groß) oder Solarpaneele am Dach umfasst, und mit dem Jool-Hybrid-Package aus dem Hause Fountaine Pajot. „Obwohl die 46er als Nachfolger der 45er gehandelt wird, haben wir sie eigentlich als kleinere 52er gedacht und entwickelt“, erklärt Marketing-Manager Pierre-Yves Chanau während der Testfahrten vor Barcelona. Das spiegelt sich vor allem in den großzügigen Raumverhältnissen sowie den Layout-Varianten wider. Diese beginnen unter Deck bei drei Kabinen inklusive geräumigem Arbeits- und Werkbereich und enden bei der Fünf-Kabinen-Version. An Deck stehen drei weitläufige Aufenthaltsbereiche zur Verfügung. Der Salon lässt sich dank einer Schiebetüre, die vollständig hinter dem Aufgang zum Steuerstand verschwindet, nahtlos mit dem Achtercockpit verbinden. Die beiden an sich schon großzügigen Lounge- und Essbereiche verschmelzen damit zu einer ausladenden Einheit. Im Aufgang zum halbstöckig gelegenen Steuerstand befindet sich eine Chaiselongue mit Blick auf die optional auch elektrisch bewegbare Beiboot- und Badeplattform. Der steuerbordseitig platzierte Steuerstand bildet die Verbindung zum Upper-Deck. Alle drei Winschen befinden sich in Griffweite, die Sicht nach vorne ist ausgezeichnet.

Den kompletten Fahrbericht lesen Sie in der Yachtrevue 3/2026 – am Kiosk ab 30. April.

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