Yachtrevue 9/2015

September 2015
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Liebe Leserin, lieber Leser!
Segeln und Tauchen, das passt auf den ersten Blick perfekt zusammen; beides braucht Wasser. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Auf einer Charteryacht ist man üblicherweise froh, wenn der Inhalt der Segeltaschen Platz findet. Wohin mit Tauchanzügen, Reglern oder gar Pressluftflaschen? Zudem ist es mühsam mit dem Equipment anzureisen, sich um Tauchgenehmigungen kümmern und Flaschen-Füllstationen suchen zu müssen. Verena Diethelm hat sich deshalb nach Alternativen umgesehen. Fündig wurde sie beim Rendezvous-Tauchen in den British Virgin Islands: Man segelt von einem Tauchspot zum nächsten, wird jeweils von einem Tauchboot abgeholt, ausgerüstet und auf Wunsch von einem Guide begleitet. Wie sich das anfühlt und wo sich sonst noch Segeln und Tauchen kombinieren lassen, verrät sie ab Seite 26.
Apropos Verena Diethelm: Seit sie 2013 das Fastnet Race bei strömendem Regen bestritten und dabei wie ein Schneider gefroren hat, weiß sie die Vorteile spezieller Offshore-Anzüge zu schätzen. Für diese Ausgabe hat sie Experten zum Thema befragt, eine umfassende Auswahl an Anzügen geprüft, deren Preis-Leistungsverhältnis ermittelt und ihre Erkenntnisse in eine informative Geschichte gepackt. Harte Schale, weicher Kern, ab Seite 42.
Chantiers Amel, eine kleine französische Werft aus La Rochelle, baut seit Jahrzehnten den Rolls Royce für Blauwassersegler. Wir testeten das jüngste Modell, die Amel 55, vor La Spezia und durften dabei erahnen, wie komfortabel es sich um die Welt segeln lässt. Sofern das nötige Kleingeld verfügbar ist, versteht sich. Sänfte auf See, ab Seite 46.
Das Finale der Bundesliga ging im Bundesleistungszentrum vor Neusiedl über die Bühne. 15 Club-Teams aus ganz Österreich lieferten sich drei Tage lang auf fünf Lago 26 sehenswerte Positionskämpfe, Aktive, Zuschauer und Sponsoren kamen in jeder Hinsicht auf ihre Rechnung. Zwei Mannschaften hatten besonderen Grund zur Freude: Sie qualifizierten sich für die Sailing Champions League, die heuer vor Porto Cervo auf Sardinen ausgetragen wird. Funkenflug, ab Seite 56.
Herzlichst
Roland Duller

Artikel in dieser Ausgabe:

Ressort Layline
Es ist verrückt: In einer Zeit, in der Segelregatten von Sponsoren und Medien-Abteilungen, die alles millimetergenau planen, managen und kontrollieren, dominiert werden, setzten sich ein paar Leute im Bierzelt zusammen und dachten sich eine „Unregatta” aus. Das Race to Alaska war vom Veranstalter, dem Northwest Maritime Center in Port Townsend im US-Bundesstaat Washington, mit einem witzigen Low-Budget-Video und der vollmundigen Ankündigung beworben worden, dass man dabei ersaufen, vom Bären gefressen, oder von einem Frachter über den Haufen gefahren werden könnte. Erlaubt waren nur Boote ohne Motor, die mit Wind und/oder Muskelkraft betrieben werden, Größe und Crew egal. Hilfe von außen? Nada. Der Kurs: 750 Meilen durch die Inside Passage nach Ketchikan, Alaska, mit reißenden Strömungen und bis zu acht Windstärken gegenan. Siegesprämie: 10.000 Dollar bar, auf ein Zedernscheit genagelt. Zweiter Preis: Ein Satz Steakmesser. Eine bunte Melange an Wettkämpfern fand sich am Start ein, vom Solisten im Kajak bis zu America’s-Cup-Veteranen auf einem durchgestylten Multihull. Ein Teilnehmer, angereist aus Alaska, zahlte die Meldegebühr mit den Pelzen von selbst erlegten Ottern, weil er gerade knapp bei Kasse war. Über 50 Teams waren am Start, nur 15 schafften es ins Ziel. Überleben war der wahre Sieg. Es fehlte die nervöse Wichtigtuerei, ohne die es heute nirgendwo mehr geht. Dafür konnte man sich von individuellem Sports- und Erfindergeist überzeugen, wie er damals herrschte, als Regatten über den Atlantik oder rund um die Welt noch Abenteuer waren und keine PR-Veranstaltungen, bei denen es primär um Klicks und Einschaltquoten geht. Apropos Klicks: Der Server der Regattawebseite war das einzige Todesopfer. 10 Millionen Anfragen alleine in den ersten beiden Wochen verkraftete er nicht. Die gute Nachricht: Zweite Auflage 2016. Die schlechte: Die Chance auf legendäre Einmaligkeit ist damit vertan, denn so frisch, frech und unberechenbar wird’s dann wohl nicht mehr werden. www.r2ak.com









 

Erfolg mit einer Unregatta

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