Elling E6

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 © Copyright: van der Kloet BV
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Nach 17 Jahren der Entwicklung präsentiert die niederländische Werft Neptune Marine ihr neues Flaggschiff

„Jetzt geht der Atlantik auch ohne Kanister“, verkündete Anton van der Bos stolz. Der Neptune-Marine-Werftchef, der 2007 mit einer Elling E4 den Atlantik überquerte, vergrößerte den hochseegängigen Verdränger proportional von 49 auf 65 Fuß und spendierte dem neuen Flaggschiff Tendergarage, Skipperkajüte und einen 5.000-Liter-Treibstofftank. So kann er bei der nächsten Atlantiküberquerung tatsächlich den Kanister an Land lassen.

Die Elling E6 ist Kategorie A zertifiziert, richtet sich im Falle einer Kenterung von selbst auf, verfügt über eine thermische Isolierung für extreme klimatische Bedingungen, Doppelglasscheiben, ein pneumatisch abgedichtetes Schiebedach, einen (optionalen) Gyrostabilisator und wie mittlerweile fast alle modernen Motoryachten eine Sitzecke am Vorschiff. Der Kevlar-Rumpf hält selbst stärksten Belastungen stand; der verwendete Aramid-Fasertyp wird auch bei kugelsicheren Westen eingesetzt und gilt als praktisch unzerstörbar.

Langläufer

Angetrieben wird die Yacht von einem Volvo Penta D13 6 Zylinder mit 900 PS. Fällt diese Maschine auf hoher See aus, kann man auf den Hilfsmotor zurückgreifen, einen 75 PS starken Volvo mit eigenem 200-Liter-Tank.

Bei der Präsentation der Elling E6 in Amsterdam erreichte die Yacht mit mehr als 30 Personen an Bord eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Knoten. Dabei werden 145 Liter Diesel pro Stunde verbrannt. Nach rund 690 Seemeilen heißt es also auftanken. Für die Atlantik-Passage empfiehlt es sich daher die Maschine auf rund 1.000 Umdrehungen zu drosseln.

Den gesamten Fahrbericht lesen Sie in der Yachtrevue 1/2017, am Kiosk ab 2. Jänner!

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Elling E6 | Yachtrevue