Killerbiest aus dem Jura

Archäologen entdeckten auf Spitzbergen ein urzeitliches Seemonster

Kein liebenswerter Zeitgenosse: Der Predator X

Beruhigend: Gelebt hat das Vieh vor rund 150 Millionen Jahren (wer in der Schule aufgepasst hat: Im Zeitalter Jura). Gefunden haben es Forscher der Universität von Oslo, und zwar auf Svalbard, einer norwegischen Insel nahe des Nordpols. Die Wissenschafter, die in mühevoller Kleinarbeit mehr als 20.000 Einzelteile sichteten, gaben ihrem Baby den Namen „Predator X“ - und waren schwer beeindruckt. Mit einer Länge von 15 Metern und einem Gewicht von 45 Tonnen gilt es als eines der größten Urzeitreptilien, das je gefunden wurde, und als perfekte Killermaschine dazu. Seine Bisskraft beträgt 34 Tonnen, das ist 13 Mal mehr als jene des Alligators, der sich heutzutage auf den stärksten Biss was einbilden darf. Zähne und Kiefer waren riesig, und vier mächtige Flossen befähigten den Predator X bei Bedarf zu enormer Beschleunigung. „Das waren echte Terroristen der Meere“, fasst Prof. Jom Hurum, Leiter der Gruppe, zusammen.
Ausgestorben sind sie aber trotzdem - ätsch.

Weitere Artikel aus diesem Ressort

Ressort News

Nah am Wasser

Vor 30 Jahren wagte Franz Mittendorfer am Attersee mit einem nautischen Servicebetrieb den Schritt in die ...

Ressort News

Glückliche Wendung

Der Wiener Gerald Martens hat sich mit 50 Jahren aus einem sehr erfolgreichen Berufsleben zurückgezogen ...

Ressort News

Alte Liebe rostet nicht

Der Österreicher Raphael Fichtner erfüllte sich seinen Kindheitstraum, renovierte ein altes Stahlschiff ...

Ressort News

Ohne Wenn und Aber

Michael Guggenberger folgt kompromisslos seinem Traum und will in weniger als einem Jahr als erster ...

Ressort News

Nosferatu, Alberich, Mörderhecht und ...

Nummer 100. Seit Juli 2013 ist in jeder Yachtrevue-Ausgabe eine Abdrift-Kolumne erschienen. Anlässlich ...

Ressort News

Chefsache

Früher baute Solaris in seiner auf Karbonyachten spezialisierten Werft in Forli Wallys aller Art. Nun ...