Neues Schiff für Greenpeace

Rainbow Warrior III in Auftrag gegeben – im Jahr 2011 soll sie Segel setzen

Bisher segelten die Greenpeace-Aktivisten auf alten Schiffen, nun wurde erstmals ein neues Modell in Auftrag gegeben

Den Vertrag für den Bau eines neuen Schiffes hat der Geschäftsführer von Greenpeace International, Gerd Leipold, vor kurzem in Deutschland unterzeichnet. Die künftige Rainbow Warrior III wird mit der derzeit umweltfreundlichsten Technik ausgerüstet und soll im Jahr 2011 zum 40. Geburtstag von Greenpeace zum Einsatz für Kampagnen zum Umwelt- und Klimaschutz fertig sein.
Die Rainbow Warrior III wird so konstruiert, dass sie hauptsächlich segeln kann. Nur bei ungünstigen Wetterbedingungen sollen verbrauchsarme Dieselmotoren das Schiff auf hoher See antreiben. Der Mast im A-Rahmen-Design und die Segel sind auf höchste Effizienz ausgerichtet. Der Bootsrumpf wird ein Maximum an Treibstoff aufnehmen können. Die Abwärme des Motors wird das Brauchwasser erhitzen und den Motor vorwärmen. Zudem werden viele umweltfreundliche Elemente eingebaut: Ein zentrales Einfüllsystem für Öl und Benzin soll Verschmutzungen beim Befüllen vermeiden, Schmutzwasser an Bord kann biologisch aufbereitet werden. Es wird sich um ein einfaches Schiff handeln, dessen Bau Greenpeace 23 Millionen Euro kosten wird.
Unter Greenpeace-Flagge fahren derzeit vier Schiffe, die „Rainbow Warrior III“ wird die Vorgängerin ersetzen. Erstmals lässt Greenpeace International ein hochseetaugliches Schiff speziell für seine Zwecke neu bauen statt wie bislang ältere Schiffe zu übernehmen.

www.greenpeace.at

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