Boot oder Haus?

Was von beiden ist ein Hausboot? Egal? Nicht für die Finanz!

Mehr zum Thema: Hausboot

In Hamburg wurde kürzlich Recht gesprochen: Ein Hausboot ist ein Boot, auch wenn es weder Motor noch Steuerrad hat, fest vertäut am Wasser liegt und nur per Schlepper fortbewegt werden kann. Entschieden hat dies Richter Christoph Hardt in einem Streit zwischen den deutschen Finanzbehörden und den Inhabern des Mercure-Hotels. Die betreiben nämlich auf so einem Hausboot im Hamburger Mittelkanal ein Konferenz- und Eventzentrum. Und müssen dafür ledliglich Nutzungsgebühren für die Wasserfläche bezahlen, auf der es liegt, nämlich rund 8.000 Euro pro Jahr. Und dabei bleibt es nun.
Wäre das Hausboot aber ein Haus, kämen zusätzliche 3.000 Euro an Grundsteuer pro Jahr dazu. Ist es aber nicht. Weil’s nämlich schwimmt, das Ding. Wer hätte das gedacht!

Weitere Artikel aus diesem Ressort

Ressort News

Wer suchet, der findet

Was machen, wenn der Außenborder streikt? Meist sind Bedienungsfehler daran schuld. Wir gehen in 13 ...

Ressort News

Unklare Verhältnisse

Juni 2022: Die private Monatsbilanz von Judith Duller-Mayrhofer

Ressort News

Reifeprüfung

Die Rolle des Skippers ist mit viel Arbeit und noch mehr Verantwortung verbunden. Wer sich zum ersten Mal ...

Ressort News

Wo die wilden Katzen wohnen

Robertson & Caine zählt zu den erfolgreichsten Bootsbau-Unternehmen der Welt. Unter der Marke Leopard ...

Ressort News

Heißes Eisen

Grillen liegt auch auf See im Trend. Heino Huber, Spitzenkoch aus Vorarlberg, verrät, welche Fehler es ...

Ressort News

Schwimmender Garten

Frische Kräuter bringen Abwechslung in die Bordküche und sind gar nicht so schwierig zu ziehen. Worauf es ...