
©Lukas K. Stiller
Leucate liefert zum Auftakt traditionell die Standortbestimmung – heuer bei knappen Windfenstern und viel Druck im Format. Österreich mischt gleich zu Saisonbeginn ganz vorne mit.
Wenn das südfranzösische Leucate ruft, weiß die Szene: Jetzt wird’s ernst. Beim Mondial du Vent eröffnete die GWA Wingfoil Tour die Surf-Freestyle Saison. Um ein vollständiges Resultat abzusichern, wurde das Ladder-Format gestrafft und die Heats in ein enges Wetterfenster gedrückt.
Aus rot-weiß-roter Sicht wurde der Auftakt zum Ausrufezeichen: Tom Acherer holte den Sieg und damit die maximalen Auftaktpunkte. Im Finale, früh angesetzt, um den nutzbaren Wind zu erwischen, lieferte der Tiroler die höchste Heat-Score des gesamten Events ab und ließ Rocco Makana sowie Luca Vuillermet hinter sich.


© Lukas K. Stiller
Auch in der Breite zeigte sich Österreich gut aufgestellt: Lukas Lam landete auf Rang 13, Clemens Siraki und Niklas Binder sammelten mit Platz 17 wertvolle Zähler für die Saison. Bei den Frauen war das heimische Team ebenfalls präsent: Leonie Rosenvinge Tröndl kämpfte sich bis ins Halbfinale, Viola Lippitsch erreichte Round 3, Zoe Marie Schönwetter nahm wichtige Erfahrung gegen die Weltelite mit. Den Event gewann Nia Suardiaz vor Ava Segersten, Rang drei ging an Sofia Ginzinger.
Unterm Strich: Leucate war mehr als ein Saisonstart – es war eine Ansage. Und Österreich ist 2026 nicht nur dabei, sondern von Beginn an auf Schlagdistanz zur Spitze.


Viola Lippitsch und Leonie Rosenvinge Tröndl © Lukas K. Stiller
