Brenta 30

Brenta 30. Schmal und schnell, gut und nicht so teuer: Die „Binnenversion“ der Brenta 38 ist neun Meter lang und kostet nur ein Drittel des Originals

Erinnern Sie sich an die Brenta 38, vorgestellt in Yachtrevue 3/2005? Jene schmale, elegante silbergraue Yacht mit offenem Heck, die man buchstäblich mit einer Hand segeln kann, weil fast alle Schoten und Trimmleinen hydraulisch-elektrisch bedienbar sind? Und die mit Carbonrigg und einem Ballastanteil von über 50 % an der Kreuz segelt wie ein kleiner America’s Cupper? Ein feines Design, das allerdings für einen Daysailer mit einem Grundpreis von einer Viertel Million Euro wirklich nicht billig ist. Luca Brenta und seine Partner Lorenzo Argento und Harry Miesbauer erkannten bald, dass eine deutlich billigere Version auf Binnenrevieren gute Chancen haben könnte und entwickelten die nunmehr vorgestellte Brenta 30. Das Konzept ist gleich: schmaler Rumpf, hoher Ballastanteil, Selbstwendefock, Minimalkomfort unter Deck, klarer Daysailercharakter, umgesetzt allerdings in einer Sparversion mit Alurigg. Carbon kommt nur selektiv im Rumpf sowie in der Struktur zum Einsatz, auch der Kielkasten im Rumpfboden, der die Kräfte der 1,90 m tief gehenden Kielkomposition (Bleibombe und Nirostruktur von Composit ummantelt) aufnimmt, ist aus Kohle. Die Schoten müssen per Hand geholt werden, an einer (aufpreispflichtigen) Version mit einem Hydraulikzylinder für die Großschot ...

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2005.
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