Comet 41s

Nominiert. Bei der Wahl zur europäischen Yacht des Jahres kam die hübsche Italienerin bis ins Finale. Gewürdigt wurden neben optischen Qualitäten auch innere Werte

Gestandene Blauwassersegler würden die Nase rümpfen und fragen: Offenes Heck, keine Fußreling, nicht einmal Handläufe am schlanken, extrem niedrigen Aufbau, wo soll man sich da überhaupt anhalten? Gutes Gleichgewichtsgefühl ist auf dem Weg zum Vorschiff jedenfalls kein Nachteil, aber die neueste Comet 41s ist halt kein Schiff für Warmduscher, wenn man das in Hinblick auf Langfahrtqualitäten einmal bösartig so sagen darf. Sie ist viel mehr ein hochwertig gebauter und exzellent segelnder Daysailer, der sich vor Portofino oder Porto Cervo wohler fühlt als in der Nacht am Pazifik (wo sich Herr Weltumsegler sicher deutlich mehr Stauraum wünschen würde). Obwohl die 12-Meter-Yacht auch dort reüssieren würde: Das Schiff wird hochwertig in Vakuum-Sandwich gebaut und mit Längs- und Querstringern versteift. Das Deck sitzt sauber aufgeklebt auf einem Rumpfflansch, die Verbindung wird überlaminiert. Das erste Schott vorne nach dem Segelstauraum ist rundherum an Rumpf und Deck anlaminiert, ebenso wie das letzte im Heck und das Mittelschott zwischen den Achterkajüten. Die restlichen Schotten werden seitlich an den Rumpf laminiert und sitzen oben passgenau geklebt in der Innenschale. Hohe Verwindungsstabilität ist die Folge, die Voraussetzung für gute Segelleistungen.

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