Dragonfly 920 Extreme

Yacht des Jahres. In der Kategorie bis zehn Meter holte sich der dänische Trimaran Anfang des Jahres mit überzeugenden Segeleigenschaften die Lorbeeren

Schnell wie der Wind oder sogar noch schneller segeln, das ist am Wasser in der Regel nur Extremjollen oder Rennmultis vorbehalten. Fahrtenkatamarane sind in der Regel weit davon entfernt, Ausnahmen bestätigen die Regel. Zu diesen gehören die Modelle der dänischen Werft Quorning, die seit 1967 sportliche Trimarane baut, mit denen man auch auf Törn gehen kann. Die Palette umfasst heute die Modelle 800, 920, 1000 und 1200. Der 920er ist seit 1996 am Markt, seit letztem Jahr gibt es ihn auch in der Extreme-Version, die sich von der Normalausführung in vielen Punkten unterscheidet: 30 cm längere Schwimmer, dadurch mehr Auftrieb, größere Breite durch längere und mächtigere, nach oben gebogene Beams, 1,5 m längerer Carbonmast, Ruder und (längeres) Schwert aus Kohle, um 100 kg geringeres Gesamtgewicht durch Verwendung neuen Harzes – und natürlich deutlich teurer. 120.000 Euro ohne Steuern sind kein Schnäppchen für ein hausbackenes, schon ziemlich lang bekanntes Design sowie vier schmale Kojen, von denen eine nur 1,80 mal 0,65 m misst, eine kleine Pantry und ein Mini-Nasszelle. Immerhin beträgt die Stehhöhe 1,78 m und das „Vorschiff“ ist mit 2,10 x 1,40 bzw. 0,60 m ganz okay. Aber es muss ja wirklich nicht immer eine dicke Chartergurke sein.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 10/2004.
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