Dufour 43

Die Idee, aus einem Rumpf drei Yachten zu entwickeln, ist nicht neu, aber intelligent, weil man damit eine größere Zielgruppe anspricht. Von Roland Duller

Die französische Werft Dufour (sprich: dü-fuur) bietet mit seiner umfangreichen und ziemlich jungen Modellpalette für jeden Geschmack etwas. 34 Modelle, aufgefächert in sieben Produktreihen, decken die meisten nautischen Bedürfnisse. Erfreulich ist die transparente Modellpolitik: Classic steht für elegante Fahrtenyachten, die wahlweise in Eigner- oder Charterversion angeboten werden; derzeit umfaßt diese Linie neun Schiffe zwischen 30 und 50 Fuß. Alternativ dazu gibt es seit 1997 die eignerorientierten Mittelcockpit-Yachten, bestehend aus einer 39- und 43er; eine 36er folgt demnächst. Ein Nischenprodukt, aber traditionell gut bestückt, ist die Integral-Palette, das sind "tidengewässertaugliche" Yachten der Classic-Serie mit Integral-Schwert zwischen 30 und 43 Fuß. Die sportlichen Yachten faßt Dufour unter dem Namen Trophy Line zusammen. Sie stammen zum Großteil von Gibert Marine (Gib' Sea) und sind im Zuge der Werftübernahme vor zwei Jahren in die Dufour-Palette integriert worden. Den Kontrapunkt bilden die heiß diskutierten Atoll-Yachten. Die ausschließlich auf Komfort ausgerichtete Extremkonstruktion wurde für den Chartermarkt konzipiert. Abgerundet wird das breit gefächerte Angebot durch die Prestige Line mit Nobelyachten zwischen 48 und 110 Fuß.

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