VOR: Auch Puma ist draußen

Mastbruch im südlichen Atlantik – nun ist die Hälfte der Teilnehmer k. o.

22 Knoten Wind, drei Meter hohe Wellen – und ein Mast, der in drei Teile zerbricht. Nach Abu Dhabi muss auch Puma die Etappe wegen eines schweren Riggschadens aufgeben, der Mast von Mar Mostro brach nur wenige Tage vor dem Ziel in Kapstadt im südlichen Atlantik. Damit ist einer der Favoriten auf den Sieg schwer angeschlagen. Nicht nur die Punkte für die Etappe fehlen, auch für das weitere Rennen ist Puma gehandicapt, denn jedes Team hat nur zwei Masten zur Verfügung, es gibt also keinen Ersatz mehr.
Puma segelt nun unter Notrigg und Maschine zur rund 700 Meilen entfernten Insel Tristan da Cunha, dann gilt es, die Yacht möglichst schnell nach Kapstadt zu bringen und ein neues Rigg zu stellen.
In Führung liegt nach wie Telefonica, die mit dem Aus von Puma ihren gefährlichsten Verfolger verloren haben, mit hundert Meilen Rückstand folgen Camper, mit 280 Meilen Groupama. Und das war’s auch schon, denn mehr Teilnehmer gibt es nicht mehr …
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