Fiberline 215 CC

Der Preis steigt auf 36 Grad, die Spritzigkeit pendelt um die 40er-Marke und der Sound sprengt das Thermometer: Die Skala des Fiberline 215 CC. Von Robert Grünwald

Es gibt Boote, die lassen einen kalt wie die Jännersonne. Und es gibt Boote, die von Bugspitzel bis Badeplattform polarisieren. Das Fiberline 215 CC gehört zu letzteren – einerseits, weil es sich bei dem Sportler um die ziemlich rare Spezies eines deutschen Sportbootes handelt, andererseits, weil die Werft aus Flachslanden teilweise mit einem Purismus agiert, der das Boot recht eigenständig wirken lässt.
Diese Reduktion aufs Wesentliche macht sich in jeder Faser bemerkbar, speziell natürlich beim Fahren. Das Boot beschleunigt mit dem 4,3-l-Mercruiser wie die Hölle, Schluss ist erst bei 37 Knoten. Ein guter Wert, der subjektiv empfunden jedoch noch viel mehr an den Sinnesorganen rührt. Noch bevor die Gashand „Vollgas“ vermeldet, haben es Augen, Ohren und Hinterteil bereits registriert. Wenn die Post abgeht, steigen mit der Drehzahl die Sinnesreize zum Quadrat: Die Augen sehen vorbeizischendes Wasser, das Popometer vermeldet kurze Attersee-Wellen durch den etwas rumpelnden Rumpf und akustisch sitzt der 190-PS-Ami näher am Trommelfell als ein Walkman mit Technobeat. Die enormen 92 dB unter Volllast resultieren aus der sehr spartanischen Motorraumisolierung in der getesteten Ausführung.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 2/2003
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