Frauscher 686 Lido

Retrotouch. Namen sind Schall und Rauch

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Mit dem St. Tropez hat die Gmundener Segel- und Motorbootschmiede Frauscher ein klassisch aussehendes Runabout im Programm (das es auch in einer Elektroversion gibt), kürzlich stellte man mit dem Lido ein weiteres Objekt der Begierde vor. Letzteres überrascht durch Schlichtheit, der avantgardistische Look hat einen leichten Retrotouch, weil an Rennboote früherer Tage erinnernd. Nur der Name Lido scheint für das 6,86 m lange Boot ein bisserl „weich“. Statt Sand assoziiert man eher Titan, das passt besser zu Eckdaten und Performance: Mit der Topmotorisierung von 320 PS, die ein 5,7 l großer Benziner von Volvo Penta liefert, geht das Schifferl rund 47 Knoten. Es ist aber nicht der Topspeed, der einen vom Hocker reißt, sondern das geradezu überragende Kurvenverhalten. Bei Vollgas voll einschlagen, das überfordert normalerweise sowohl die Psyche des Piloten als auch den Rumpf. Beim Lido hingegen geht das ziemlich unaufgeregt vor sich, das Boot fetzt einfach in die Kurve, als ob es sich im Wasser festkrallen würde. So ist es wohl auch. Kavitieren tut hier nichts, nur der Speed sinkt ein bisserl. Das Lido fährt sich derart problemlos, dass es sich auch von echt zarter Frauenhand locker dirigieren lässt. Designer Georg Nissen hat offensichtlich ganze Arbeit geleistet.
Das Lido 686 wird im Handauflegeverfahren mit Isophtalsäureharz hergestellt.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 11/2005
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