Linssen Grand Sturdy 470

Eine Luxusyacht, auf der die Uhren ganz anders gehen: Linssen Grand Sturdy 470. Von Robert Grünwald

Es gibt Powerboote: Wenig Platz unter Deck, dafür eilt das 12-Zylinder-Gebrüll der Yacht mindestens zwei Seemeilen voraus zur nächsten Tankstelle. Es gibt konventionelle Motoryachten mit oder ohne Fly: raumoptimiert, mehr oder weniger flott im Antritt, meist Ware von der Stange. Und es gibt Linssen: sehr individuell, klassisches Interieur, gemütlich zum Cruisen, sparsam. Stahl!
Mit einer Linssen, speziell der Grand Sturdy 470, kann man sich also ruhigen Gewissens zur Hautevolee im Yachthafen zählen, Aufsehen garantiert, zwiespältige Ansichten der Passanten ebenso. Denn: Entweder man liebt eine Linssen oder man lehnt sie ab, Abstufungen gibt es nicht.
Die Linssen Grand Sturdy 470 ist das zweitgrößte Modell der Grand-Sturdy-Serie und dem Prädikat „grand“ folglich durchaus gewachsen. Auf über 14 Metern Länge wird sehr viel Platz an und unter Deck für ziemlich wenige Personen geboten. Gemäß der Linssen-Philosophie ausschließlich Eignerschiffe zu bauen, gibt es die 470er mit maximal vier fixen „Kojen“ in zwei sehr großzügigen Kajüten. Die Werft bietet abgesehen von der getesteten Variante mit jeweils zwei getrennten Betten die gleiche Raumaufteilung mit französischen Doppelliegen an, aber natürlich ist hier nicht das letzte Wort gesprochen, Sonderwünsche gegebenenfalls realisierbar.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 12/2002
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