Schlauchboottest

Verwandlung. Schlauchboote mit Luftboden führten lange Zeit ein Schattendasein, da die Fahreigenschaften zu wünschen übrig ließen. Das hat sich zuletzt wider Erwarten dramatisch geändert. Von Roland Duller und Robert Grünwald

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Schlauchboote sind Megaseller, in keiner anderen Klasse werden mehr Einheiten verkauft. Und das Angebot ist vielfältig, weil man in drei Kategorien wählen kann: Es gibt Schlauchboote mit festem GFK-Rumpf, mit Platten(bretter)boden oder mit Luftboden. Wofür man sich entscheidet, hängt von den Anforderungen ab. Haben Fahreigenschaften oberste Priorität, wird man zu einem Modell mit Platten- oder GFK-Rumpf greifen. Sind schlanke Packmaße, geringes Gewicht und einfacher Aufbau gefragt, kommen in erster Linie Luftbodenboote zum Zug. In der Praxis dürften diese Faktoren eine wichtige Rolle spielen, anders ist es nicht zu erklären, warum sich der Luftboden immer mehr durchsetzt. Das Fahren mit diesen Booten war – bislang zumindest – eher mühsam als lustvoll, weil sich der meist weiche Boden oft im Rhythmus der Wellen bewegte und förmlich am Wasser zu kleben schien (vor allem bei Modellen über 3,20 m).
Doch welch’ Überraschung bei diesem Test! Punktuelle Weiterentwicklungen einzelner Hersteller haben die einst wenig zufrieden stellende Situation deutlich verbessert. Der entscheidende Durchbruch gelang mit der Erfindung des Hochdruck-V-Luftbodens vor drei Jahren. Mittlerweile setzen bereits einige Hersteller auf den V-Luftboden, was den Luftbodenbooten langfristig das „Überleben“ sichern dürfte, soviel darf vorweggenommen werden.
Im Zuge der „Erneuerung“ wurden sämtliche Schlaucherln zudem fit für Viertaktmotoren gemacht, die die wesentlich leichteren Zweitakter nun endgültig ablösen.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 7/2006
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