Aus eins mach vier

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Buster. Seit 1994 zählt die L-Baureihe zu den Fixpunkten im Programm der finnischen Aluminiumboot-Spezialisten. Nun schickt Buster die vierte Generation aufs Wasser – mit neuem Rumpf, mehr Platz und vier unterschiedlichen Deckslayouts.

Groß genug für sechs Personen, kompakt genug für Trailer und unkompliziertes Handling: Mit dieser Mischung wurde die erste Buster L vor mehr als drei Jahrzehnten zum Erfolg. An diesem Grundgedanken hält die Werft auch bei der nun präsentierten vierten Generation fest, hat das Konzept aber umfassend modernisiert. Im Mittelpunkt standen mehr Bewegungsfreiheit, Komfort und Stauraum sowie ein sicherer und möglichst einfacher Zugang an Bord.

Die Basis bildet ein neuer, voluminöserer Aluminiumrumpf. Er soll mehr Stabilität bringen und gleichzeitig zusätzlichen Platz an Deck schaffen. Großzügige Badeplattformen im Heck, ein verbesserter Einstieg über den Bug, versetzbare Handläufe und Fenderbefestigungen sowie eigene Stauräume in Bug und Heck zeigen, dass bei der Entwicklung vor allem der praktische Bordalltag im Fokus stand.

Vier Varianten, ein Rumpf

Auf derselben Plattform entstehen vier Modelle für unterschiedliche Einsatzzwecke. Die Buster L1 ist die puristische Variante mit viel freier Decksfläche und richtet sich an all jene, die das Boot zum Transportieren, Arbeiten oder Angeln nutzen wollen. Eine robuste Aluminium-Steuerkonsole übernimmt dabei die zentrale Rolle.

Bei der Buster Lcc wandert die Konsole in die Mitte. Dadurch bleibt auf beiden Seiten ein freier Durchgang – ein Layout, das vor allem Anglern entgegenkommt und rund um das Boot guten Zugang zum Wasser ermöglicht.

Die Buster L2 setzt stärker auf Wetterschutz. Hinter der schließbaren Windschutzscheibe finden drei Personen Schutz vor Fahrtwind und Spritzwasser, gleichzeitig bleibt im Bug ausreichend offene Decksfläche für Gepäck oder Ausrüstung.

Komfortabelstes Modell der Reihe ist die Buster Lx. Sie ist als kompakter Daycruiser gedacht und bietet hinter der Windschutzscheibe Platz für bis zu fünf Personen. Ein fest eingebauter 53-Liter-Tank gehört hier ebenso zur Serienausstattung wie das Buster-Q-System.

Alle vier Varianten messen 5,12 Meter in der Länge und 1,95 Meter in der Breite, zugelassen sind jeweils sechs Personen. L1, Lcc und L2 werden mit 40 bis 50 PS motorisiert, für die Lx sind 50 bis 60 PS vorgesehen. Je nach Version nennt Buster Höchstgeschwindigkeiten zwischen 27 und 29 Knoten.

Mit der neuen L-Serie bleibt Buster seinem bekannten Rezept treu: robuste Aluminiumboote, schnörkellos in der Nutzung und auf einen möglichst breiten Einsatzbereich zugeschnitten. Die vier unterschiedlichen Layouts zeigen dabei, wie weit sich ein gemeinsamer Rumpf vom funktionalen Arbeits- und Angelboot bis zum kompakten Freizeit-Daycruiser variieren lässt.

In Österreich kümmert sich die Meyer Bootswerft in Aggsbach an der Donau um den Import und Vertrieb der finnischen Alu-Spezialisten: https://www.bootswerft-meyer.at/

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