
Solaris Power 64. Mit dem neuen 64-Füßer erweitert Solaris Power seine Palette um ein Modell, das hohe Seetüchtigkeit, großzügige Lebensräume und die unverkennbare Eleganz der italienischen Werft zusammenführen soll. Im Mittelpunkt stehen viel Platz im Cockpit, ein üppiger Beachclub und ein Rumpf, der konsequent auf die Volvo-IPS-Antriebe abgestimmt wurde.
Solaris Power bleibt seiner Linie treu: klare Flächen, markante Proportionen, viel Glas und eine Formensprache, die weder laut noch beliebig wirkt. Die neue Solaris Power 64 zielt auf Eigner, die nicht nur schnell und komfortabel unterwegs sein wollen, sondern auch Wert auf Bewegungsfreiheit, Sicherheit und ein großzügiges Leben an Deck legen. Schon der erste Blick auf die Renderings zeigt, wohin die Reise geht: viel Volumen im Heck, breite Laufwege, ein offenes Raumgefühl und eine Flybridge, die nicht als Zusatzfläche, sondern als eigener Lebensbereich verstanden werden darf.
Viel Raum am Wasser
Die Werft spricht vom größten Cockpit- und Beachbereich in dieser Kategorie. Tatsächlich ist das Heck als zentraler Aufenthaltsraum inszeniert: variable Sofalandschaften, Sonnenliegen und ein großer, offener Bewegungsbereich schaffen jene Mischung aus Lounge und Badeplattform, die moderne Motoryachten dieser Größe inzwischen prägt. Die Badeplattform kann sowohl angehoben als auch halb abgesenkt genutzt werden und macht den Zugang zum Wasser entsprechend einfach.
Dazu passt der geräumige Tendergarage im Heck. Sie ist für einen 3,45 Meter langen Waterjet-Tender ausgelegt, der längs verstaut wird. Zusätzlich bleibt Platz für Wasserspielzeug – ein Detail, das im Alltag oft wichtiger ist als es auf der Spezifikationsliste zunächst klingt.
Geschützt von Bug bis Heck
Ein wesentliches Argument der Solaris Power 64 ist der Walkaround. Die Seitendecks sind bis zu 70 Zentimeter breit, die Schanz im Schnitt 75 Zentimeter hoch. Damit soll die Bewegung von achtern bis zum Vorschiff auch bei Seegang sicher und selbstverständlich bleiben. Gerade für Familien ist das ein starkes Argument, weil sich der Weg an Deck nicht wie ein Kompromiss anfühlt, sondern als vollwertiger Teil des Nutzungskonzepts.
Am Vorschiff wartet eine eigene Lounge mit zwei einander gegenüberliegenden, hufeisenförmigen Sofas und zwei Tischen. Das ist weniger klassische Sonnenliege als vielmehr ein zweiter Salon im Freien – mit Blick nach vorne, viel Abstand zum Heck und entsprechendem Rückzugswert.
Salon mit Meerblick
Auch innen setzt Solaris auf Öffnung und Verbindung zum Wasser. Große Glasflächen, die im Dinette-Bereich vollständig geöffnet werden können, holen Licht und Meerblick tief ins Schiff. Der Salon ist wohnlich angelegt, mit großzügiger Pantry und Loungezone. Gleichzeitig sorgen weit gezogene Beschattungsflächen dafür, dass die Außenbereiche auch bei mediterraner Sonne nutzbar bleiben.
Die Flybridge ist als offener Wohnraum konzipiert: große Sitzgruppe, Sonnenliegen, Esstisch und eine kompakte, aber voll ausgestattete Pantry. Damit wird das Oberdeck zum bevorzugten Platz für lange Tage an Bord – vom Frühstück vor Anker bis zum Sundowner nach der letzten Etappe.
Rumpf mit Anspruch
Bei Solaris Power steht traditionell nicht nur das Design im Vordergrund, sondern auch das Verhalten auf See. Die neue 64 soll mit einem sternförmig ausgestellten Bug weich durch die Welle laufen und das Deck trocken halten. Die Werft verweist zudem auf hohe Stabilität bei kabbeliger See und vor Anker; auf Kreiselstabilisatoren soll dadurch verzichtet werden können.
Der Rumpf wurde in enger Abstimmung mit der Volvo-IPS-Anlage entwickelt. Serienmäßig sind zwei Volvo Penta D13 IPS 1200 mit je 900 PS vorgesehen, optional stehen zwei IPS 1350 mit je 1000 PS zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 26 Knoten für die Standardmotorisierung und 28 Knoten für die stärkere Variante angegeben. Die empfohlene Reisegeschwindigkeit liegt bei 18 Knoten.
