Geiz ist geil

Superyachtbau: Auch Milliardäre feilschen gerne um den Preis

Über Roman Abramowitschs Überdrübersuperluxusyacht Eclipse haben wir hier schon mehrfach berichtet. Gebaut wurde sie bei Blohm & Voss in Hamburg, dort lag sie dann fast ein Jahr lang im Hafen, ehe sie dieser Tage die Stadt zwecks Auslieferung an Abramowitsch verließ. Warum der lange Aufenthalt? Der Grund ist banal – es gab Zoff beim Zahlen: Zwischen 400 und 800 Millionen Euro (die Schätzungen schwanken, ein offizieller Preis wurde nicht verlautbart) sollte die 170 Meter lange Yacht kosten, aber der Russe wollte einen Rabatt. Und zwar von 80 Millionen Euro, denn die Eclipse , so die Argumentation, sei viel später fertig geworden als im Vertrag vereinbart. Außerdem herrschte Uneinigkeit darüber, welche Sonderwünsche (zum Beispiel mit Krokodilleder bezogene Tische) extra zu bezahlen wären. Tja – von den Reichen kann man das Sparen lernen …

Weitere Artikel aus diesem Ressort

Ressort News

Alte Liebe rostet nicht

Der Österreicher Raphael Fichtner erfüllte sich seinen Kindheitstraum, renovierte ein altes Stahlschiff ...

Ressort News

Ohne Wenn und Aber

Michael Guggenberger folgt kompromisslos seinem Traum und will in weniger als einem Jahr als erster ...

Ressort News

Nosferatu, Alberich, Mörderhecht und ...

Nummer 100. Seit Juli 2013 ist in jeder Yachtrevue-Ausgabe eine Abdrift-Kolumne erschienen. Anlässlich ...

Ressort News

Chefsache

Früher baute Solaris in seiner auf Karbonyachten spezialisierten Werft in Forli Wallys aller Art. Nun ...

Ressort News

Gruß aus der Vergangenheit

Vor mehr als hundert Jahren wurde die internationale 6mR-Klasse aus der Taufe gehoben. Exemplare der ...

Ressort News

Sehnsucht nach dem Norden

Nach eineinhalb Jahren in der Südsee segelten die Seenomaden nach Alaska, wo sie in ungezähmter Natur ...