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 © OeSV/Dominik Matesa
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... sind drei. Oder Sechs. Nach vier umkämpften Tourstopps fand das Finale der Österreichischen Segelbundesliga am Mondsee seinen würdigen Abschluss. Der Burgenländische Yachtclub (BYC) sicherte sich dabei nicht nur den Event-Sieg vor Ort, sondern holte zum dritten Mal in Folge den Meistertitel – mit dem insgesamt sechsten Gesamtsieg untermauern die Ruster damit eindrucksvoll ihre Dominanz in der höchsten heimischen Segelliga.

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Nach dem Segeln heisst es: Stemmen! Das Team des BYC tut dies mit dem Ligapokal zum dritten Mal in Folge, zum sechsten Mal in der zwölfjährigen Geschichte der Segelbundesliga.

 © Yachtrevue/Jo Anthony Torno

Erstmals seit 2018 fungierte der Union Yacht Club Mondsee wieder als Gastgeber eines Liga-Events. Die Windverhältnisse gestalteten sich zwar anspruchsvoll, doch durch eine aufgrund der Wettervorhersage schon geplante Verlegung der Regattastrecke weiter in den Süden des Sees gelangen der Wettfahrtleitung unter Silvio Schedenig elf Runden und damit 33 Wettfahrten. Der Burgenländische Yachtclub (BYC) war mit ediglich einem Zähler Vorsprung auf den Dauerrivalen, den Segelclub Mattsee (SCM), zum Showdown angereist. Auf dem Mondsee ließ der Titelverteidiger jedoch keine Zweifel aufkommen: Mit insgesamt sieben gewonnenen Wettfahrten dominierte der BYC das Event, holte den Tagessieg und krönte sich nach 2024 und 2025 auch 2026 zum Meister. Für die Ruster ist es der sechste Gesamtsieg der Vereinsgeschichte.

Clemens Kruse, Taktiker beim BYC, blickte nach der Siegerehrung auf die Nervenschlacht zurück: „Die letzten Tage waren brutal. Mit nur einem Punkt Abstand als Erster am Mondsee anzureisen bedeutet gar nichts – ein Fehlstart und alles ist wieder dahin. Jeder hat eigentlich einen Sieg von uns erwartet, aber trotzdem war es extrem hart. Der Schlüssel zum Titel war die Konstanz und dass wir durchgehend voll fokussiert geblieben sind.“

Der Segelclub Mattsee unterstrich mit Rang zwei am Mondsee erneut seine Klasse und sicherte sich wie in den beiden Vorjahren den Vizemeistertitel. Lisa Bonomo, Team-Managerin des SCM, zeigte sich als faire Sportsfrau: „Man muss neidlos anerkennen, dass der BYC super gefahren ist. Aber wir können uns nichts vorwerfen. Wir haben alles gegeben und sind sehr zufrieden. Wir werden auch nächstes Jahr in der gleichen Besetzung antreten und wieder voll um den Titel kämpfen.“ Eine starke Leistung lieferte beim Event am Mondsee zudem der Nautic Club Austria ab. Trotz des Ausfalls eines Teammitglieds segelten die Steirer couragiert auf das Podest des Finalstopps. Dritter der Gesamtwertung wurde – wie schon im Vorjahr – der SCTWV Achensee. Die Spitzenteams bestätigen damit einmal mehr ihre beeindruckende Konstanz über die vergangenen Saisonen hinweg und verdeutlichen, wie schwierig es für die übrige Konkurrenz ist, über ein gesamtes Jahr an der absoluten Spitze mitzuhalten

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Von der ersten Finalwettfahrt an in Führung und diese bis zum letzten Zieleinlauf nicht abgegeben: Das Team des Burgenländischen Yachtclubs aus Rust.

 © OeSV/Dominik Matesa

Abstiegskampf
Genauso dramatisch wie der Kampf um die Meisterschaft gestaltete sich die Entscheidung im Tabellenkeller. Der Yachtclub Velden stand bereits als Absteiger fest, um den zweiten Abstiegsplatz entbrannte zwischen dem Segelclub Kammersee, dem Bregenzer Segelclub und dem Union Yacht Club Neusiedler See ein packender Dreikampf um den Klassenerhalt. Die Entscheidung fiel erst in den allerletzten Wettfahrten. Punktgleich, aber dank der größeren Anzahl an Wettfahrtsiegen, rettete sich der Bregenzer Segelclub im letzten Moment ins Oberhaus. Der Union Yacht Club Neusiedler See hingegen muss den Gang in die zweite Liga antreten und im kommenden Jahr um den Wiederaufstieg kämpfen

Alle Ergebnisse und das Livetracking zu den Events der Saison gibt es auf www.sapsailing.com. Bildmaterial und Impressionen vom Finalwochenende sind in den Fotogalerien auf www.yachtrevue.at/fotogalerien zu sehen.

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