Vom 25. bis 27. September wird der Union Yacht Club Mondsee zum Schauplatz des Saisonfinales der Österreichischen Segelbundesliga. Nach drei umkämpften Stopps fällt am oberösterreichischen See die Entscheidung über den Meistertitel sowie den Klassenerhalt im Oberhaus.
Die Ausgangslage an der Tabellenspitze verspricht maximale Spannung. Als Führender geht der amtierende Champion, der Burgenländische Yachtclub aus Rust, in das entscheidende Wochenende. Die Burgenländer liegen jedoch nur einen einzigen Zähler vor ihrem Dauerrivalen, dem Segelclub Mattsee aus Salzburg. Auf dem dritten Rang rangiert der SCTWV Achensee aus Tirol. Mit einem Respektabstand von zwölf Punkten auf die Zweitplatzierten liegt der Fokus der Tiroler primär darauf, den Podestplatz gegen die Verfolger abzusichern und den dritten Rang im Gesamtklassement an den Achensee zu holen.
Während an der Spitze um die Medaillen gekämpft wird, spitzt sich die Lage im Tabellenkeller zu. Neben dem Yachtclub Velden, dessen Abstieg bereits feststeht, segeln mehrere Vereine gegen die drohende Zweitklassigkeit. Vor allem der Union Yachtclub Neusiedler See steht auf dem vorletzten Rang unter Zugzwang. Da zwischen Platz zwölf und Rang 17 lediglich 13 Zähler liegen, sind noch etliche Mannschaften gefährdet. Der Verbleib in der höchsten Spielklasse wird sich erst in den allerletzten Wettfahrten des Sonntags entscheiden.
Der BYC hat aktuell noch die Nase um einen Punkt vorne. Am Sonntag steht der zwölfte Österreichische Meister fest.
© Yachtrevue / Roland RegnemerNach 2018 organisiert der UYCMo wieder einen Ligaevent. Damals segelte das Heimteam zum zweiten Platz, hinter dem Team aus Rust, aktuell ist kein Team vom Mondsee in der Liga vertreten. Mit Silvio Schedenig ist jedoch heuer ein arrivierter Liga-Umpire als Wettfahrtleiter und treibende Kraft für den Event im Einsatz. "Wir freuen uns riesig auf das Wochenende, wir haben ja einige Liga-Seglerinnen und Segler der ersten Stunde in unseren Reihen. Der ganze Club steht hinter dem Event, jetzt hoffen wir auf passenden Wind und schönes Wetter", so Schedenig. Die Mondseer greifen dazu auf die Roboterbojen des Nautic Club Austria zu, vor allem bei wechselhaften und schwierigen Windbedingungen haben sich diese in den letzten Saisonen bei zahlreichen Einsätzen bereits bewährt.
Gesegelt wird im bewährten Liga-Modus: Umpired Fleet Racing auf gestellten, baugleichen J/70-Kielbooten, kurze Wettfahrten von rund 15 Minuten pro Rennen - immer alles im Livetracking zu sehen auf www.sapsailing.com . Dazu gibt es eine umfangreiche Berichterstattung auf Social Media und Online.
Diesen Blick kennt Silvio Schedenig vom Schiedsrichtern nur zu gut. Beim Saisonfinale steht er allerdings am Startschiff und dirigiert die Ligaflotte über den Parcours.
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