Extreme Sailing Series 2016

Die zehnte Saison bringt jede Menge Neuerungen. Ein cooles 360°-Video zeigt, wie sich das Segeln auf den foilenden GC32 anfühlt

Mehr zum Thema: Extreme 40

Fun und Atcion auf Foils

Die 2016 Extreme Sailing Series ™ ist am Mittwoch (10. Februar) im Dubai International Marine Club offiziell eingeläutet worden. Ein Weltklassefeld mit acht Teams aus acht Nationen wird in dieser Saison an den Start gehen.
Einige der besten Segler der Welt bereiten sich auf Booten der neuen Katamaran-Klasse GC32 auf die zehnte Auflage der Series vor. Die GC32 gehören zur neuen Generation foilender Boote.
Die Series wird ihre Wettfahrten in diesem Jahr auf innerstädtischen Rennkursen in acht legendären Städten austragen. Erstmals dabei ist die portugiesische Hauptstadt Lissabon, die eine der bislang spektakulärsten Bühnen für das Stadionsegeln bieten dürfte. Daneben stehen sieben bewährte Austragungsorte auf dem Programm, deren Segelstadien in den vergangenen Jahren mehr als eine Million Zuschauer zur Extreme Sailing Series gelockt haben.
Für Event Director Andy Tourell steht ein ganz besonderes Jahr an: „2016 markiert für uns das zehnte Jahr der Extreme Sailing Series. Es bringt gleich mehrere Meilensteine. Das gilt insbesondere für den Wechsel auf unsere neue Plattform, die GC32. Die Rennen und das Zuschauererlebnis erhalten damit noch einmal eine neue Dimension.
Für uns bedeutet das, dass wir unser Format erweitern können. Wir werden das bewährte und prämierte Stadionformat mit bahnbrechenden neuen Rennformen ergänzen. So werden wir in diesem Jahr auch Wettfahrten im Match-Race-Modus austragen. Dort, wo es möglich ist, werden wir auch längere Kurse segeln, auf denen die Boote ihre Stärken voll ausspielen können – zum Auftakt in Maskat (Oman) wird es zum Beispiel ein Küsten-Rennen über 20 Kilometer geben“, sagte Tourell.
Die Rennen versprechen härtesten Wettkampf und jede Menge Segel-Action. Legenden aus dem America’s Cup, Olympia-Helden und Weltmeister werden um den Titel streiten. Unter den Teilnehmern befinden sich allein 13 olympische Segler und 22 Starter aus dem America’s Cup. Das Teilnehmerfeld kommt auf 27 Weltmeistertitel, 27 Europameisterschaften und 106 nationale Titel.
Mit dabei ist der Vorjahreszweite, das SAP Extreme Sailing Team, das im fünften Jahr in Folge von den Co-Skippern Rasmus Køstner und Jes Gram-Hansen angeführt wird. Neu an Bord ist mit dem Italiener Pierluigi De Felice ein mehrfacher Weltmeister und dreifacher America’s Cup Segler.
Ebenfalls wieder an den Start geht das Red Bull Sailing Team mit dem österreichischen Doppelolympiasieger Roman Hagara als Skipper und Hans Peter Steinacher als Taktiker.
Der Champion der 2014 Extreme Sailing Series, Alinghi, kehrt in diesem Jahr zurück. Die Schweizer, die zweimal den America’s Cup gewannn, bringen aus dem Vorjahr schon viel Erfahrung mit foilenden Booten mit. 2015 gewann das Team unter anderem den GC32 Great Cup. Team-Chef Ernesto Bertarelli wird sich am Steuer mit dem Schweizer Arnaud Psarofaghis abwechseln.
„Die GC32 wird das Gesicht der Series in diesem Jahr stark verändern“, sagte Psarofaghis, „auf den engen Rennkursen dürfte es noch interessanter werden, wenn die Boote mit 25 Knoten angerauscht kommen. Wir mögen die Series sehr, und der Wechsel auf die GC32 ist für uns ein Vorteil. Nach einem Jahr auf dem GC32-Circuit kennen wir die Boote sehr gut, aber die anderen Teams werden schnell aufholen.“
Alinghis ehemaliger Steuermann Morgan Larson wird den omanischen Starter, Oman Air, anführen. Er wird von drei der fünf Segler aus der 2015 siegreichen Crew unterstützt. Die Mannschaft der Land Rover BAR Academy, die vorige Woche bekanntgegeben wurde, wird während der ersten beiden Acts von Leigh McMillan geleitet. McMillan gewann die Series 2015 und ist der erfolgreichste Segler in der Geschichte der Series. Er wird die Segler der Academy gemeinsam mit Bleddyn Môn und Ben Ainslie anleiten.
Edhem Dirvana, Skipper von Team Turx, ist zum zweiten Mal in der Series dabei. Erstmals geht ein portugiesisches Team an den Start. Die Debütanten werden vom dreifachen Olympiasieger Diego Cayolla angeführt, der 2015 noch bei Team Turx an Bord war.
Cayolla sprach voller Leidenschaft über die Ziele seines Teams: „Unsere wichtigste Absicht ist es, mit dieser Kampagne Portugals Segel-Talente weiterzuentwickeln und zugleich den Menschen in unserer Heimat zu demonstrieren, worum es beim High-Performance-Segeln eigentlich geht.“, sagte er.
„Die Kombination aus einem eigenen Team und einem portugiesischen Austragungsort bietet uns dafür die perfekte Plattform. Die ESS ist die kommerziell mit Abstand am weitesten entwickelte Segelplattform. Hier kannst du deine Marke, dein Land und deine Segler präsentieren. Ich sehe nirgends einen anderen Circuit, der vergleichbar global aufgestellt wäre.“

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