
Am dritten Wettkampftag der San Pedro Olympic Classes Regatta im Olympiarevier von Los Angeles 2028 verhinderten vor allem die Starts bessere Platzierungen der österreichischen Boote. Laura Farese und Matthäus Zöchling behaupteten im Nacra 17 Rang elf in der Gesamtwertung. Die 49er Keanu Prettner und Jakob Flachberger zeigten mit einem sechsten Platz zum Tagesabschluss auf und liegen nun auf Gesamtrang 16.
Farese/Zöchling verteidigen Rang elf
Für Laura Farese und Matthäus Zöchling verlief der dritte Regattatag schwieriger als erhofft. Nach den Plätzen zehn, zwölf und 13 konnten die beiden im Nacra 17 zwar kein weiteres Top-10-Ergebnis verbuchen, verteidigten aber ihre elfte Position im Zwischenklassement. Ausschlaggebend waren einmal mehr die Starts, die es dem Duo vom Union Yacht Club Neusiedlersee erschwerten, sich in der stark besetzten Flotte nach vorne zu arbeiten. „Es war ein eher schwieriger Tag für uns. Es hat sich einmal mehr herauskristallisiert, wie wichtig die Starts sind. Vor allem das letzte Rennen war ein One-Way-Rennen, bei dem sich jede untere Lane nach rechts ausgezahlt hat. Von den drei Starts ist uns nur einer wirklich gelungen. Danach war es, wie schon an den vergangenen Tagen, schwierig, noch viele Boote einzuholen. Wir haben aber gute Ansätze gefunden, wie wir unsere Starts verbessern können, und wollen das in den nächsten Wettfahrten umsetzen“, erklärt Steuerfrau Farese.
Das zweite österreichische Nacra-17-Boot mit Lukas Haberl und Clara Stamminger belegte die Plätze 16, 18 und 16. Das Duo liegt nach drei Wettkampftagen auf Gesamtrang 18.


Lukas Haberl und Clara Stamminger verpassten gestern zwei der drei Wettfahrten aufgrund von Materialproblemen, heute konnten sie wieder alle Rennen bestreiten.
© OeSV/Dominik MatesaPrettner/Flachberger mit starkem Schlusspunkt
Die 49er Keanu Prettner und Jakob Flachberger erwischten mit den Rängen 16 und 18 zunächst keinen optimalen Start in den Tag, konnten sich in der letzten Wettfahrt aber deutlich steigern und segelten auf Platz sechs. Im Gesamtklassement rangiert das Duo vom Union Yacht Club Wolfgangsee nun auf Position 16. „Es war ein ähnlicher Tag wie die bisherigen. Der Kurs war etwas offener und die ersten beiden Rennen nicht so einseitig wie zuletzt. Die Starts waren wieder nicht optimal und wir mussten uns durch die Flotte kämpfen. Auch bei der ersten Kreuz haben wir nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Im letzten Rennen ist uns der Start dann deutlich besser gelungen. Für die kommenden Wettfahrten gilt es, die Starts weiter zu verbessern und am Kurs die besseren Entscheidungen zu treffen. Grundsätzlich segeln wir uns in der Flotte meistens nach vorne, für Spitzenresultate starten wir aber noch zu weit hinten“, sagt Steuermann Prettner.
